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BAYERN | Wackers Idee: Leistung wiederholen und dazu Tore schießen

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Sputnik Magazin:



Mia san Burghausen Wer darauf gewettet hätte, dass Aufsteiger TSV 1860 Rosenheim nach dem 15. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern einen Punkt vor dem SV Wacker Burghausen stehen würde, hätte vermutlich ein schönes Sümmchen gewonnen. Am Sonntag steht nun um 14 Uhr das Direktduell im Rosenheimer Jahnstadion an und dann will der amtierende Vizemeister die Verhältnisse wieder etwas zurecht rücken.
"Wir wollen genau so spielen wie gegen die Sechziger aus München, mit dem Unterschied, dass wir diesmal auch Torerfolge haben wollen", sagt Burghausens Trainer Uwe Wolf, dessen Team "in der abgelaufenen Woche insgesamt sehr gut trainiert" hat. Wolf hat natürlich registriert, wie enttäuscht die Spieler nach der unglücklichen Niederlage gegen die Junglöwen waren: "Dementsprechend bissig und engagiert haben die Jungs trainiert. Ich gehe davon aus, dass alle sehr heiß sind."

Heiß ist auch das Team um Kapitän Mathias Heiß auf das Duell gegen Wacker. Die Rothemden haben mit drei Siegen und drei Niederlagen bei einem Unentschieden eine ausgeglichene Heimbilanz, haben vor 14 Tagen gegen Illertissen eine schmerzliche Niederlage einstecken müssen und zuletzt in Seligenporten ein 1:1 erkämpft, obwohl ein offensichtlich korrekter Treffer annulliert wurde und die Schützlinge von Trainer Klaus Seidel vergeblich einen durchaus berechtigten Elfmeter forderten.

Am Ende war es der neue deutsche Futsal-Nationalspieler Danijel Majdancevic, der kurz vor Schluss zum Ausgleich traf. Majdancevic bekommt gegen Burghauser wieder die Unterstützung seines angestammten Sturmpartners Sascha Marinkovic, der wie Linor Shabani seine Gelb-Sperre abgesessen hat. Zusammen hat der M&M-Sturm Marinkovic und Majdancevic insgesamt zehn der bislang 16 Rosenheimer Treffer erzielt ein gefährliches Duo also, auf das sich die Wacker-Defensive einstellen muss. Das weiß freilich auch Wolf: "Die Rosenheimer spielen eine gute Vorrunde. Sie haben Spieler mit viel individueller Klasse im Kader, darauf müssen und werden wir gut vorbereitet sein." Nach wie vor fehlt bei den Gastgebern nur Johannes Zottl (Kreuzband), ansonsten sind alle Mann an Bord.

Auch der Burghauser Coach kann fast aus dem Vollen schöpfen, lediglich Christoph Burkhard ist noch nicht an Bord. Wegen Problemen mit eine Sehne im lädierten Knie muss er sich einer Spritzenkur unterziehen, die Comeback-Pläne des Kapitäns werden sich dementsprechend etwas verzögern. Wieder dabei bei Burghausen: Torjäger Juvhel Tsoumou, der ja zuletzt wegen einer Gelb-Sperre pausieren musste.

© 2016 Passauer Neue Presse

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