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Themen - Sputnik Magazin

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Wissen / Frauen leiden anders unter ihrer Nikotinsucht
« am: 30. März 2014, 11:24:12 »
Rauchen immer früher

Frauen rauchen "anders" als Männer: Sie greifen vermehrt bei Stress zur Zigarette, während Männer diese eher in Gesellschaft konsumieren - also wenn es ihnen gut geht. Raucherinnen leiden auch anders unter ihrer Abhängigkeit und schaffen es zudem schwerer, ihre Sucht aufzugeben, berichtete die Medizinische Universität Wien.
Weil Nikotin bei Frauen schneller abgebaut wird, spüren sie bei einem Rauchstopp den Entzug eher als Männer und reagieren darauf "in vielen Fällen mit Dysphorie (Verstimmung, Anm.), Depressionen, Angsterkrankungen oder Schlafstörungen", erläutert Andjela Bäwert von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Rückfallrate bei Frauen höher
Auch die Rückfallrate ist bei Frauen höher, nicht zuletzt, weil das Rauchen bei vielen mit einer Gewichtsregulation verbunden ist und die Betroffenen befürchten würden, nach dem Rauchstopp durch vermehrten Appetit zuzunehmen, so die Expertin. "Viele Raucherinnen sagen sich: 'Bevor ich etwas esse, rauche ich eine Zigarette'."

Je früher man "mit dem Rauchen beginnt, desto eher wird man abhängig", warnte Bäwert. Daher sei die Prävention schon in jungen Jahren enorm wichtig - vor allem, da immer mehr junge Frauen, insbesondere in Österreich, rauchen. Rund 40 Prozent der männlichen Europäer rauchen täglich, jedoch nur 18,2 Prozent der Frauen. Unter den 15- Jährigen rauchen hierzulande aber bereits mehr Mädchen als Burschen (21 Prozent bzw. 19 Prozent). "Die Tendenz zum Nikotinkonsum ist bei den Mädchen und Frauen klar steigend, bei den Männern und Burschen leicht sinkend", so Bäwert.

Geschlechtsspezifische Therapie nötig
Unter diesen Aspekten sei eine Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten in der Prävention, Therapie und Nachsorge nötig. Als sinnvolle Maßnahme plädierte Bäwert für die Einführung eines generellen Rauchverbots - auch in Lokalen. Zur Vorsicht rät die Expertin zudem bei E- Zigaretten: "Es gibt kaum Untersuchungen dazu. Daher wissen wir derzeit noch nicht, ob sie nicht zumindest gleich schädlich sind."

Weltweit rauchen rund 1,3 Milliarden Menschen. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO werden im Jahr 2020 rund eine Million Frauen jährlich an raucherspezifischen Erkrankungen sterben.


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Wissen / Mehr Herzinfarkte nach Umstellung auf Sommerzeit
« am: 30. März 2014, 11:21:26 »
US-Studie

Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit führt US- Forschern zufolge am Folgetag zu einem markanten Anstieg von Herzinfarkten. Die Fallzahl schnelle am Montag nach der Umstellung um 25 Prozent nach oben, hieß es in einer am Samstag auf einem Kardiologenkongress in Washington vorgestellten Studie.
Ursache dafür sei vermutlich der Verlust von einer Stunde Schlaf. Umgekehrt ist der Effekt beim Wechsel zurück zur Winterzeit: Am darauf folgenden Dienstag sinkt die Herzinfarktrate - vermutlich infolge des verlängerten Schlafs - demnach um 21 Prozent.

Den Forschern zufolge gleicht sich der jeweilige Effekt im Laufe der Woche allerdings aus - über sieben Tage betrachtet liege die Gesamtzahl der Infarkte auf ähnlichem Niveau wie im restlichen Jahr. "Das könnte bedeuten, dass Menschen mit erhöhter Anfälligkeit für Herzerkrankungen unmittelbar nach Zeitumstellungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind", sagte Studienautor Amneet Sandhu von der University of Colorado.

Zum Zwecke der Untersuchung wurden allerdings nur Daten einer einzigen Klinik in Michigan ausgewertet. Frühere Studien zeigen zudem, dass Montage ohnehin ganzjährig die Wochentage mit den meisten Herzinfarkten sind.


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Wissen / Pandabären laut Studie verrückt nach Süßem
« am: 30. März 2014, 11:18:54 »
Lieben Zuckerwasser

Pandas verspeisen zwar fast ausschließlich Bambus, der kaum Zucker enthält, trotzdem sind die Bären ganz verrückt nach Süßem. Zu diesem Ergebnis sind US- Forscher gekommen, die herausfinden wollten, ob die Tiere überhaupt Geschmacksrezeptoren für Süßes besitzen.
In der Versuchsreihe wurde acht Pandas normales und gesüßtes Wasser vorgesetzt. Alle acht Tiere entschieden sich in dem Blindtest für das gesüßte Wasser. "Allgemein gesagt haben Pflanzenfresser Rezeptoren für Süßes, weil sie so in Pflanzen Zucker ausmachen können, der eine Kalorienquelle ist", erklärte Gary Beauchamp, Leiter des US- Instituts Monell Center, das sich der Erforschung des Geschmacks- und Geruchssinns widmet.

Weil sich Pandas aber von kaum zuckerhaltigem Bambus ernähren, könnten sich - so die Hypothese - diese Sensoren zurückentwickelt haben. Fleischfresser etwa "essen keine Pflanzen, haben keinen Kontakt mit Zucker, deswegen gibt es für sie keinen Druck, die Süße- Rezeptoren funktionsfähig zu erhalten", erklärte Beauchamp.

Pandas aber sind durchaus in der Lage, Zucker zu erkennen - und haben dem Versuch zufolge sogar eine eindeutige Vorliebe für Süßes, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin "PLOS One". Die Forscher des Monell Center führten ihre Tests mit verschiedenen Zuckerarten durch, etwa Fruchtzucker (Fruktose), Traubenzucker (Glukose), Malzzucker (Maltose) und Rohzucker (Saccharose).

Pandas wählten immer gesüßtes Wasser
Die Pandas bevorzugten immer das gesüßte Wasser im Vergleich zum ungesüßten Wasser. Sie mochten besonders Wasser mit Fruchtzucker und Rohrzucker, die auch vom Menschen als die süßesten Zuckerarten empfunden werden. Die Forscher des Monell Center nahmen im Labor zudem Zelluntersuchungen vor und konnten nachweisen, dass die Süße- Rezeptoren der Pandas auf Zucker reagieren.

Während sich Pandas in freier Wildbahn fast ausschließlich von Bambus ernähren, essen sie in Zoos durchaus auch Süßes: So scheint etwa das Pandababy Bao Bao im Zoo von Washington eine Vorliebe für Süßkartoffeln zu haben, wie Studienautorin Danielle Reed vom Monell Center schreibt. Und womöglich empfinden die Tiere den Bambus sogar als süß, sagte Forscher Beauchamp, denn Menschen und Tiere nehmen den Geschmack von Lebensmitteln unterschiedlich wahr. In der Versuchsreihe etwa waren die Pandas von mit Süßstoffen gesüßtem Wasser nicht begeistert.

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Wissen / Luftverschmutzung fordert jedes Jahr 7 Mio. Tote
« am: 30. März 2014, 11:14:26 »
WHO-Analyse

Rund sieben Millionen Menschen sterben jedes Jahr als Folge der Luftverschmutzung. Diese alarmierenden Zahlen stammen aus einer Analyse von Daten aus 2012, die die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag veröffentlichte. Das seien mehr als doppelt so viele wie bisher angenommen, heißt es. Jeder achte Todesfall weltweit geht demnach auf verschmutze Luft zurück.
Das größte auf Umweltfaktoren basierende Gesundheitsrisiko ist daher die Luft. Es gebe neue Erkenntnisse dazu, wie stark Herz- Kreislauf- sowie Krebserkrankungen auf verschmutzte Luft zurückzuführen sind, teilte die WHO mit. Diese seien in die neue Analyse eingeflossen.

Zuvor seien für die Schätzung vor allem Atemwegserkrankungen berücksichtigt worden. "Die häufigsten durch Luftverschmutzung bedingten Todesursachen sind Schlaganfälle und Erkrankungen der Herzkranzgefäße, gefolgt von chronischen Lungenerkrankungen", sagte die zuständige WHO- Direktorin Maria Neira.

3,7 Millionen Tote durch Smog
Auch verbesserte Messmethoden hätten zu den neuen Daten geführt, hieß es von der WHO weiter. Zudem seien neben urbanen nun auch ländliche Regionen berücksichtigt. Etwa 3,7 Millionen Todesfälle sind demnach auf Smog in der Umwelt, 4,3 Millionen auf verschmutzte Luft in Innenräumen zurückzuführen. Weil zahlreiche Menschen beiden Arten von Luftverschmutzung ausgesetzt seien, ergebe sich eine Gesamtzahl von sieben Millionen.

Am schlimmsten von Luftverschmutzung betroffen sind nach WHO- Angaben die Entwicklungs- und Schwellenländer Südostasiens und der Westpazifik- Region. In China und Indien wurden etwa drei Viertel aller Smog- Todesfälle registriert. In den Industriestaaten Europas führt die WHO 279.000 Todesfälle auf Luftverschmutzung in der Umwelt zurück.

WHO: Energiebedarf muss reduziert werden
"Die Luftverschmutzung in den Industrieländern war noch vor wenigen Jahrzehnten ein großes Problem und ist durch Maßnahmen drastisch reduziert worden - Maßnahmen, die jetzt im Rest der Welt ergriffen werden müssen", forderte der WHO- Koordinator für öffentliche Gesundheit, Carlos Dora. Dazu gehörten effizientere Technologien bei der Energieerzeugung und im Transport, aber auch die Reduzierung des Energiebedarfs.

Luftverschmutzung innerhalb von Gebäuden entsteht vor allem durch Kochen am offenen Feuer sowie Kohle- und Holzöfen. In der Umwelt sind Abgase aus Verkehr, Industrie, Energieerzeugung und Abfallverbrennung die Hauptquellen. In die neue Analyse seien Satellitendaten, Messungen an Bodenstationen, Werte zu Emissionen aus Hauptquellen sowie Modelle zur Ausbreitung der Luftverschmutzung in der Atmosphäre eingeflossen, so die WHO.


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Russland | GUS / Спутник журнал
« am: 29. März 2014, 19:35:17 »

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