Autor Thema: Narsil: Pagancore aus Mühldorf | Steckbrief | CD-Kritik  (Gelesen 3404 mal)

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Steckbrief

Name:  Narsil

Genre: Pagancore

Gründung: Ende 2010 in Winhöring

Basis: JUZ Mühldorf

Mitglieder: Steve (Gesang, 23), Buze (Lead-Gitarre, 20), Scamp (Bass, 22), Adrian (Schlagzeug, 18), Michi (Rhythmus-Gitarre, 21).

Qualitäten: Ohrwurm-Melodien werden bei uns großgeschrieben, aber die Härte dabei nicht vergessen.

Euch hört man, weil... man an einem Mix aus Metalcore und Pagan-Metal Gefallen findet.

Termin: 12. April 2014 ist der EP-Release-Gig in der Silo-Malerwerkstatt in Töging/Inn.

Online: www.facebook.de/narsilpagancore.

« Letzte Änderung: 31. März 2014, 01:32:41 von Sputnik Magazin »

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Narsil: CD-Kritik
« Antwort #1 am: 31. März 2014, 01:38:04 »
CD-Kritik

Wuchtig und mit Melodie

Die brandneue EP "Keine Gnade, keine Furcht" von Narsil ist ein echtes Brett geworden. Etwas dumpf produziert zwar, aber enorm druckvoll kommen Songs wie "Fenriswolf", "Runenstein" oder "Wir Helden" aus den Boxen. Sänger Steve grunzt und keift seine Pagan-Texte wütend raus, dass die Nachbarsheiden ihre wahre Freude haben, die Gitarren von Michi und Scamp wechseln zwischen satt-bratenden Death-Metal-Riffs und elegischen Melodie-Linien, während Schlagzeuger Adrian mit seinen Drums wie ein wildgewordenes Karnickel gemeinsam mit dem wummernden Bass von Buze durch die Mühldorfer Walachei galoppiert.

Schön sind die getragenen Gitarren-Intros beim Titelsong und "Lisran". Für Pagan-Fans, die gerne eine extraharte Metal-Kante im Sound vertragen, ist "Keine Gnade, keine Furcht" perfektes Futter.



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Narsil: Sänger wird der, der am lautesten grölt
« Antwort #2 am: 31. März 2014, 01:40:47 »
Das Quintett Narsil aus Mühldorf heißt wie das berüchtigte Schwert aus "Herr der Ringe" und spielt Pagancore

So kann man sich auch als Sänger in einer Heavy-Metal-Band empfehlen: "Es war auf der Rückfahrt von einem Eternal-Torture-Konzert", erzählt Michi, Gitarrist der Pagancore-Band Narsil aus Mühldorf. "Ich war auf der Suche nach Mitmusikern und vor mir saß Steve, der einen Song, der gerade in der Musikanlage lief, am lautesten mitgrölte." Die bierselige Frage, ob man nicht gemeinsam
eine Band aufziehen sollte, wurde dann recht bald ernsthaft beantwortet und seit Herbst 2011 gibt es Narsil in der jetzigen Besetzung. Den Bandnamen haben die fünf Oberbayern der mythologischen Welt von J.R.R. Tolkiens Epos Herr der Ringe entlehnt: "Wir sind große Herr-der-Ringe-Fans. Das Schwert Narsil wird von Isildur geführt, der damit den Finger Saurons abgeschlagen hat, an dem der den Ring trug. Außerdem passt das Thema gut zu unserer Musik", erklärt Schlagzeuger Adrian, der im wirklichen Leben gerade sein Abitur macht.

Das selbstgewählte Genre Pagancore klingt ein wenig seltsam, erklärt sich jedoch aus den beiden Sound-Parametern recht einfach: "Ich war mir am Anfang nicht ganz sicher, was wir eigentlich spielten. Unser zweiter Gitarrist Buze meinte, dass das doch Metalcore sei. Steve schreibt nun aber deutschsprachige Pagan-Texte, die sich um die nordische Sagenwelt drehen. Aus Spaß haben wir das als Pagancore bezeichnet – das hat sich dann eben gehalten", sagt Michi schmunzelnd. Die musikalischen Einflüsse sind laut Buze eindeutig: "As I Lay Dying, Amon Amarth und Manegarm", so lautet seine kurze Einschätzung. Adrian ergänzt: "Angefangen hat es aber bei allen mit Metallica, Black Sabbath und Iron Maiden." Die klassische Heavy-Metal-Schulbildung sozusagen.

Live zu spielen ist auch für die fünf Jungs von Narsil das Größte: "Es gibt doch nichts Schöneres, als auf der Bühne zu stehen und den Leuten mit der eigenen Musik eine Freude zu bereiten", meint Bassist Scamp. Die Band lehnt daher auch keinen Auftritt ab, auch wenn es im Sommer immer wieder Konzertflauten gibt. Auch als der Fünfer die aktuelle EP, martialisch "Keine Gnade, keine Furcht" betitelt, aufgenommen hat, standen die Konzerte weiter unten auf der Liste. Damit kein Mangel entsteht, spielt man sich selbst auch schon mal ein Geburtstagskonzert: "Das lief unter dem Motto ,Birthday Massacre‘ und war im September 2012", erinnert sich Michi grinsend. "Buze und ich haben beschlossen, im Silo in Töging unseren gemeinsamen Geburtstag ordentlich zu feiern. Das war auch unser bisher bester Gig, weil viele Leute da waren und alle Bands eine super Stimmung gemacht haben. Wir haben natürlich auch unser Bestes gegeben . . ."

Ihre Ambitionen im Musikbusiness sehen die Mühldorfer gelassen: "Wir wollen Spaß haben! Was hat man denn davon, wenn man sich unter Erfolgsdruck stellt? Nix, außer Stress und Frustration", bringt es Adrian auf den Punkt. Narsil sollen nicht mit aller Macht im Underground gehalten werden, man sei aber auch nicht blauäugig und träume von unerreichbaren Sphären. "Wir geben immer alles und wollen für uns selbst und für das Publikum einen tollen Abend schaffen. Und wenn sich vielleicht doch mehr daraus entwickelt, dann haben wir natürlich auch nichts dagegen." Schritt für Schritt geht es also weiter, im Narsil-Lager. Der nächste ist das Release-Konzert zur EP: "Dem Abend im Silo fiebern wir jetzt wirklich entgegen, das wird bestimmt eine riesige Party", freuen sich Michi und Adrian unisono.

Songs der Band gibt’s auf www.pnp.de/verstaerker.


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Narsil: Pagancore aus Mühldorf
« Antwort #3 am: 31. März 2014, 01:43:43 »
So kann man sich auch als Sänger in einer Heavy-Metal-Band empfehlen: "Es war auf der Rückfahrt von einem Eternal-Torture-Konzert", erzählt Michi, Gitarrist der Pagancore-Band Narsil aus Mühldorf. "Ich war auf der Suche nach Mitmusikern und vor mir saß Steve, der einen Song, der gerade in der Musikanlage lief, am lautesten mitgrölte." Die bierselige Frage, ob man nicht gemeinsam eine Band aufziehen sollte, wurde dann recht bald ernsthaft beantwortet und seit Herbst 2011 gibt es Narsil in der jetzigen Besetzung. Den Bandnamen haben die fünf Oberbayern der mythologischen Welt von J.R.R.  Tolkiens Epos Herr der Ringe entlehnt: "Wir sind große Herr-der-Ringe-Fans. Das Schwert Narsil wird von Isildur geführt, der damit den Finger Saurons abgeschlagen hat, an dem der den Ring trug. Außerdem passt das Thema gut zu unserer Musik", erklärt Schlagzeuger Adrian, der im wirklichen Leben gerade sein Abitur macht. 

Das selbstgewählte Genre Pagancore klingt ein wenig seltsam, erklärt sich jedoch aus den beiden Sound-Parametern recht einfach: "Ich war mir am Anfang nicht ganz sicher, was wir eigentlich spielten. Unser zweiter Gitarrist Buze meinte, dass das doch Metalcore sei. Steve schreibt nun aber deutschsprachige Pagan-Texte, die sich um die nordische Sagenwelt drehen. Aus Spaß haben wir das als Pagancore bezeichnet – das hat sich dann eben gehalten", sagt Michi schmunzelnd. Die musikalischen Einflüsse sind laut Buze eindeutig: "As I Lay Dying, Amon Amarth und Manegarm", so lautet seine kurze Einschätzung. Adrian ergänzt: "Angefangen hat es aber bei allen mit Metallica, Black Sabbath und Iron Maiden." Die klassische Heavy-Metal-Schulbildung sozusagen.
 Live zu spielen ist auch für die fünf Jungs von Narsil das Größte: "Es gibt doch nichts Schöneres, als auf der Bühne zu stehen und den Leuten mit der eigenen Musik eine Freude zu bereiten", meint Bassist Scamp. Die Band lehnt daher auch keinen Auftritt ab, auch wenn es im Sommer immer wieder Konzertflauten gibt. Auch als der Fünfer die aktuelle EP, martialisch "Keine Gnade, keine Furcht" betitelt, aufgenommen hat, standen die Konzerte weiter unten auf der Liste. Damit kein Mangel entsteht, spielt man sich selbst auch schon mal ein Geburtstagskonzert: "Das lief unter dem Motto ,Birthday Massacre‘ und war im September 2012", erinnert sich Michi grinsend. "Buze und ich haben beschlossen, im Silo in Töging unseren gemeinsamen Geburtstag ordentlich zu feiern. Das war auch unser bisher bester Gig, weil viele Leute da waren und alle Bands eine super Stimmung gemacht haben. Wir haben natürlich auch unser Bestes gegeben . . ."

Ihre Ambitionen im Musikbusiness sehen die Mühldorfer gelassen: "Wir wollen Spaß haben! Was hat man denn davon, wenn man sich unter Erfolgsdruck stellt? Nix, außer Stress und Frustration", bringt es Adrian auf den Punkt. Narsil sollen nicht mit aller Macht im Underground gehalten werden, man sei aber auch nicht blauäugig und träume von unerreichbaren Sphären. "Wir geben immer alles und wollen für uns selbst und für das Publikum einen tollen Abend schaffen. Und wenn sich vielleicht doch mehr daraus entwickelt, dann haben wir natürlich auch nichts dagegen." Schritt für Schritt geht es also weiter, im Narsil-Lager. Der nächste ist das Release-Konzert zur EP: "Dem Abend im Silo fiebern wir jetzt wirklich entgegen, das wird bestimmt eine riesige Party", freuen sich Michi und Adrian unisono.

Songs der Band gibt's  auf www.pnp.de/verstaerker.