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Themen - Sputnik Magazin

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Deggendorf


In dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten – lautet zwar eine der ältesten Grundregeln in der gerichtlichen Welt. In dem Prozess um die vermeintliche Vergewaltigung einer zum Tatzeitpunkt 19-jährigen Frau aus dem Landkreis sah die Erste Strafkammer am Deggendorfer Landgericht unter dem Vorsitz von Landgerichtsvizepräsidentin Gisela Schwack die Schuld eines 23-jährigen Auszubildenden aber am Donnerstag nach etlichen Prozesstagen für erwiesen an. Auch wenn für die Verteidigung viele Fragen offen blieben, wurde der Mann zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt.
Es gibt keine Zeugen dafür, was in der Nacht auf den 26. Juli vorigen Jahres in einem Waldstück im Landkreis Deggendorf tatsächlich geschehen ist. Die Beweislast war aus Sicht des Gerichtes aber ausreichend, um davon ausgehen zu können, dass das, was die junge Frau sagte, die im Prozess als Nebenklägerin auftrat, den Tatsachen entspricht. Der 23-Jährige und seine damalige Freundin waren am Vorabend auf dem Eginger Volksfest unterwegs, es kam zu einem größeren Streit, der in zwei Ohrfeigen gipfelte, die der Angeklagte vor Gericht einräumte.

Das folgende Geschehen stellt sich aus Sicht des Gerichtes so dar: Der junge Mann kontaktierte seine Freundin, holte sie ab und fuhr mit ihr anschließend in ein Waldstück zwischen Schlott und Reichersdorf. Dort habe der Mann die Frau geschlagen und auf der Motorhaube seines Autos vergewaltigt. Nur mit viel Überredungskunst sei es ihr gelungen, ihn dazu zu bewegen, sie anschließend nach Hause zu fahren. Erst einige Tage später kam der Vorfall zur Anzeige.


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Thema:


Es sieht danach aus, dass die EU-Spitze überhaupt keinen Plan für Donald Trumps Wahlsieg hatte. Es fällt ihr schwer, die veränderte Realität zu akzeptieren. Das wäre ein Beispiel dafür, dass die Schwäche der Europäischen Union nicht etwa auf Moskaus Umtriebe zurückgeht. In diesem Sinne kommentiert die russische Onlinezeitung vz.ru die Lage.
Wie die Onlinezeitung schreibt, haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs in der vergangenen Woche auf die veränderte Welt zu vorbereiten versucht, wo Donald Trump als US-Präsident fungieren wird.

„Die Europäer sollten unabhängig vom US-Regierungswechsel ihre eigene Sicherheit festigen und die Kooperation im Bereich der Verteidigungspolitik ausbauen“, zitiert vz.ru im Hinblick darauf die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini.

„Der Optimismus der EU-Außenbeauftragten ist zu beneiden. Wie gerechtfertigt ist er aber?“, kommentiert die russische Onlinezeitung und weist darauf hin, dass die Chefdiplomaten Großbritanniens, Ungarns und Frankreichs beim jüngsten EU-Außenministertreffen gefehlt hatten.

„Vorerst ist es unklar, ob Donald Trump tatsächlich fähig sein wird, die US-Außenpolitik auf die Weise zu ändern, die die europäischen Spitzenvertreter so beängstigt. Es geht also darum, ob jene Geldmengen drastisch schrumpfen, die aus dem US-Haushalt für die europäische Sicherheit – oder genauer gesagt, für eine sinnlose Konfrontation mit Russland – bereitgestellt werden“, heißt es im Kommentar.

Vz.ru klärt über mögliche Hürden für einen US-Kurswechsel auf: „Trumps Umfeld machen System-Republikaner aus, deren Überzeugungen, darunter auch in Sachen Außenpolitik, sich jahrzehntelang herausgebildet hatten. Sie verstehen die Sprache der Gewalt und ziehen auch vor, von dieser Position aus mit anderen zu sprechen.“

Die Atmosphäre, die seit Trumps Wahlsieg in Europa herrsche, sei aber bemerkenswert. Denn es habe sich herausgestellt, dass Brüssel und Berlin überhaupt keinen Plan B für den Wahlausgang hätten, hieß es. Mit Hillary Clintons Niederlage hätten sie nicht gerechnet.

„Russland wird regelmäßig mit dem Vorwurf konfrontiert, die EU ‚zerrütten‘ und ‚schwächen‘ zu wollen. Trumps Sieg zeigte, dass die Schwäche der Europäischen Union nicht auf irgendwelche Aktivitäten Moskaus zurückgeht, sondern auf die Einseitigkeit der EU-Spitze, die keinen alternativen Gesichtspunkt berücksichtigen will“, schreibt die russische Onlinezeitung ferner.

Die EU-Spitze weigere sich, die veränderte Realität zu akzeptieren, und hoffe, dass alles wieder gut werde. Zwar sei es wirklich nicht auszuschließen, dass ein Wandel in der US-Außenpolitik ausbleibe: „Doch es ist jetzt offensichtlich, dass Trumps Sieg (obwohl er, objektiv gesagt, bei weitem nicht die größte Bedrohung für die europäische Einheit ausmacht) zu einem Crashtest für die europäische Diplomatie wurde, die ihn nicht bestehen konnte.“

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Thema:


Die russischen Streitkräfte haben am Dienstag laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu eine groß angelegte Operation gegen die Terroristen in den syrischen Provinzen Idlib und Homs gestartet. Die Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) und al-Nusra-Front werden massiv mit Marschflugkörpern angegriffen.
„Wir haben heute um 10:30 Uhr bzw. 11.00 Uhr eine große Operation begonnen, bei der Stellungen des IS und der al-Nusra-Front massiv beschossen werden“, berichtete Schoigu am Dienstag in einer Besprechung mit Präsident Wladimir Putin in Moskau. Unter anderem habe die Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ Marschflugkörper des Typs Kalibr abgefeuert.

Zuvor am Dienstag hatte Schoigu mitgeteilt, dass der Marineverband um den Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“, der sich seit Tagen vor der Küste Syriens befindet, sich dem Kampf gegen die Terroristen in Syrien angeschlossen habe.

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Thema:


Michail Saakaschwili
Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, Wadim Rabinowitsch, hat dazu aufgerufen, dem zurückgetretenen Gouverneur des Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, die ukrainische Staatsbürgerschaft zu entziehen und ihn Georgien zu übergeben, wo er per Haftbefehl gesucht wird. Dies berichtet das Nachrichtenportal TSN.
Eigenen Angaben zufolge hat sich Rabinowitsch schon mit entsprechenden Bitten an das ukrainische Innenministerium und die Staatsanwaltschaft gewandt, ebenso auch an den Präsidenten Petro Poroschenko.

„Da ukrainische Gesetze verletzt worden sind, als ihm (Saakaschwili – Anm. d. Red.) die Staatsbürgerschaft erteilt wurde, habe ich darum gebeten, alles wieder legitim zu machen, also ihm die Staatsbürgerschaft zu entziehen“, so der Rada-Abgeordnete. „Außerdem haben wir einen Vertrag mit Georgien über die Auslieferung internationaler Verbrecher. Wir sollten den Vertrag nicht verletzen und mit Georgien nicht um eine Person streiten. Wir werden ihn ausliefern.“

Saakaschwili hatte 18 Monate als Gouverneur die südukrainische Schwarzmeerregion Odessa regiert. Am 7. November trat er zurück. Grund für diese Entscheidung war ein Konflikt mit Staatschef Petro Poroschenko. Saakaschwili warf dem Präsidenten vor, korrupte Clans in Odessa zu schützen.

Saakaschwili war von 2004 bis 2013 Präsident Georgiens. In seiner Heimat liegt gegen ihn ein Haftbefehl wegen Unterschlagung und Amtsmissbrauch vor.

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Thema:


Die gesamte öffentliche Rhetorik des US-Außenministeriums über die Lage in Syrien stützt sich auf „freche Lügen“, wie der Sprecher der russischen Verteidigungsbehörde, Generalmajor Igor Konaschenkow, mitteilte.
Russlands Luftwaffe fliege bereits seit 28 Tagen keine Angriffe mehr auf Aleppo, wie aus Russlands Verteidigungsbehörde verlautete.

Zuvor hatte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Elizabeth Trudeau, mitgeteilt, es gebe neue Angaben über angebliche russische Angriffe auf fünf Krankenhäuser und ein Feldlazarett. Trudeau warf Russland dabei „Verletzung des Völkerrechts“ vor.

„Wir wissen nicht, woher Elizabeth Trudeau ihre Informationen über das Geschehen in Syrien bezieht“, sagte dazu Konaschenkow. „Eine Wiederholung von Gerüchten über irgendwelche, heute zerbombte ‚fünf Krankenhäuser‘ und ein ‚Feldlazarett‘ bestätigen nur, dass sich die gesamte öffentliche Rhetorik des US-Außenministeriums über die Lage in Syrien auf freche Lügen stützt.“

Ihm zufolge gewinne man langsam den Eindruck, dass „außer imaginären ‚Krankenhäusern‘ die Phantasie der neuen Sprecherin des US-Außenamtes nichts mehr hergibt“.

„Sie sind sicher des Lügens müde. Sooft wir auch baten, außer verbalen abgelesenen Erklärungen gab es kein einziges Mal echte Fakten. Hauptsache, Russland irgendetwas vorwerfen. Und morgen wird dann schon ein anderer Sprecher des Außenamtes dastehen, der keine Verantwortung mehr für ihre Worte tragen wird. So ein Karussell ist das“, schloss Konaschenkow.

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Liechtenstein / Massnahmen gegen Vogelgrippe
« am: 16. November 2016, 09:44:55 »
Politik


Massnahmen gegen Vogelgrippe
Die Regierung hat die Verordnung über vorsorgliche Massnahmen zur Verhinderung der Einschleppung der Geflügelpest beschlossen. Geflügelhalter müssen ihr Hausgeflügel wirksam vor Kontakt mit Wildvögeln schützen.
Geflügelhalter sind aufgefordert, spezifische Hygienemassnahmen zu treffen. Ausserdem gilt ein Verbot für Märkte und Ausstellungen, an denen Geflügel aufgeführt wird.

Der Erlass der Verordnung wurde notwendig, nachdem Anfang November das Vogelgrippe-Virus vom Stamm H5N8 im Bodenseeraum nachgewiesen wurde. Der Virusstamm ist stark krankmachend. Er wird innerhalb der Wildvogelpopulation sehr rasch übertragen und führt zu einer schweren, häufig tödlich verlaufenden Atemwegserkrankung. Das Virus kann leicht auf Nutzgeflügel übertragen werden.

Am letzten Wochenende wurden in der Schweiz an weiteren Stellen tote Wildvögel aufgefunden. Zudem wurde bekannt, dass das Virus nicht auf Wasservögel beschränkt bleibt, sondern auch andere Wildvögel befällt. Die liechtensteinische Verordnung tritt zeitgleich mit der gleichlautenden Bundesamtsverordnung in der Schweiz in Kraft.


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Schweiz / Rigi Bahnen erhöhen Preise um 3 Prozent
« am: 16. November 2016, 09:13:32 »
FAHRPLANWECHSEL


Zahnradbahn der Rigi fährt von Kulm in Richtung Staffel
Die Preise bei den Rigi Bahnen steigen mit dem Fahrplanwechsel im Dezember um 3 Prozent an. Neu führen die Bahnen einen Einheitstarif für Hunde ein.
Die Tageskarte der Rigi-Bahnen steigt im Sommer von 68 auf 72 Franken an, im Winter kostet die Tageskarte neu 50 Franken (bisher 47 Franken). Das Ticket berechtigt zu unlimitierten Fahrten auf den Zahnradbahnen ab Goldau und Vitznau sowie der Luftseilbahn Weggis – Rigi Kaltbad während eines Tages.

Die Preiserhöhung wird nötig, weil auch die nationalen Tarife im öffentlichen Verkehr steigen. Nicht betroffen von den Erhöhungen sind die Jahreskartenbesitzer. Ebenso kommen Besitzer eines SBB-Generalabonnements weiterhin in den Genuss einer Gratis-Reise auf allen Bahnen. Halbtaxbesitzer reisen zum halben Preis auf die Rigi. Das internationale Pendant, der Swiss Travel Pass, wird auch weiterhin während 365 Tagen für Rigi-Ausflüge akzeptiert.

Einheitstarif für Hunde
Wer auf der Rigi übernachtet, fährt wie bisher zum halben Preis auf die Rigi. Einheimische profitieren ebenfalls wie bisher von vergünstigten Tarifen. Neu führen die Rigi-Bahnen einen einheitlichen Tarif für Hunde in der Höhe von 8 Franken für eine Tageskarte ein. Bisher entschied die Grösse des Hundes über den Preis.


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Musik / Superstar Bruno Mars endlich wieder in Wien! +++Video
« am: 16. November 2016, 09:06:26 »
"Krone"-Konzert


Bruno Mars
Er ist der moderne König der funkigen Klänge, musst ein den letzten Jahren aber so manch privaten Schicksalsschlag verarbeiten - nun kehrt der hawaiianische Superstar Bruno Mars mit dem Album "24K Magic" schlagkräftig ins Rampenlicht zurück und macht dabei auch in Wien Station. Ein sommerlich- flottes Konzertvergnügen ist garantiert.
Ein Grund für die lange Pause war der Tod seiner Mutter - 2013 starb sie mit nur 55 Jahren ganz plötzlich an einem  Hirnaneurysma. Ein Verlust, den der 31- Jährige immer noch zu verarbeiten versucht, wie er vor kurzem dem "Rolling Stone"- Magazin gestand: "Bis heute weiß ich nicht, wie ich damit umgehen soll. Dieses Stück Herz ist für immer weg." Das Andenken an seine Mutter gibt ihm aber auch Kraft: "Irgendwann fing ich an zu beten und bekam das Gefühl, dass meine Mutter mich ermutigen würde weiterzumachen. Sie hätte nicht gewollt, dass ich mit allem aufhöre. Es gibt mir Kraft, dass sie auf mich heruntersieht und lächelt", gesteht er.


Bruno Mars

Und so kehrt er diese Woche in absoluter Bestform mit dem vollen Paket zurück. Am Freitag erscheint sein neues Album "24K Magic" - und das enthält, wie der Titel schon verrät, 24 Karat feinsten magischen Musikgenuss! Passend zum neuen Werk, überrascht er seine Fans schon heute mit  den Tourterminen 2017 - und Österreich steht auch auf seinem Plan! Am 3. Juni wird es garantiert funky in der Wiener Stadthalle, wenn der Hawaiianer mit seiner fantastischen Band loslegt. Ein Konzert, das man 2017 auf keinen Fall versäumen sollte!


Der Vorverkauf startet am  21. November um 10 Uhr unter www.ticketkrone.at  - rechtzeitig Karten sichern!


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Welt / Siebenmal mehr Terrortote in OECD- Ländern
« am: 16. November 2016, 09:00:06 »
577 im Jahr 2015


13. November 2015: Terroranschläge in Paris
Die Zahl der Terrortoten in den OECD- Ländern hat sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr mehr als versiebenfacht. Das geht aus einem Bericht der Londoner Denkfabrik "Institute für Economics and Peace" (IEP) hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde. Nach 77 Terroropfern im Jahr 2014 gab es demnach ein Jahr darauf 577 Tote in den Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu beklagen. Allein bei den Pariser November- Anschlägen wurden 130 unschuldige Menschen getötet.
Zur OECD gehören 35 Industrienationen in Amerika, Europa und dem Pazifikraum sowie die Türkei. Weltweit sei die Zahl der Todesopfer durch Terroranschläge im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen, berichtet das Institut. Insgesamt wurden 2015 beinahe 30.000 Menschen von Terroristen getötet - rund zehn Prozent weniger als noch im Jahr davor. Grund für den Rückgang seien vor allem erfolgreiche Militäroperationen gegen die Islamisten von Boko Haram in Nigeria und gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak.

In westlichen Industrieländern sieht das Bild dagegen ganz anders aus. 21 von 35 OECD- Ländern erlebten im Jahr 2015 Terroranschläge. Am schlimmsten traf es Frankreich und die Türkei. Hauptverantwortlich ist der IS. Die Terrormiliz weitete ihre Aktivitäten im Jahr 2015 von 14 auf 28 Länder aus.



"Islamistische Angreifer in Europa aufgewachsen"
IEP- Forschungsdirektor Daniel Hyslop warnte jedoch davor, Rückschlüsse auf die Herkunft der Attentäter zu ziehen. "Die ganz überwiegende Mehrheit der islamistischen Angriffe in Europa kam von Leuten, die dort aufgewachsen waren", sagte Hyslop der Deutschen Presse- Agentur.

Ob sich die Anziehungskraft des IS mit einer Niederlage in seinen Hochburgen im Irak und in Syrien vermindern lässt, ist Hyslop zufolge schwer vorauszusagen. Doch es bestehe Grund zur Hoffnung: Gerade weil der IS beispielsweise sehr konkrete Prophezeiungen für seine Erfolge in der Zukunft mache, könnten militärische Rückschläge die Anhänger desillusionieren. "Es ist sehr gut möglich, dass die Gruppe geschwächt wird, wenn man ihre Anführer ausschaltet", sagte Hyslop.



Langfristige Strategien zur Terrorbekämpfung nötig
In westlichen Ländern dagegen seien vor allem langfristige Strategien nötig, um den Terror zu bekämpfen. Jugendarbeitslosigkeit, hohe Kriminalität, leichte Verfügbarkeit von Waffen und fehlendes Vertrauen in demokratische Prozess seien dort die Hauptfaktoren für die Radikalisierung von Menschen.

Der volkswirtschaftliche Schaden des weltweiten Terrors beläuft sich IEP- Schätzungen zufolge auf knapp 90 Milliarden US- Dollar (umgerechnet rund 84 Milliarden Euro).


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Österreich / Psychiaterin warnt: Täter sei "hypersexualisiert"
« am: 16. November 2016, 08:54:40 »
Rumäne vor Gericht


4- bis 5- mal pro Woche entblößt sich ein Rumäne vor jungen Frauen. Das gibt er selbst zu. Doch am 3. Jänner ging der Exhibitionist noch weiter. In Linz überfiel er eine 18- Jährige, die sich auf dem Heimweg von der Disco befand, und versuchte sie zu vergewaltigen. Der 25- Jährige ist geständig, zeigt aber keine Schuldeinsicht.
Gerichtspsychiaterin Heidi Kastner zeichnet beim Prozess in Linz ein düsteres Bild von der Psyche des Angeklagten. Er sei der Meinung, dass mehrmals Sex am Tag normal sei und die Frau gefügig zu sein habe.

Außergewöhnlich für den Rumänen sei, dass er es nicht beim Exhibitionismus belässt, sondern nun auch (fast) zum Vergewaltiger geworden wäre. Kastner: "Für ihn gelten moralische Regeln nicht." Ihre Diagnose lautet "Hypersexualisierung und eine dissoziale Persönlichkeitsstörung".

Sieben Jahre Haft plus Einweisung
Auch in Zukunft gehe von dem Rumänen Gefahr aus. Staatsanwältin Gudrun Dückelmann fordert seine Einweisung. Der Angeklagte zeigte keine Einsicht: Schuld sind die anderen. Zum Beispiel sein Bruder, der in Rumänien ein Verhältnis mit seiner Frau habe - sieben Jahre Haft plus Unterbringung, nicht rechtskräftig.


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Österreich / Frau in Wiener Park vergewaltigt: Täter gefasst
« am: 16. November 2016, 08:49:25 »
Durch DNA überführt


Knalleffekt rund um die Vergewaltigung einer 39- Jährigen Ende September am Laaer Berg im Wiener Bezirk Favoriten: Die Polizei hat einen tatverdächtigen Rumänen gefasst. DNA- Spuren des 36- Jährigen hatten die Ermittler nach Griechenland geführt, wo der mehrmals Vorbestrafte nun verhaftet werden konnte. Die heimische Justiz beantragte die Auslieferung des mutmaßlichen Sextäters.
Die Frau war am Abend des 30. Septembers um 20.15 Uhr in der Parkanlage Löwygrube mit ihrem Hund spazieren gegangen. Plötzlich packte sie ein Mann an den Haaren und zerrte sie ins Gebüsch. Die 39- Jährige versuchte zu schreien, daraufhin schlug ihr der Täter mit der Faust ins Gesicht und würgte sie mit ihrem Schal. Dann vergewaltigte er die Frau.

DNA- Spuren im Spital gesichert
Anschließend raubte der Mann seinem Opfer das Handy und ergriff die Flucht. Die 39- Jährige bat Parkbesucher um Hilfe, diese alarmierten die Polizei. Die Wienerin wurde direkt ins Spital gebracht, dort konnten DNA- Spuren des Täters gesichert werden.

"Opfer hat sich hervorragend verhalten"
"Die Frau hat sich in diesem Fall hervorragend verhalten. Für die Ermittler ist es sehr wichtig, dass sich Opfer nach einer Sexattacke sofort untersuchen lassen. Ich weiß, das ist sehr hart, nicht gleich duschen zu gehen oder die Kleidung zu wechseln. Aber um den Täter fassen zu können, ist es sehr wichtig, die Spuren zu sichern, wie der aktuelle Fall auch zeigt", so Polizeisprecher Thomas Keiblinger gegenüber krone.at.



Täter von Deutschland nach Rumänien abgeschoben
Die Ermittler wurden tatsächlich schnell fündig: Die DNA des Vorbestraften lag in einer deutschen und einer rumänischen Datenbank ein. "Der Verdächtige verbüßte in Deutschland bereits eine Haftstrafe wegen Raubüberfällen. Danach wurde er mittels Flugzeug am 19. September nach Rumänien abgeschoben", so Keiblinger.

In Österreich zugeschlagen, Flucht nach Griechenland
Kurz nach der Abschiebung in seine Heimat dürfte der 36- Jährige jedoch nach Österreich eingereist sein. Hierzulande ist der Polizei aber kein fester Wohnsitz des Mannes bekannt. Nach der Vergewaltigung der 39- Jährigen dürfte der Rumäne dann nach Griechenland geflohen sein. Mittels internationalen Haftbefehls fahndeten die Ermittler nach dem 36- Jährigen. Am 10. November konnte er festgenommen werden.


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Deutschland / Tritt Merkel für eine vierte Amtszeit an?
« am: 16. November 2016, 08:43:58 »
Kanzlerkandidatur


Angela Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird nach Ansicht des CDU-Außenpolitikers Norbert Röttgen für eine vierte Amtszeit kandidieren. "Sie wird als Kanzlerkandidatin antreten", sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag dem Sender CNN.
Merkel sei "ein Eckpfeiler des politischen Konzepts des Westens". Regierungssprecher Steffen Seibert sagte dazu am Abend der Deutschen Presse-Agentur: "Die Bundeskanzlerin wird sich zu der Frage, wie schon mehrfach gesagt, zum geeigneten Zeitpunkt äußern."

Die CDU-Zentrale äußerte sich ähnlich: "Es gilt das, was die Parteivorsitzende gesagt hat: Sie wird ihre Entscheidung zur gegebenen Zeit mitteilen." Aus Kreisen der CDU-Spitze hieß es, es sei "nahezu ausgeschlossen", dass Röttgen wisse, was Merkel vorhabe.

Vermutet wird, der möglicherweise geeignete Zeitpunkt für die Bekanntgabe der Kandidatur könnte die CDU-Vorstandsklausur am kommenden Sonntag sein - oder aber der CDU-Parteitag im Dezember in Essen, wo sich Merkel vor mehr als 1000 Delegierten erklären könnte.

Aus der CDU-Führung haben sich bereits zahlreiche Landespolitiker für eine vierte Amtszeit Merkels ausgesprochen, unter ihnen die Ministerpräsidenten Hessens und des Saarlands, Volker Bouffier und Annegret Kramp-Karrenbauer, sowie der nordrhein-westfälische CDU-Landeschef Armin Laschet. Die als Merkel-Vertraute geltende CDU-Vize Julia Klöckner hatte bereits Ende August erklärt: "Angela Merkel wird wieder antreten als Parteivorsitzende am Bundesparteitag, und sie wird dann selbst entscheiden, wann sie verkünden wird, dass sie als Kanzlerkandidatin zur Verfügung steht."

Röttgen sagte CNN, Merkel agiere als Global Player. "Also wird sie antreten und wie ein verantwortlicher Führer handeln." Er reagierte damit auf eine Anmerkung des Moderators, der sagte, es sei unklar, ob Merkel noch einmal antrete. Merkel ist seit elf Jahren Kanzlerin. Im Jahr 2012 hatte sie Röttgen als Bundesumweltminister entlassen.

Trotz des Streits über die Flüchtlingspolitik hatte die CDU-Chefin zuletzt auch aus der CSU immer mehr Unterstützung erhalten. So hatte vor gut drei Wochen der stellvertretende CSU-Vorsitzende Manfred Weber dem "Spiegel" gesagt, es könne keinen Zweifel geben: "Angela Merkel ist unsere Kandidatin." Auch CSU-Chef Horst Seehofer sei inzwischen zu der Überzeugung gelangt, dass seine Partei am Ende Merkel unterstützen müsse, schrieb das Nachrichtenmagazin.

Ähnlich hatte sich die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, geäußert. Wenn Merkel für eine Kandidatur bereit sei, habe sie ihre volle Unterstützung, sagte sie vor gut drei Wochen der "Mitteldeutschen Zeitung".

Laut einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Forsa-Umfrage würden es 59 Prozent der Bundesbürger begrüßen, wenn Merkel bei der Bundestagswahl 2017 wieder als gemeinsame Kanzlerkandidatin von CDU und CSU antreten würde.


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Bayern / Gewalttat in Freyung: Wo versteckt sich Dominik Riedl?
« am: 16. November 2016, 08:36:31 »
Freyung


Dominik Riedl (links) und sein Sohn Luca
Mit großen, braunen Augen schaut der kleine Luca in die Kamera. Der eineinhalbjährige Bub aus Freyung wird vermisst. Er ist der Sohn der jungen Frau, die womöglich von ihrem Freund getötet worden ist. Die Ermittler vermuten: Der flüchtige Vater könnte zusammen mit dem Jungen untergetaucht sein. Aus Sorge um Luca und um den Flüchtigen schnellstmöglich zu finden, sucht die Polizei seit gestern mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem Kindsvater Dominik Riedl.
Wie berichtet, ist der 22-Jährige dringend tatverdächtig. Am Samstag hatte die Mutter der getöteten Lisa H. die Leiche ihrer Tochter in einem Plastiksack in der Wohnung der 20-Jährigen in Freyung gefunden. Seither sind die Ermittler auf der Suche nach Dominik Riedl und dem gemeinsamen Sohn Luca. Die Polizei vermutet, dass sich der mutmaßliche Täter ins Ausland abgesetzt haben könnte. Bei der Kripo wurde eine Sonderkommission eingerichtet.


Dominik Riedl (links) und sein Sohn Luca werden nach der Gewalttat in Freyung dringend gesucht.

In Freyung gibt es kaum ein anderes Thema mehr, mittlerweile schießen auch wild Gerüchte ins Kraut, die die Ermittler aber meist nicht bestätigen können. Etwa, dass der Verdächtige noch aus dem Ausland Fotos mit dem Handy der Getöteten gepostet haben soll.


Sohn Luca ist vermutlich in der Obhut des Flüchtigen.

Fest steht mittlerweile, dass Lisas Mutter bereits am Freitag eine Vermisstenanzeige aufgegeben hat. Polizisten waren dann am selben Tag noch mit der besorgten Frau in die Wohnung der 20-Jährigen gegangen. Dort habe man jedoch nichts gefunden. Die Beamten hätten "gründlich gesucht", so Polizeisprecher Schraml auf Anfrage. Man habe zwar einen seltsamen Geruch wahrgenommen, jedoch vermutet, dass dieser vom Katzenklo in der Wohnung stamme. Als die Mutter dann am nächsten Tag nochmal in der Wohnung ihrer Tochter war, um den Müll zu entsorgen, habe sie die schreckliche Entdeckung gemacht. Lisa H.s Leiche war in einem Plastiksack versteckt.

Hinweise zum Aufenthaltsort von Dominik Riedl und seinem Sohn nimmt die Kripo Passau unter 0851/9511-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Riedl ist vermutlich unterwegs mit einem schwarzen VW Golf, amtliches Kennzeichen: WOS-LH 96.


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Wissen / Fläche von Salzsee im Iran um 80% geschrumpft +++Fotostrecke
« am: 15. November 2016, 12:38:05 »
Thema:
Klimawandelfolge


Der Urmia- See im Nordiran war einst der zweitgrößte Salzsee der Welt. Bis vor wenigen Jahren war er mit einer Fläche von knapp 5500 Quadratkilometern zehnmal größer als der Bodensee. Doch in den vergangenen Jahren ist seine Fläche um 80 Prozent geschrumpft. Verantwortlich dafür sind Klimawandel und Wasserverbrauch, zeigt eine Studie des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien.
Bereits in früheren Arbeiten hat IIASA- Forscherin Somayeh Shadkam die Bedrohung des Sees durch die Klimaerwärmung gezeigt und künftige Szenarien des Klimawandels verwendet, um den Wasserzufluss vorherzusagen. In der neuen, im "Journal of Great Lakes Research"  veröffentlichen Studie haben die Forscher verschiedene Faktoren wie den Wasserverbrauch unter Verwendung von Daten aus den Jahren 1960 bis 2010 miteinbezogen.


Satellitenaufnahmen zeigen, wie der See von 1984 bis 2014 geschrumpft ist.

Einfluss des Klimawandels stärker als angenommen
Daraus geht hervor, dass in den 50 beobachteten Jahren der jährliche Wasserfluss in den Urmia- See, der einst 140 Kilometer lang und 55 Kilometer breit war, um 48 Prozent gesunken ist. Dem Modell der Forscher zufolge sind 60 Prozent dieses Rückgangs auf den Klimawandel, etwa Niederschlags- und Temperaturänderungen, zurückzuführen. Die restlichen 40 Prozent gehen auf das Konto eines geänderten Wasserverbrauchs, etwa die Wasserentnahme aus Zuflüssen für die Bewässerung.


Der Urmia-See im Jahr 2014

Die meisten bisherigen Studien haben den Änderungen im Wasserverbrauch eine dominierende Rolle bei der Austrocknung des Sees zugeschrieben. Angesichts des nun festgestellten großen Anteils der Klimaveränderungen würde ein reduzierter Wasserverbrauch alleine keinen großen Einfluss auf den Wasserstand des Gewässers haben.

"Die Rettung des Urmia- Sees erfordert sowohl nationale Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserwirtschaft als auch internationale Zusammenarbeit beim Thema Klimawandel", wird Shadkam in einer Aussendung des IIASA zitiert.


Fotostrecke | Sideshow

60
Thema:


Demnach gibt es „eine vernünftige Grundlage, zu glauben“, dass Angehörige der afghanischen Regierungstruppen, Taliban-Kämpfer und deren Verbündete, aber auch US-Soldaten und CIA-Agenten in Afghanistan Kriegsverbrechen begangen haben. Die US-Militärs sollen womöglich mindestens 61 Häftlinge gefoltert oder brutal behandelt haben.
Mehrheit der Vorfälle habe sich mutmaßlich zwischen 2003 und 2004 ereignet, so der Bericht der Chefanklägerin. Darüber hinaus seien offenbar mindestens 27 Häftlinge von CIA-Agenten misshandelt worden, nicht nur in Afghanistan, sondern auch in Geheimgefängnissen in Polen, Rumänien und Litauen. Einige der Vorfälle könnten sich noch in der jüngeren Vergangenheit bis 2014 ereignet haben.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York und Washington waren US-Streitkräfte in Afghanistan einmarschiert, um die Taliban dort von der Macht zu vertreiben. Im Zuge des vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush eingeleiteten weltweiten Kampfes gegen den Terror hatte die CIA in Afghanistan und einigen europäischen Ländern geheime Gefängnisse eingerichtet, in denen Terrorverdächtige festgesetzt und verhört wurden.

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