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Nachrichten - Sputnik Magazin

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4006
Gesund & Fit / Schlank im Schlaf - geht das wirklich?
« am: 30. März 2014, 11:53:55 »
Physik des Abnehmens

Die Ratschläge für die Traumfigur sind bereits unüberschaubar geworden. Doch was, wenn einem anstrengende Work- outs und Diätpläne zu mühsam sind? Gleich vorweg: Das Versprechen, im Schlaf abzunehmen, ist haltbar. Es passiert automatisch und bei jedem jede Nacht.
"Es ist sogar unmöglich, im Schlaf nicht abzunehmen! Und ich spreche jetzt wirklich von Fett!", so DDr. Martin Apolin, Physiker und Sportwissenschaftler aus Wien in seinem Buch "Mach das! Die ultimative Physik des Abnehmens" (erschienen im ecowin- Verlag). Er hat errechnet, dass eine Frau mit 60 kg Körpergewicht in acht Stunden Schlaf durchschnittlich etwa 60 g Fettgewebe abbaut. Das bedeutet aber noch nicht, dass man dadurch auch schlanker wird, denn in der Früh muss Energie getankt werden, um den Tag zu überstehen. Durch ein leichtes Abendessen und zusätzliche Bewegung kann man den Effekt aber ein wenig ausnützen.

Apropos Bewegung: Dass der Grundumsatz an Energie erhöht werden muss, wenn man Gewicht verlieren will, ist klar. Doch auch dafür gibt es keine allgemeingültige Formel, denn Alter, Stoffwechsel, Ernährungs- und Lebensgewohnheiten spielen hier eine wichtige Rolle. Das bedeutet, man muss sich zuerst einmal mit sich selber auseinandersetzen und hinterfragen, wo das Übergewicht herkommen kann. Und das ist auch schon der erste Schritt zur individuellen Traumfigur.

Schritt für Schritt zur Traumfigur
Beispiel Laufen: Hier gibt es laut Martin Apolin eine Faustregel, die von einem italienischen Physiologen stammt. Man setzt pro Kilometer und pro Kilogramm Körpergewicht eine Kilokalorie um. Das ergibt in etwa 100 gelaufene Kilometer für einen Kilogramm Gewichtsverlust bei einem 70 kg schweren Menschen.

Wohlgemerkt aus dem Fettspeicher - und das ist gar nicht so wenig, wie es sich anhört. Denn sonst sind es Wasser (durch Schwitzen, entwässernde Mittel oder kohlenhydratarme Ernährung) und Muskeln (bei einer Nulldiät etwa schrumpfen die Muskeln um 0,4 kg pro Tag). Ungesund und nicht nachhaltig! Es macht Sinn, zunächst eine sportmedizinische Untersuchung oder einen Fitness- Check bei einem geprüften Trainer zu absolvieren.

Stiegen steigen macht schlank, Sex nicht!
Also dann – zusätzliche Anstrengung in den Alltag einbauen, mit Sex vielleicht? Gut für die Laune, schlanker macht es nicht. Sex in der Missionarsstellung ist vom Leistungsfaktor her gleichwertig mit langsamem Gehen. Trotzdem kein Grund, darauf zu verzichten...

Stiegen steigen? Ja, unbedingt. Der Physiker hat ausgerechnet, dass es nur vier Stockwerke benötigt, um ein halbes Stück reinen Würfelzucker abzubauen. Das ist nicht zu vernachlässigen, denn es macht 30 Stück Zucker pro Monat bei zweimal Treppe statt Lift pro Tag!

Jeder Schritt zählt
Nur zehn Minuten Sport pro Tag sind sinnlos? Nein, denn jeder Schritt zählt. Natürlich wird es bei höherer Belastung schneller und effizienter gehen, Gewicht abzubauen, dass es dabei aber mindestens 30 Minuten sein müssen, ist nicht nachvollziehbar. Das Argument, es müsse der "Fettstoffwechsel" erst in Gang kommen, ist physiologisch schlichtweg falsch, meint der Autor. Allerdings ist Ausdauersport auf Dauer gesünder als Drauflos- Sprinten und auch leichter durchzuhalten.


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4007
Kuchen statt Gemüse

"Dann sollen sie eben Kuchen essen" – dieser Satz wird heute noch der französischen Königin Marie Antoinette in den Mund gelegt, stammt jedoch aus der Feder von Jean- Jaques Rousseau. Tatsächlich belegt ist allerdings die Vorliebe der Königin für Süßes. Die britische Journalistin Karen Wheeler nimmt sich nun den Ernährungsplan der Herrscherin zum Diät- Vorbild. Sie glaubt: Wer schon morgens nascht, nimmt ab. Marie Antoinette war nämlich auch für ihre schlanke Linie bekannt. Doch kann das gesund sein?
"Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen!" Jeder kennt das berühmte Zitat, das Marie Antoinette später dem Volksglauben nach sogar den Kopf kosten sollte. Doch es stammt ursprünglich aus der Feder des französischen Schriftstellers Jean- Jacques Rousseau, der bereits 1766 in seinen "Bekenntnissen" über eine "große Prinzessin" schrieb, "der man sagte, die Bauern hätten kein Brot mehr, und die antwortete: 'Sie können ja Kuchen essen.'"

1766 war Maria Antonia (so lautete ihr eigentlicher Name) allerdings erst zehn Jahre alt und lebte als Prinzessin am Hofe ihrer Eltern Maria Theresia und Kaiser Franz I. in Wien. In diesem Alter wird sie wohl kaum die Worte ausgesprochen haben, die ihr später in den Mund gelegt wurden. Historisch belegt ist allerdings die Vorliebe der Königin für Torten, Kuchen und andere Süßspeisen. Eine britische Journalistin nimmt sich das Faible der Herrscherin nun zum Vorbild. Die Monarchin soll nämlich schon zum Frühstück reichlich süße Backwaren geschmaust haben – und dennoch war sie zeitlebens für ihre schlanke Linie bekannt.

Monarchin schlemmte sich durch den Tag
Laut Wheeler schlemmte sich die Monarchin regelrecht durch den Palastalltag. Zum Frühstück nahm Marie Antoinette Torten oder Kuchen zu sich, dazu gab es eine Tasse Kaffee oder heiße Schokolade. Das süße Frühstück soll dafür sorgen, dass man den restlichen Tag keinen Heißhunger auf zuckerhaltige Naschereien hat. Ein Trugschluss, wissen Ernährungsexperten. Denn nur gewisse Zuckersorten stoppen nachweislich Heißhunger- Attacken am Vormittag, der Rest verstärkt besonders in Kombination mit Fett nur das Magenknurren.

Mittags schlemmte die Königin herzhafte Speisen wie Hasenbraten oder Foie Gras, die berühmte französische Stopfleber, wie in den Memoiren von Marie Antoinettes erster Kammerfrau Jeanne Campan nachzulesen ist. Auch danach soll die Königin Käse, Nudeln und reichlich Backwaren genascht haben.

"Wunder in der Schüssel" als Figurgeheimnis?
Am Abend schlürfte die Königin dann lediglich eine leichte Suppe mit Gemüse und magerem Geflügelfleisch. Im "Wunder in der Schüssel" sieht Wheeler das Diätgeheimnis: Auch ihre französischen Freunde sollen abends nicht mehr als eine leichte Suppe essen und sie alle seien schlank. Trotzdem habe die Königin mit einem extrem schmalen Taillenumfang (gerade einmal 58 Zentimeter) beeindruckt, weiß Karen Wheeler. Dass das möglichweise ein Resultat der ungesunden Korsettschnürung war, verschweigt die Journalistin allerdings.

Auch die "Quellen" ihrer Recherche scheinen zeitweise alles andere als seriös. So nennt Wheeler den Hollywoodfilm "Marie Antoinette" aus dem Jahr 2006 als Ausgangspunkt für ihre Recherche. "Regisseurin Sofia Coppola stellte das Leben der französischen Königin wie ein endloses Kuchenfest dar, mit Makronen und Nougat- Gebäck", schreibt die Autorin in ihrem Ratgeber "Die Marie Antoinette Diät. Kuchen essen und trotzdem abnehmen". Fortan beschäftigte sie sich intensiv mit dem täglichen Speiseplan der Blaublütigen, ließ ihren Eindruck vom Ernährungsexperten wissenschaftlich überprüfen und war schnell überzeugt: So geht die ideale Diät!

Hungern für ein paar fette Snacks?
Dass Süßes zum Frühstück durchaus hin und wieder erlaubt ist, darüber sind sich Ernährungsexperten mittlerweile einig. Wer allerdings dem Heißhunger am Vormittag vorbeugen und sich dazu noch gesund ernähren möchte, sollte auf Obst und Vollkornprodukte setzen. Gesund sind die fetthaltigen Schlemmereien jedenfalls nicht. Außerdem sollte die tägliche Kalorienzufuhr für einen realistischen Gewichtsverlust nicht mehr als 1.200 bis 1.500 Kalorien betragen.

Für Experten klingt die Marie- Antoinette- Diät daher insgesamt mehr nach Verzicht als nach lustvoller Schlemmerei. Wer sich unter diesem Gesichtspunkt ein ordentliches Stück Kuchen oder Torte gönnen möchte, der muss den restlichen Tag fast darben – mehr als ein paar Häppchen und magere Suppe am Abend sind da nicht mehr drin. Satt macht das nicht. Und wer will schon für ein paar kalorienreiche Snacks fast den ganzen Tag hungern…


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4008
Gesund & Fit / So finden Sie den Weg aus der "Zuckerfalle"
« am: 30. März 2014, 11:47:52 »
Zuviel des Süßen?

Die ersten Modelle der neuen Frühjahrskollektion in den Auslagen erfreuen das Auge. Für viele weniger aufbauend der Blick in den Spiegel bzw. auf die Waage. Der Winterspeck hat sich bei so manchem hartnäckig niedergelassen. Da steckt oft im wahrsten Sinne des Wortes das süße Leben dahinter.
Gegen Genuss und ab zu ein Stück Schokolade ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Doch Zucker hat sich bereits zum Grundnahrungsmittel gemausert, ist in fast allen Lebensmitteln mehr als reichlich enthalten, oft sogar Hauptinhaltsstoff und wichtiger Geschmacksträger, wie Autorin Martina Fontana in ihrem Buch "Voll auf Zucker" (Verlag Kösel) schreibt. Sie möchte ihren Lesern das Werkzeug mitgeben, sich selbst aus der "süßen Falle" zu befreien.

Softdrinks, Marmeladen, Süßigkeiten, Fertiggerichte, Fastfood – sogar Wurst wird mit Zucker gewürzt. Die Autorin sieht in diesen schnell verwertbaren Kohlenhydraten das Hauptübel für Übergewicht und andere Zivilisationsleiden. Ihr Vergleich: Sie achten bei Ihrem Auto ja auch darauf, den richtigen Kraftstoff zu tanken. Der eigene Körper scheint für viele jedoch längst nicht die gleiche Wertigkeit zu haben.

Süßes schmeckt, doch heute haben wir zuviel davon
Süßes schmeckt halt sehr gut. Und das hatte evolutionsbedingt auch seinen Sinn. Die Süße der Muttermilch sollte den Säugling motivieren zu trinken, süße Früchte waren ein Hinweis für die Menschen, dass diese genießbar sind. Außerdem bedeuteten Kohlenhydrate Energiezufuhr zum Überleben.

Heute hat sich dieses sinnvolle System gegen uns gewendet. Kohlenhydrate im Überfluss. Doch was macht der Organismus des modernen Menschen mit der Überdosis Energie: Sie wird als Fett gespeichert und überfordert den Zuckerstoffwechsel (Diabetes). "Würden wir uns überwiegend von möglichst unverarbeiteten Naturprodukten ernähren, wäre übermäßiger Zuckerkonsum für die meisten kein Thema", so Fontana.

Eine Super- Diät für alle gibt es leider nicht. Daher empfiehlt die Autorin gezielte Veränderungen im Ernährungsverhalten. Und dazu braucht es etwas Geduld, um lange eingeübte "Sünden" wieder zu löschen, wie z.B. beim Fernsehen ständig zu naschen. "Damit das Vorhaben gelingt, am besten sofort anfangen, aber sich nicht zu viel auf einmal vornehmen – es reicht ein Schritt pro Woche –, um Frust zu vermeiden", rät Martina Fontana.
  • Achten Sie beim Einkauf darauf: Je mehr Zuckerarten (z.B. Glucose, Fructose, Maissirup, Laktose, Maltose, Traubenzucker usw.) in einem Produkt enthalten sind, desto höher ist der Gesamtzuckergehalt!
  • Notieren Sie Antworten auf folgende Fragen:
    Bei welchen Gelegenheiten esse ich ohne Hunger?
    Welche Gedanken bringen mich dazu, ohne Hunger zu essen?
    Was möchte ich verändern?
    Was sind meine Ziele?
    Wie fühle ich mich, wenn ich mein Ziel erreicht habe?
  • Diesen Zettel sollten Sie aufhängen und immer wieder lesen. Abends vor dem Einschlafen stellen Sie sich vor, wie Sie...
    ...möglichst unverarbeitete Lebensmittel kaufen.
    ...in der Küche stehen und eine gesunde Mahlzeit kochen.
    ...diese Speise mit Appetit und einem guten Gefühl essen.
  • Machen Sie eine Liste mit gesunden Lebensmitteln und wählen Sie jene aus, die Sie mögen oder die Sie zumindest probieren möchten. So können Sie Schritt für Schritt die für Sie passende Ernährung herausfinden.
  • Beginnen Sie zunächst, "ungesunde" Speisen mit frischen (Gemüse- )Zutaten aufzuwerten. Etwa zur Fertigpizza selbst einen Salat zubereiten. Nach einem Snack ein Stück Obst essen usw.
  • Erste Hilfe, wenn Sie die Gier nach zu viel Süßem überfällt: Tief einatmen und denken "das Verlangen kommt", ausatmen mit dem Satz "das Verlangen geht".

30 bis 60 Tage dauert es, bis eine Veränderung im Lebensstil zur Gewohnheit wird. Ziel sollte sein, so oft es Ihnen möglich ist, leichte Mahlzeiten selbst frisch zuzubereiten – das ist für jeden vorteilhaft. Und eines nicht vergessen: Sport gibt nicht nur Kraft, sondern hilft auch, kleine Sünden auszubügeln und überschüssige Energie, sprich Fettpölsterchen, wieder loszuwerden.

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4009
Wirtschaft / WTO rügt China für Handelskrieg bei Seltenen Erden
« am: 30. März 2014, 11:41:40 »
Teurer für EU & USA

Im Streit um Exportbeschränkungen für Seltene Erden hat China eine Niederlage vor dem Schiedsgericht der Welthandelsorganisation WTO erlitten. "Die Souveränität eines Landes über seine natürlichen Ressourcen erlaubt es ihm nicht, internationale Märkte oder die weltweite Verteilung von Rohstoffen zu kontrollieren", erklärte die EU- Kommission am Mittwoch zu dem Urteil der WTO.
Ähnlich äußerte sich der US- Handelsbeauftragte Michael Froman. Das chinesische Handelsministerium bedauerte dagegen die Einschätzung der WTO. Die Volksrepublik hat nun 60 Tage Zeit, um Berufung einzulegen. Das Land kündigte bereits eine Prüfung des Urteils an.

90 Prozent der Weltproduktion kommt aus China
Die USA, Europa und Japan hatten der Volksrepublik vorgeworfen, sich auf unfaire Weise Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Aus China stammen mehr als 90 Prozent der Weltproduktion der Metalle, die beispielsweise für Computer, Handys, Windturbinen und Batterien verwendet werden. 2013 wurde die Förderung auf 93.800 Tonnen gedrosselt, was offiziell mit dem Schutz der Umwelt begründet wurde.

Die Amerikaner sahen darin aber eine unfaire Handelspraxis. "Durch Chinas Entscheidung, die eigene Industrie zu fördern und US- Firmen zu benachteiligen, mussten die US- Hersteller mehr als den dreifachen Preis als ihre chinesischen Konkurrenten für exakt die gleichen Seltenen Erden bezahlen", sagte Froman. "Die Regeln der WTO verbieten diese Art diskriminierender Exportbeschränkungen."


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4010
Wissen / Fledermäuse rufen: "Hau ab, das ist meine Beute!"
« am: 30. März 2014, 11:37:52 »
Nur die Männchen

Bei der Analyse von Ultraschall- Lauten der Großen Braunen Fledermaus haben US- Forscher einen aus drei bis vier Tönen bestehenden Ruf entdeckt, der sich von den normalen Echolot- Rufen der nachtaktiven Tiere unterscheidet. Laut Angaben der Wissenschaftler dient er dazu, Anspruch auf Beute zu erheben und bedeutet offenbar "Hau ab, das ist meine Beute!".
Ein Team um Genevieve Spanjer Wright vom Auditory Neuroethology Laboratory an der University of Maryland war bei Untersuchungen aufgefallen, dass Exemplare der Großen Braunen Fledermaus bei gemeinsamer Jagd spezielle Schrei erzeugen, die sich von den üblichen Echoortungs- Rufen unterscheiden. Sie sind länger und tiefer als die typischen Rufe, die die Tiere zur Ortung verwenden.

Für die Untersuchung erfassten die Forscher in einem speziellen Labor mithilfe von Kameras und Mikrofonen systematisch die Flugbahnen sowie die Schreilaute von Einzeltieren bzw. von zwei Fledermäusen, denen sie Mehlwürmer als Köder anboten. Die Analyse der so erhobenen Daten zeigte, dass die Tiere den ungewöhnlichen Ruf nur von sich gaben, wenn sie zu zweit jagend unterwegs waren.

Nur Männchen nutzen diesen Ruf
Die Fledermaus, die am heftigsten rief, schnappte sich meist die Beute. Wenn der jeweilige Rivale die Rufe hörte, bewegte er sich von dem Erzeuger und auch von dessen potentieller Beute weg, zeigte die Analysen der Flugwege der Tier.

Daraus folgern die Wissenschaftler, dass die Feldermäuse mit dem speziellen Ruf, der offenbar so viel bedeutet wie "Hau ab, das ist meine Beute!" Anspruch auf die Beute erheben. Sie konnten auch feststellen, dass nur männliche Tiere diese Art von Schreie von sich gibt, die Grund für diesen geschlechtsspezifischen Unterschied ist noch unklar.


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4011
Wirtschaft / S&P bestätigt Österreich- Rating: Weiterhin "AA+"
« am: 30. März 2014, 11:31:11 »
Hoffnung auf AAA

Die US- Ratingagentur Standard & Poor's hat Österreich trotz Hypo- Krise mit ihrer aktuellen Ratingbestätigung wieder Hoffnung auf das Zurückerobern des im Jänner 2012 aberkannten Spitzenratings Triple- A gemacht. Die Agentur bestätigte am Freitag das Rating der Republik Österreich von "AA+" mit stabilem Ausblick. Finanzminister Michael Spindelegger zeigte sich in einer ersten Reaktion über die Ratingenscheidung erfreut.
Die Bestätigung reflektiere die stabile Regierungspolitik Österreichs sowie eine vorhersehbare und wachstumsunterstützende Wirtschaftspolitik, hieß es am Freitag mit. Ausschlaggebend für den stabilen Ausblick sei die Erwartung, dass Österreichs Wirtschaft von der internationalen wirtschaftlichen Erholung profitiere, die neue Regierung den strikten Konsolidierungspfad aufrecht erhalte und die österreichischen Banken auf ihre moderate Eigenkapitalausstattung fokussieren, schrieb die Agentur in ihrer Ratingbegründung.

"Wir würden Österreich hinaufstufen, wenn wir eine ausgeprägte Verbesserung bei der fiskalischen Flexibilität sähen, die über das Niveau des derzeitigen Regierungsplans hinausgeht, sowie eine weitere Verbesserung bei den externen Indikatoren", machte die Agentur Österreich zugleich Hoffnung auf ein Wiedererlangen des Spitzenratings AAA.

Agentur lässt sich Ratingverschlechterung offen
Allerdings lässt sich die US- Ratingagentur auch eine Verschlechterung des nun bestätigten "AA+"- Ratings mit stabilem Ausblick offen: "Wir könnten eine negative Ratingmaßnahme für Österreich in Betracht ziehen, wenn die neue Regierung - im Gegensatz zu unseren Erwartungen - von ihrem Budgetsanierungsplan abweicht und Budgetdefizit und Schulden dann höher als erwartet ausfallen." Unerwartete Entwicklungen in der Ukraine oder Russland mit negativen Auswirkungen für die dort vertretenen österreichischen Banken könnte ebenfalls zu einer negativen Veränderung des Ratings führen.

S&P rechnet aufgrund der für heuer geplanten Einrichtung der Abwicklungsgesellschaft für die Hypo Alpe Adria Bank mit einem Anstieg der Staatsschuldenquote von zuvor 70,5 auf 80 Prozent des BIP im Jahr 2014. "Österreichs hohe Staatsschulden und moderate Eventualverbindlichkeiten - primär wegen des Bankensektors - hemmen das Rating", ist im S&P- Bericht zu lesen.

Spindelegger begrüßt stabiles S&P- Rating

Finanzminister Michael Spindelegger begrüßte die Ratingenscheidung. Die Bestätigung sei "eine Bekräftigung dafür, dass wir mit unseren Maßnahmen den richtigen Weg eingeschlagen haben". Seinen Worten zufolge wurden die Fortschritte der Bundesregierung bei der Budgetkonsolidierung von S&P "ausdrücklich gewürdigt". Wichtige Teilziele auf dem Weg zum strukturellen Nulldefizit für 2016 seien bereits erreicht, sprach Spindelegger Kürzungen bei den Ermessensausgaben sowie die Verabschiedung des Abgabenänderungsgesetzes an.

Darüber hinaus habe Standard & Poors hervorgehoben, dass Österreich innerhalb der Euro- Zone das zweithöchste Bruttoinlandsprodukt pro Kopf vorweisen kann, so der Finanzminister weiter. Daher bleibe er seinem Hauptziel weiterhin treu: "Solide Finanzen als Basis für ein erfolgreiches Österreich. Daher wird sich das Ziel des strukturellen Nulldefizits 2016 auch in den Budgetplänen 2014 und 2015 widerspiegeln."

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4012
Wissen / Frauen leiden anders unter ihrer Nikotinsucht
« am: 30. März 2014, 11:24:12 »
Rauchen immer früher

Frauen rauchen "anders" als Männer: Sie greifen vermehrt bei Stress zur Zigarette, während Männer diese eher in Gesellschaft konsumieren - also wenn es ihnen gut geht. Raucherinnen leiden auch anders unter ihrer Abhängigkeit und schaffen es zudem schwerer, ihre Sucht aufzugeben, berichtete die Medizinische Universität Wien.
Weil Nikotin bei Frauen schneller abgebaut wird, spüren sie bei einem Rauchstopp den Entzug eher als Männer und reagieren darauf "in vielen Fällen mit Dysphorie (Verstimmung, Anm.), Depressionen, Angsterkrankungen oder Schlafstörungen", erläutert Andjela Bäwert von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Rückfallrate bei Frauen höher
Auch die Rückfallrate ist bei Frauen höher, nicht zuletzt, weil das Rauchen bei vielen mit einer Gewichtsregulation verbunden ist und die Betroffenen befürchten würden, nach dem Rauchstopp durch vermehrten Appetit zuzunehmen, so die Expertin. "Viele Raucherinnen sagen sich: 'Bevor ich etwas esse, rauche ich eine Zigarette'."

Je früher man "mit dem Rauchen beginnt, desto eher wird man abhängig", warnte Bäwert. Daher sei die Prävention schon in jungen Jahren enorm wichtig - vor allem, da immer mehr junge Frauen, insbesondere in Österreich, rauchen. Rund 40 Prozent der männlichen Europäer rauchen täglich, jedoch nur 18,2 Prozent der Frauen. Unter den 15- Jährigen rauchen hierzulande aber bereits mehr Mädchen als Burschen (21 Prozent bzw. 19 Prozent). "Die Tendenz zum Nikotinkonsum ist bei den Mädchen und Frauen klar steigend, bei den Männern und Burschen leicht sinkend", so Bäwert.

Geschlechtsspezifische Therapie nötig
Unter diesen Aspekten sei eine Berücksichtigung von geschlechtsspezifischen Aspekten in der Prävention, Therapie und Nachsorge nötig. Als sinnvolle Maßnahme plädierte Bäwert für die Einführung eines generellen Rauchverbots - auch in Lokalen. Zur Vorsicht rät die Expertin zudem bei E- Zigaretten: "Es gibt kaum Untersuchungen dazu. Daher wissen wir derzeit noch nicht, ob sie nicht zumindest gleich schädlich sind."

Weltweit rauchen rund 1,3 Milliarden Menschen. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO werden im Jahr 2020 rund eine Million Frauen jährlich an raucherspezifischen Erkrankungen sterben.


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4013
Wissen / Mehr Herzinfarkte nach Umstellung auf Sommerzeit
« am: 30. März 2014, 11:21:26 »
US-Studie

Die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit führt US- Forschern zufolge am Folgetag zu einem markanten Anstieg von Herzinfarkten. Die Fallzahl schnelle am Montag nach der Umstellung um 25 Prozent nach oben, hieß es in einer am Samstag auf einem Kardiologenkongress in Washington vorgestellten Studie.
Ursache dafür sei vermutlich der Verlust von einer Stunde Schlaf. Umgekehrt ist der Effekt beim Wechsel zurück zur Winterzeit: Am darauf folgenden Dienstag sinkt die Herzinfarktrate - vermutlich infolge des verlängerten Schlafs - demnach um 21 Prozent.

Den Forschern zufolge gleicht sich der jeweilige Effekt im Laufe der Woche allerdings aus - über sieben Tage betrachtet liege die Gesamtzahl der Infarkte auf ähnlichem Niveau wie im restlichen Jahr. "Das könnte bedeuten, dass Menschen mit erhöhter Anfälligkeit für Herzerkrankungen unmittelbar nach Zeitumstellungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind", sagte Studienautor Amneet Sandhu von der University of Colorado.

Zum Zwecke der Untersuchung wurden allerdings nur Daten einer einzigen Klinik in Michigan ausgewertet. Frühere Studien zeigen zudem, dass Montage ohnehin ganzjährig die Wochentage mit den meisten Herzinfarkten sind.


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4014
Wissen / Pandabären laut Studie verrückt nach Süßem
« am: 30. März 2014, 11:18:54 »
Lieben Zuckerwasser

Pandas verspeisen zwar fast ausschließlich Bambus, der kaum Zucker enthält, trotzdem sind die Bären ganz verrückt nach Süßem. Zu diesem Ergebnis sind US- Forscher gekommen, die herausfinden wollten, ob die Tiere überhaupt Geschmacksrezeptoren für Süßes besitzen.
In der Versuchsreihe wurde acht Pandas normales und gesüßtes Wasser vorgesetzt. Alle acht Tiere entschieden sich in dem Blindtest für das gesüßte Wasser. "Allgemein gesagt haben Pflanzenfresser Rezeptoren für Süßes, weil sie so in Pflanzen Zucker ausmachen können, der eine Kalorienquelle ist", erklärte Gary Beauchamp, Leiter des US- Instituts Monell Center, das sich der Erforschung des Geschmacks- und Geruchssinns widmet.

Weil sich Pandas aber von kaum zuckerhaltigem Bambus ernähren, könnten sich - so die Hypothese - diese Sensoren zurückentwickelt haben. Fleischfresser etwa "essen keine Pflanzen, haben keinen Kontakt mit Zucker, deswegen gibt es für sie keinen Druck, die Süße- Rezeptoren funktionsfähig zu erhalten", erklärte Beauchamp.

Pandas aber sind durchaus in der Lage, Zucker zu erkennen - und haben dem Versuch zufolge sogar eine eindeutige Vorliebe für Süßes, schreiben die Wissenschaftler im Fachmagazin "PLOS One". Die Forscher des Monell Center führten ihre Tests mit verschiedenen Zuckerarten durch, etwa Fruchtzucker (Fruktose), Traubenzucker (Glukose), Malzzucker (Maltose) und Rohzucker (Saccharose).

Pandas wählten immer gesüßtes Wasser
Die Pandas bevorzugten immer das gesüßte Wasser im Vergleich zum ungesüßten Wasser. Sie mochten besonders Wasser mit Fruchtzucker und Rohrzucker, die auch vom Menschen als die süßesten Zuckerarten empfunden werden. Die Forscher des Monell Center nahmen im Labor zudem Zelluntersuchungen vor und konnten nachweisen, dass die Süße- Rezeptoren der Pandas auf Zucker reagieren.

Während sich Pandas in freier Wildbahn fast ausschließlich von Bambus ernähren, essen sie in Zoos durchaus auch Süßes: So scheint etwa das Pandababy Bao Bao im Zoo von Washington eine Vorliebe für Süßkartoffeln zu haben, wie Studienautorin Danielle Reed vom Monell Center schreibt. Und womöglich empfinden die Tiere den Bambus sogar als süß, sagte Forscher Beauchamp, denn Menschen und Tiere nehmen den Geschmack von Lebensmitteln unterschiedlich wahr. In der Versuchsreihe etwa waren die Pandas von mit Süßstoffen gesüßtem Wasser nicht begeistert.

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4015
Wissen / Luftverschmutzung fordert jedes Jahr 7 Mio. Tote
« am: 30. März 2014, 11:14:26 »
WHO-Analyse

Rund sieben Millionen Menschen sterben jedes Jahr als Folge der Luftverschmutzung. Diese alarmierenden Zahlen stammen aus einer Analyse von Daten aus 2012, die die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag veröffentlichte. Das seien mehr als doppelt so viele wie bisher angenommen, heißt es. Jeder achte Todesfall weltweit geht demnach auf verschmutze Luft zurück.
Das größte auf Umweltfaktoren basierende Gesundheitsrisiko ist daher die Luft. Es gebe neue Erkenntnisse dazu, wie stark Herz- Kreislauf- sowie Krebserkrankungen auf verschmutzte Luft zurückzuführen sind, teilte die WHO mit. Diese seien in die neue Analyse eingeflossen.

Zuvor seien für die Schätzung vor allem Atemwegserkrankungen berücksichtigt worden. "Die häufigsten durch Luftverschmutzung bedingten Todesursachen sind Schlaganfälle und Erkrankungen der Herzkranzgefäße, gefolgt von chronischen Lungenerkrankungen", sagte die zuständige WHO- Direktorin Maria Neira.

3,7 Millionen Tote durch Smog
Auch verbesserte Messmethoden hätten zu den neuen Daten geführt, hieß es von der WHO weiter. Zudem seien neben urbanen nun auch ländliche Regionen berücksichtigt. Etwa 3,7 Millionen Todesfälle sind demnach auf Smog in der Umwelt, 4,3 Millionen auf verschmutzte Luft in Innenräumen zurückzuführen. Weil zahlreiche Menschen beiden Arten von Luftverschmutzung ausgesetzt seien, ergebe sich eine Gesamtzahl von sieben Millionen.

Am schlimmsten von Luftverschmutzung betroffen sind nach WHO- Angaben die Entwicklungs- und Schwellenländer Südostasiens und der Westpazifik- Region. In China und Indien wurden etwa drei Viertel aller Smog- Todesfälle registriert. In den Industriestaaten Europas führt die WHO 279.000 Todesfälle auf Luftverschmutzung in der Umwelt zurück.

WHO: Energiebedarf muss reduziert werden
"Die Luftverschmutzung in den Industrieländern war noch vor wenigen Jahrzehnten ein großes Problem und ist durch Maßnahmen drastisch reduziert worden - Maßnahmen, die jetzt im Rest der Welt ergriffen werden müssen", forderte der WHO- Koordinator für öffentliche Gesundheit, Carlos Dora. Dazu gehörten effizientere Technologien bei der Energieerzeugung und im Transport, aber auch die Reduzierung des Energiebedarfs.

Luftverschmutzung innerhalb von Gebäuden entsteht vor allem durch Kochen am offenen Feuer sowie Kohle- und Holzöfen. In der Umwelt sind Abgase aus Verkehr, Industrie, Energieerzeugung und Abfallverbrennung die Hauptquellen. In die neue Analyse seien Satellitendaten, Messungen an Bodenstationen, Werte zu Emissionen aus Hauptquellen sowie Modelle zur Ausbreitung der Luftverschmutzung in der Atmosphäre eingeflossen, so die WHO.


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4016
Russland | GUS / Спутник журнал
« am: 29. März 2014, 19:35:17 »

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