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BAYERN | Osterhofen ärgert Spitzenreiter – Sturm fühlt sich verschaukelt – ...

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Sputnik Magazin:
Osterhofen ärgert Spitzenreiter – Sturm fühlt sich verschaukelt – Waldkirchen schwach


Osterhofen - Gebenbach Der SV Hutthurm hat in der Landesliga Mitte seine Niederlagenserie gestoppt. Im Duell gegen den von Klaus Augenthaler trainierten Tabellenzweiten SV Donaustauf holte die Mannschaft von Trainer Dominik Schwarz am Freitagabend ein 1:1. Tags darauf die nächste Überraschung: Die Spvgg Osterhofen rang Spitzenreiter Gebenbach ebenfalls ein 1:1 ab. Dagegen musste der FC Sturm Hauzenberg in Bad Kötzting nicht nur die Punkte abgeben (1:3), sondern verlor Defensivmann Lukas Hutta durch Platzverweis. Zu Unrecht, wie Trainer Alex Geiger erklärte. Frust herrschte auch in Waldkirchen ...
Waldkirchen – Bad Abbach 0:3: Die Waldkirchner knüpften nahtlos an die schwache Leistung in der Vorwoche (1:4 in Cham) an und verloren gegen spielstarke Gäste auch in dieser Höhe verdient. Erstmals in dieser Saison eine Niederlage für den TSV vor eigenem Publikum. Aber Verwirrung kurz vor Schluss, als der nach einer Verletzung bereits ausgewechselte Bad Abbacher Simon Sigl wieder den Platz betritt und die Gäste dadurch etwa eine Minute lang einen Spieler zu viel auf dem Platz stehen haben. Als Schiedsrichter Benny Woock (St. Wolfgang) das bemerkt, bekommt der zuvor überragende Sigl Gelb-Rot. Bad Abbach beendet das Spiel aber zu Zehnt. Obwohl bereits Andreas Schröppel (58./Tatlichkeit) Rot gesehen hatte. Tore: 0:1 Simon Sigl (15.); 0:2 Pascal Haltmayer (39.); 0:3 Matthias Lang (65.). 150 Zuschauer.

Osterhofen – Gebenbach 1:1: Um Haaresbreite verpassten die Herzogstädter die Sensation des Spieltags. Gegen einen spielerisch überlegenen Gegner gelang am Ende ein dennoch wichtiger Punktgewinn. Osterhofen zeigte sich von Beginn kämpferisch und brachte den Favoriten in Verlegenheit. Thomas Saller brachte dann auch seine Farben früh in Führung. Gebenbach zeigte sich wenig beeindruckt und ließ den Ball laufen. Jedoch kamen die Oberpfälzer mit der aggressiven Spielweise der Hausherren lange nicht zurecht. Im zweiten Durchgang erhöhte der Spitzenreiter den Druck, während Osterhofen die Konzentration hoch und den Gegner weitgehend vom eigenen Strafraum fern hielt. Dabei verpasste Lukas Grzesik freistehend vor TM Michael Nitzbon das 2:0. In der 73. Minute brach Nico Becker über rechts durch und den ins Zentrum gespielten Ball drückte Pavel Novotny über die Linie. In der Schlussphase wollte Gebenbach unbedingt den Sieg und stellte auf Dreierkette um. Den Sieg hatten jedoch die Hausherren auf den Fuß, als in der Schlussminute erneut Grzesik völlig blank vor Nitzbon auftauchte, aber den Torwart nicht überwinden konnte. Tore: 1:0 Thomas Saller (7.); 1:1 Nico Becker (73.). SR Tobias Späth (Furth i.W.); 160.

Bad Kötzting – Hauzenberg 3:1: "Man hat uns verschaukelt", sagte Sturm-Spielertrainer Alex Geiger unumwunden nach dieser Niederlage. Unter anderem seien "den Treffern zum 1:0 und zum 3:1 für Kötzting Stürmer-Fouls vorangegangen. Das hat sogar Peter Gallmaier zugegeben." So ehrlich Kötztings Coach auf der Pressekonferenz auch war, den Hauzenbergern hat’s nicht mehr geholfen. Die aggressiven Gastgeber fanden schneller in dieses Spiel mit guter Kulisse. Beim 1:0 aber sei Jürgen Knödlseder klar gefoult worden. Anschließend sah Geiger sein Team stark aufkommen, "und wir sind mit einem verdienten 1:1 in die Pause gegangen". Torschütze Lukas Hutta war dann – allerdings unfreiwillig – an einer vorentscheidenden Situation beteiligt: Im eigenen Strafraum wurde er an der Hand angeschossen – Elfmeter und Rot für den Unglücklichen. Indessen: "In der Szene davor hat sich der Kötztinger Matthias Graf selbst an die Hand geschossen, kein Elfmeter!", monierte der Sturm-Coach. In Unterzahl einem Rückstand nachrennen, keine Erfolgsaussicht an diesem Tag, beschrieb Geiger die Phase danach. Und das 3:1 habe dieses Gastspiel endgültig "unbrauchbar" gemacht. Zumal auch hier ein – übersehenes – Foul an Johannes Schäffner den Schützen Michal Hanich in günstige Position gebracht habe. "Heute hatten wir wirklich kein Glück, obwohl wir auf Augenhöhe gespielt haben", resümierte Alex Geiger, das Ganze allerdings mit Fassung tragend: "Was hilft’s? Das Ganze wird sich irgendwann ausgleichen." Vielleicht am kommenden Wochenende im Derby gegen Hutthurm?
Tore: 1:0 Stefan Hofner (8.); 1:1 Lukas Hutta (34.); 2:1 Jakub Süsser (57./Handelfmeter); 3:1 Michal Hanich (65.). SR Philipp Götz (Ettmannsdorf); 320.

Hutthurm – Donaustauf 1:1: Mit seinem zehnten Saisontreffer egalisierte Benni Neunteufel per Handelfmeter kurz vor der Pause die Gäste-Führung durch Christian Sauerer. Vor 290 Zuschauern konnte Hutthurm nach zuvor vier Niederlagen in Folge überzeugen, war von Beginn an gut im Spiel und kam immer wieder zu Chancen. Mit einem gerechten 1:1 ging es in die Pause. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen, der Gast aus Donaustauf notierte lediglich ein leichtes Chancenplus. Aber auch Hutthurm hätte bei guten Gelegenheiten von Neunteufel und Loibl den Siegtreffer erzielen können. Unterm Strich war es eine verdiente Punkteteilung. Tore: 0:1 Sauerer (35.); 1:1 Neunteufel (43./HE). SR Markus Huber (Wurmannsquick); 290 Zuschauer.

Fortuna Regensburg – Ruhmannsfelden 2:0: Die Lerchenfeld-Kicker verpassten eine Überraschung. Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Match mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und wenigen Höhepunkten. Die beste Chance hatte der Gast, Heiko Wittenzellner zielte nach einem langen Ball knapp vorbei. Nach dem Wechsel wurde Regensburg aktiver und ging nach einem ruhenden Ball in Front. Im zweiten Versuch versenkte Arber Morina einen Freistoß zu seinem achten Saisontreffer im Netz (55.). Eine Viertelstunde später besorgte der eingewechselte Ismail Morina aus kurzer Distanz die Vorentscheidung. Ruhmannsfelden hatte in der Schlussphase noch eine gute Chance zum Anschlusstreffer, unterm Strich war der Sieg der Gastgeber aber verdient, weil die Spvgg mit zu wenige Durchschlagskraft agierte.
Tore: 1:0 Arber Morina (55.); 2:0 Ismail Morina (70.). SR Joshua Roloff (Johannis Nürnberg); 80 Zuschauer.

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