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🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🏞  Inn: Neuburg am Inn | Wernstein am Inn

Begonnen von Sebastian, 12. August 2025, 09:28:26

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Sebastian

🏞  Inn: Neuburg am Inn | Wernstein am Inn


Neuburg am Inn BY
Bild 2: Wernstein am Inn OÖ

Neuburg am Inn (amtlich: Neuburg a.Inn) ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau.

Neuburg am Inn liegt in der Region Donau-Wald hoch über dem Inn, der die natürliche Grenze zu Oberösterreich bildet. Im Jahr 2006 wurde eine Innbrücke für Fußgänger und Radfahrer eröffnet, die nun Neuburg am Inn mit Wernstein am Inn am gegenüberliegenden Ufer verbindet. Durch Neuburg am Inn führt die B 12, welche die 10 km weiter nördlich gelegene Dreiflüssestadt Passau mit dem 15 km weiter südlich gelegenen Pocking verbindet. In nur 6 km Entfernung besitzt die Gemeinde über die Autobahn-Anschlussstelle "Passau-Süd" eine Anbindung an die Bundesautobahn 3. Außerdem gibt es im Gemeindeteil Neukirchen am Inn eine Bedarfshaltestelle der Bahnlinie von Passau nach Mühldorf am Inn.

Es ist davon auszugehen, dass die Burg Neuburg um das Jahr 1050 erbaut wurde. 1310 wurde die Burg im bayerisch-österreichischen Konflikt zerstört. Der heutige Baubestand stammt zum großen Teil vom anschließenden Wiederaufbau der siegreichen Habsburger. Österreich übte in der reichsunmittelbaren Grafschaft Neuburg die Landeshoheit aus. Durch ständige Verpfändungen wechselte Neuburg immer wieder den Besitzer, bis das Hochstift Passau 1730/39 die Grafschaft durch Kauf erwarb. Mit dem Frieden von Teschen 1779 kam das bisher zu Bayern gehörende östliche Umland der Grafschaft als ,,Innviertel" zu Österreich. 1803 wurde das Hochstift Passau im Reichsdeputationshauptschluss aufgelöst und die Grafschaft Neuburg geteilt, wobei der Ort Neuburg zu Bayern kam und der auf der gegenüberliegenden Seite des Inn liegende Ort Wernstein am Inn zu Österreich. Der Untere Inn, der bis dahin in erster Linie ein Handelsweg gewesen war, wurde damit auch hier zum Grenzfluss zwischen Bayern und Österreich ob der Enns.

Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Neuburg am Inn und Neukirchen am Inn.
[...]

Wernstein am Inn ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Schärding im Innviertel mit 1534 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Schärding.

Wernstein am Inn liegt auf 319 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,3 km, von West nach Ost 5,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 16,4 km². 20,7 % der Fläche sind bewaldet, 66,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Das Gemeindegebiet Wernstein am Inn liegt am Südrand der Böhmischen Masse, einem uralten Gebirgszug, der sich über Nordbayern, den Sauwald, das Mühl- und Waldviertel und Teile Tschechiens erstreckt. Granit, Gneis und ihre Mischformen (im Gemeindegebiet sind es ,,Migmatite vom Typus Wernstein"), bilden die Bausteine dieses Gebirges.

Eine der wohl reizvollsten Landschaften des unteren Innviertels ist die Innenge Vornbach-Wernstein: ein Erosionstal, das auch in floristischer Hinsicht ein interessantes Gebiet darstellt. Nirgends im weiten Umkreis findet man auf so kleinem Raum eine derart mannigfaltige Flora vor. Das Tal ist durch Wander- und Radwege beiderseits des Inns gut erschlossen.

Zur Gemeinde gehören auch die Inseln Bernaschek-Insel und der Kreuzstein im Inn (beide jeweils zur Katastralgemeinde Rutzenberg).

Der heutige Hauptort der Gemeinde Wernstein am Inn entstand durch die Vereinigung zweier älterer Ortschaften, nämlich des Dorfes St. Georgen am Inn rund um die Pfarrkirche St. Georg und der Ansiedlung bei der Burg Wernstein.

Zur Zeit der frühen Kirchenorganisation im Mittelalter gehörte St. Georgen am Inn zur Urpfarre St. Severin. 1182 wurde St. Severin mit dem für die Verwaltung der Innbrücke zuständigen ,,Innbruckamt" dem St.-Ägidien-Spital in der Innstadt inkorporiert. Das ,,Innbruckamt" verwaltete seither auch die dem Spital inkorporierten Pfarren, die vom jeweiligen ,,Bruckpfarrer" zu vergeben waren. Zu diesen zählten neben St. Severin mit Schardenberg und St. Georgen am Inn auch St. Weihflorian, Kellberg, Hauzenberg, Kopfing, Münzkirchen und Tettenweis.[3] Bald nach der Inkorporation von St. Severin wurde der Sitz dieser Pfarre in die Spitalskirche St. Ägidien / St. Gilgen verlegt,[4] wo er bis 1653 verblieb.

Zwischen 1120 und 1150 wurde die Burg Wernstein erbaut. Als Teil der reichsunmittelbaren Grafschaft Neuburg unterstanden Burg und Ortschaft Wernstein der österreichischen Landeshoheit, doch wechselte die Grafschaft infolge von Verpfändungen immer wieder den Besitzer, bis das Hochstift Passau 1730/39 die Grafschaft – und damit auch Wernstein – durch Kauf erwarb.

Das Umland von Wernstein hingegen gehörte bis 1779 zum kurfürstlich bayerischen Rentamt Burghausen. Mit dem Frieden von Teschen kamen die östlich des Inn gelegenen Gebiete des Rentamtes Burghausen 1779 als ,,Innviertel" zu Österreich.

1803 wurde das Hochstift Passau im Reichsdeputationshauptschluss aufgelöst und die Grafschaft Neuburg geteilt: Neuburg am Inn kam an Bayern und Wernstein kam an Österreich. Während der Napoleonischen Kriege kurz bayrisch, gehört Wernstein seit 1816 (Vertrag von München) dauernd zu Oberösterreich.

1921 erhielt Wernstein vom Kraftwerk Kneiding elektrisches Licht.

Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Gau Oberdonau. 1945 wurde Oberösterreich wiederhergestellt.

Von 1962 bis 1964 erfolgte die Umgestaltung des Ortes aufgrund des Baus des Laufkraftwerks Passau-Ingling.

Von 1979 bis 2010 wurde hier das Innviertler Monatsblattl herausgebracht.
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 Sebastian Weber