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🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🏞 Altmühl - Beilngries

Begonnen von PhilippHuber, 04. Januar 2026, 14:00:41

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PhilippHuber

🏞 Altmühl - Beilngries


Beilngries vom Hirschberg aus
Bild 2: Beilngries vom Hirschberg aus

Beilngries [ba͜ilnˈgriːs] ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und ein staatlich anerkannter Erholungsort. Es ist die flächenmäßig zweitgrößte Kommune im Landkreis und nach Einwohnern die drittgrößte.

Die Stadt liegt in der Altmühl-Jura-Region. Die Altmühl fließt am Südrand der Stadt entlang, die Sulz fließt durch die Stadt und der Main-Donau-Kanal verläuft nördlich der Stadt.

Es ist die nördlichste Gemeinde des Regierungsbezirks Oberbayern. Ihre Gemarkung grenzt an die Landkreise Roth im Regierungsbezirk Mittelfranken und Neumarkt im Regierungsbezirk Oberpfalz.

Eines der hallstattzeitlichen Gräberfelder von Beilngries wurde beim Bau des Main-Donau-Kanals zerstört.

Im Jahr 1007 wurde der Ort als ,,Bilingriez" erstmals urkundlich erwähnt, als König Heinrich II. den Ort an das Bistum Bamberg schenkte.[6] Nicht eindeutig belegbar wurde Beilngries, wahrscheinlich um 1016, dann dem Bistum Eichstätt übereignet. Die Kirche von Beilngries wurde 1138 bei der Einweihung von Plankstetten dem Benediktinerkloster unterstellt. Der zum Bistum Eichstätt gehörende Ort erhielt auf Veranlassung des Bischofs Gebhard I. und späteren Papstes Viktor II. 1053 von König Heinrich III. Markt- und Zollrecht. Um 1300 wurde der Bau der Kirche St. Walburga vollendet, die Stadt erhielt im Spätmittelalter eine Befestigung mit Mauer und Graben, die im Bauernkrieg die Zerstörung der Stadt verhinderten.

Während der Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt wurden mindestens zwei Frauen aus Beilngries als vermeintliche Hexen angeklagt und 1623 bzw. 1625 zum Tode verurteilt.

Im Jahre 1633 ergab sich die Stadt kampflos den Truppen Bernhards von Weimar. Im Jahre 1802 dankte der letzte Eichstätter Fürstbischof ab und Beilngries wurde von bayerischen Truppen besetzt. Unter bayerischer Verwaltung wurde Beilngries Sitz eines Landgerichts, aus dem nach 1862 das Bezirksamt, 1939 der Landkreis Beilngries hervorging.

Der 1835 bis 1846 erbaute Ludwig-Donau-Main-Kanal führte durch Beilngries und es gab dort eine Ladestelle (Anlände) für den Güterumschlag. Diese diente hauptsächlich für den Holz- und Viehhandel. 1950 wurde der Ludwigskanal wieder aufgelassen. Die Lände und die dortigen Bauten sind ebenso wie die Schleuse 22 als Baudenkmale erhalten geblieben, liegen heute jedoch trocken.

Verbunden mit der Geschichte der Stadt sind auch die dort lebenden Familien. Keine der gegenwärtigen Familien kann ihr Bestehen in Beilngries im Mannesstamm über die Schwelle des Jahres 1600 zurückführen. Aus der Güterbeschreibung von 1644 haben sich nur noch die Namen Walthierer und Schattenhofer erhalten, sieht man von häufigeren Namen wie bspw. Müller oder Schneider ab. Die Familie der Walthierer darf man als die älteste in Beilngries bezeichnen. Sie ist mit Lienhard Walthierer 1561 in Pfraundorf nachzuweisen.
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 Philipp Huber