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🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🏞 Altmühl - Riedenburg

Begonnen von PhilippHuber, 14. Januar 2026, 12:31:42

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PhilippHuber

🏞 Altmühl - Riedenburg


Sicht auf Riedenburg Panorama von der Sonnenleite am Dieterzhofener Berg
Bild 2: Sicht auf Riedenburg Panorama von der Sonnenleite am Dieterzhofener Berg


Riedenburg [boarisch Rianbuach] ist eine Stadt im niederbayerischen Landkreis Kelheim und liegt im Altmühltal am Fuße der Rosenburg und der beiden Burgruinen Rabenstein und Tachenstein.

Eine große Fläche ist Naturschutzgebiet. Auf Trockenrasen wächst eine Vielzahl seltener Pflanzen. Die Wälder um Riedenburg sind überwiegend Mischwald. Etwa 4 km östlich von Riedenburg liegt das Naturschutzgebiet Schloss Prunn.

Einen typischen Landwirt gibt es im Ort Riedenburg nicht mehr, nur ein Schäfer weidet die Juraflächen ab. Diese Bewirtschaftung dient zugleich zur Erhaltung des Trockenrasens mit seinen typischen Wacholderbüschen.

In Riedenburg mündet die Schambach mit zwei Armen und über eine Felsentreppe mit einem Wasserfall von über fünf Meter Höhe in den Stadtweiher, dieser ist – rechtsufrig – mehrfach kurz verbunden mit der Altmühl, zugleich Main-Donau-Kanal. Der heimatverbundene Landwirt Anton Mayer aus Riedenburg-Oberhofen kämpfte jahrzehntelang gegen den Kanal und die Zerstörung des Altmühltals.

Riedenburg ist die westlichste Gemeinde des Regierungsbezirks Niederbayern.

Südöstlich der Stadt liegt mit dem Naturwald Buchenwälder in der südlichen Frankenalb eines der größten Waldschutzgebiete Bayerns.

Die früheste schriftliche Nennung des Ortes stammt aus einer Urkunde des Jahres 1111, in der ein ,,Otto Rittenburgensis" erwähnt wurde.[8] Im Jahre 1129 wurde der Ort als ,,Rittenburc" und ,,Rittenburch" bezeichnet, 1179 als ,,Rietpurc", um etwa 1190 als ,,Rietenburch", 1319 als ,,Ritenburch" und 1504 schließlich als ,,Riedenburg". Zwischen 1519 und 1521 wurde außerdem die latinisierte Form ,,Ritoburgium arc et vicus" (Riedenburg Burg und Dorf) verwendet.

Auf dem Kirchfelsen nördlich des Ortsteils Obereggersberg befinden sich die Reste der Burg Eggersberg, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde.

Als Markt erscheint der Ort erstmals nach 1231 und wurde 1329 erstmals als Stadt genannt. Als Grafen der westlichen Donauauen herrschte das Geschlecht der Grafen von Riedenburg (Babonen) etwa ab 970. Daneben führten sie als kaiserliche Burggrafen das Kommando in der Reichsfestung Regensburg. Zwei Grafen von Riedenburg sind als Minnesänger im Codex Manesse abgebildet.

Wenn sie auch nicht die Gründer waren, so werden sie doch die ersten geschichtlich bekannten Schützer und Förderer des Ortes gewesen sein. Er lag unter ihrer Obhut geborgen innerhalb der Wehr- und Sperrmauern ihres Burgberges und entwickelte sich nach ihrem Aussterben 1196 unter den Wittelsbachern zu bescheidener Blüte. Riedenburg war nach dem ältesten Urbar von 1224 Amtssitz (,,Amt ze Ritenburc").

Im Jahre 1333 erschien erstmals ein Riedenburger in einer Stiftsurkunde als Bürger. Das Siegel mit dem heutigen Stadtwappen der ehemaligen Herren von Riedenburg kam bereits 1336 vor. Im Bauernkrieg 1525 tat sich besonders der Pfleger von Riedenburg Erhard von Muggenthaler hervor und wurde gefangen genommen. Riedenburg wurde im Dreißigjährigen Krieg von 1632 bis 1634 und 1648 von den Schweden schwer heimgesucht. Das alte Rathaus in der Mitte der Altstadt stammt aus dem Jahre 1731.

Im Spanischen Erbfolgekrieg wurden 1703 Markt und Festung von den Österreichern geplündert und 1745 schlug General Graf Bärenklau dort sein Winterquartier auf. Im Jahre 1796 nahm Erzherzog Karl mit Mann, Ross und Wagen seinen Weg über den Tachenstein.

Ein Landgericht älterer Ordnung entstand in Riedenburg 1802/3 im Zuge von Verwaltungsreformen in Bayern. Nach dem Verlust magistratischer Eigenrechte 1803/8 wurde die gemeindliche Selbstverwaltung mit dem Gemeindeedikt von 1818 wieder hergestellt.

Der durch Riedenburg führende Ludwig-Donau-Main-Kanal wurde zwischen 1835 und 1846 zur Verbindung des Mains mit der Donau gebaut und brachte wirtschaftlichen Aufschwung.

Ab 1862 wurden die administrativen Verwaltungsaufgaben aus den Landgerichten herausgelöst und auf die neu geschaffenen Bezirksämter übertragen. Das Gebiet des Landgerichts Riedenburg kam zum Bezirksamt Hemau. 1879 wurde das Gebiet um Riedenburg dem Bezirksamt Beilngries zugeteilt. 1908 wurde schließlich auch in Riedenburg ein eigenes Bezirksamt gebildet, ab 1939 als Landkreis bezeichnet.

Die über die Altmühl führende eiserne Bogenbrücke wurde 1945 vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen von den abrückenden deutschen Einheiten gesprengt. Ansonsten gingen der Erste und Zweite Weltkrieg ohne direkte Folgen an der Stadt vorüber.

Im Jahre 1952 wurde Riedenburg unter Franz Lang zur Stadt erhoben. Bis 1972 war Riedenburg Kreisstadt des Landkreises Riedenburg im bayerischen Regierungsbezirk Oberpfalz. Der Landkreis (Kfz-Kennzeichen RID) hatte vor der Auflösung 49 Gemeinden. Die größten Orte waren die Kreisstadt Riedenburg, die Stadt Dietfurt sowie Altmannstein und Mindelstetten. Landrat war bis zur Gebietsreform Franz Lang.

Am 1. Juli 1972 wurde die Stadt mit Umgebung im Zuge der Gebietsreform in Bayern mit Teilen der Altlandkreise Mainburg, Parsberg und Rottenburg an der Laaber dem Landkreis Kelheim zugeschlagen. Die weiteren Gemeinden des ehemaligen Landkreises kamen zu den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz und Eichstätt.
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 Philipp Huber