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Letzter Beitrag: 03. Oktober 2024, 08:07:59
🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🏞  Traun - Bad Goisern am Hallstättersee

Begonnen von Martin, Heute um 10:34:59

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Martin

🏞  Traun - Bad Goisern am Hallstättersee


Westansicht von Bad Goisern am Hallstättersee
Bild 2: Goiserer Tal mit Hallstätter See und Dachsteinmassiv


Bad Goisern am Hallstättersee boarisch Bod Goisan] ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Gmunden im Salzkammergut mit 7575 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).

Die Gemeinde hieß bis 28. Februar 1955 Goisern, vom 1. März 1955 bis zum 30. September 2008 Bad Goisern.

Bad Goisern liegt auf 500 m Höhe im Traunviertel im Inneren Salzkammergut. Das Bad Goiserer Becken ist ein Talbecken des Trauntals. Im Westen liegt die Osterhorngruppe, im Osten das Tote Gebirge. Nordöstlich vom Zentrum befindet sich die weithin sichtbare Ewige Wand, durch die ein Panoramaweg führt.

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 16,8 km, von West nach Ost 13,6 km. Die Gesamtfläche beträgt 112,26 km². 67,2 % der Fläche sind bewaldet, 12,4 % der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt.

Bad Goisern im Inneren Salzkammergut ist ein Ort mit langer Geschichte – urkundlich fassbar allerdings erst seit dem 14. Jahrhundert unter dem Namen Gebisharn (in einem Passauer Urbar, um 1325).

Der Ortsteil Steeg am See ist eine alte Lände des Hallstätter Salzes. Als Teil des Ischllands wurde Goisern 1278 habsburgisch, nach dem Sieg König Rudolfs I. in der Schlacht von Dürnkrut/Jedenspeigen um das Erbe der Babenberger. Um 1290 machte man im Raum Goisern neue Sole- und Sulzenfunde, die den Salzkrieg zwischen Herzog Albrecht I. und dem Salzburger Erzbischof Konrad IV. auslösten. Das Ischlland wurde 1298 Erbbesitz der Elisabeth von Görz und damit Privatbesitz der österreichischen Erzherzöge; ab 1490 wurde es zu Österreich ob der Enns gerechnet. Mutterpfarre war das Benediktinerinnen-Kloster Traunkirchen, 1573 wurde Traunkirchen aufgelöst und die Salzkammergutpfarren 1621 dem neugegründeten Jesuitenkolleg in Passau als Mensalgut zugegeben.

Von 1595 bis 1607 baute man über Goisern die Soleleitung zum neuen Pfannhaus in Ebensee (Saline Ebensee).

1770 wurde die Wildensteiner Pflegschaftskanzlei von der abgebrannten Burg Wildenstein nach Goisern ins Schloss Neuwildenstein[2] (heute Forstamt) verlegt, das bis 1850 als Pflegschaftskanzlei (Pflegeamt und das Pflegegericht) des Kammerhofes Gmunden (Obersalzamt in Gmunden) diente, dann übernahm die neue k.k. Salinen- und Forstdirektion in Gmunden die Verwaltung des Salzkammerguts.

Zur Rekatholisierung in der Zeit der Gegenreformation wurde 1622 das Kloster Traunkirchen den Jesuiten übergeben. 1712 verließen 70 Personen aus Goisern ihre Heimat, um in Nürnberg den evangelischen Glauben leben zu können. Die Vertreibung der Salzburger Protestanten 1731 und 1732 wirkte sich bis ins Salzkammergut aus. Der Salzamtmann Graf Ferdinand von Seeau gab im Juni 1733 die Zusicherung, dass Protestanten in lutherische Länder auswandern können, worauf sich 1200 erwachsene Personen meldeten. Um den wirtschaftlichen Schaden zu verringern, musste innerhalb der Monarchie nach Siebenbürgen transmigriert werden. Von 1752 bis 1758 wanderten 2.042 Personen nach Siebenbürgen aus, wovon nur zwei Drittel wegen schlechter Unterbringung überlebten. Von 634 Personen, die mit den ersten vier Transporten unterwegs waren, kamen 378 aus Goisern.

Nach Erlass des Toleranzpatentes durch Kaiser Joseph II. im Jahr 1781 konnte sich in Bad Goisern eine der ersten Toleranzgemeinden Österreichs konstituieren. Anfänglich versammelten sich die Evangelischen in Privathäusern zu Andachten, wo Predigten des Pfarrers Martin Moller († 1606) und des Seelsorgers Josef Schaitberger vorgelesen wurden. Das 1782 errichtete hölzerne Bethaus wurde 1813 abgerissen und an gleicher Stelle die heutige evangelische Kirche erbaut. Sie gehört zur Evangelischen Superintendentur A.B. Oberösterreich. 1785 wurde die (um 1300 erstmals erwähnte) katholische Pfarrkirche hl. Martin der neu gegründeten Diözese Linz eingegliedert.

Seit 1931 ist Goisern Heilbad sowie Luftkurort, und 1952 folgte die Erhebung zum Markt. Den amtlichen Beinamen Bad führt die Gemeinde seit 1955. Am 26. Juni 2008 beschloss der Gemeinderat von Bad Goisern, den Namen der Gemeinde in Bad Goisern am Hallstättersee zu ändern. Der entsprechende bestätigende Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung folgte am 25. August 2008.

[...]
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Martin Lutar

"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit."