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Letzter Beitrag: 03. Oktober 2024, 08:07:59
🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🏞  Ranna - Rannamündung (Rannamühl, Oberranna)

Begonnen von Martin, 16. Februar 2026, 10:21:05

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Martin

🏞  Ranna - Rannamündung (Rannamühl, Oberranna)


Burg Oberranna


Zwischen Rannamühl und Oberranna mündet die Ranna in die Donau!

Oberranna ist eine Ortschaft in der Marktgemeinde Mühldorf in Niederösterreich. Sie hat 17 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025)

Die Ortschaft liegt nordwestlich von Mühldorf am Anstieges auf das Hochplateau des Waldviertels auf halber Höhe und besteht aus der Burg Oberranna und einem ehemals zur Burg gehörendem Gutshof. Die ebenfalls zur Ortschaft zählende Rotte Unterranna mit dem Paulinerkloster Unterranna liegt der Burg zu Füßen. Am 1. April 2020 umfasste die gesamte Ortschaft 13 Adressen.

Im Jahr 1822 wurde der Ort mit fünf einzelnen Häusern genannt, die nach Niederranna eingepfarrt waren, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Oberranna besaß die Ortsobrigkeitaus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Pöggstall ausgeübt.

Im Adressbuch von Österreich war im Jahr 1938 das Stift Göttweig als Grundeigentümer ausgewiesen.
[...]

Die Burg Oberranna (teilweise auch gelistet als Burg Ranna) ist eine Höhenburg an der Grenze der Wachau und des Waldviertels bei Oberranna, einer Katastralgemeinde von Mühldorf in Niederösterreich. Der Burgus Oberranna ist dagegen eine römische Kleinfestung an der Donau in Oberösterreich.

Die Entstehung ist nicht bekannt. Sie muss aber schon vor 1070 bestanden haben, denn in diesem Jahr kauften die Herren von Grie die Burg und das Gebiet von Ranna. Die neuen Herren nannten sich auch ,,von Ranna oder Rannah" und führten in ihrem Wappen einen goldenen Greif auf schwarzem Feld. Sie waren im Gefolge der mächtigen Grafen von Formbach aus dem Rotgau in Bayern gekommen. Ihr erster namentlich bekannter Vertreter ist Pilgrim von Grie-Rauhnah. Nachfolger Waldo von Reun setzte während einer schweren Krankheit testamentarisch fest, dass seine Güter nach seinem Tode dem Landesfürsten Markgraf Leopold III. zufallen sollten. Wider Erwarten wurde er wieder gesund und änderte nach seiner Heirat das Testament zugunsten seiner Frau und seiner Tochter. Leopold III. berief nun eine Gerichtsverhandlung in seiner Residenz, der Burg Gars, ein und der Streit ging zu seinem Vorteil aus. Nach Waldos Tod übergab Leopold seiner Schwester Gerbirg einen Teil seiner Güter, worauf diese ihren Wohnsitz im Jahre 1120 nach Ranna und Purk verlegte. Neben der Burg Ranna ließ sie eine freistehende romanische Wehrkirche errichten. 1120 fand auf Burg Gars wieder eine Gerichtsversammlung statt, bei der Pilgrim II., der Sohn von Pilgrim I., einen Teil des Besitzes zurückbekam. Anschließend klafft eine historische Lücke von über 100 Jahren.

Urkundlich bestätigt ist die Heirat von Agnes von Ranna mit Ulrich von Neidegg im Jahre 1370. Die Verbindung der beiden Adelsfamilien brachte auch ein neues Wappen: links oben und rechts unten der goldene Greif auf schwarzem Grund (das Wappen der Ranna-Grie) und rechts oben und links unten drei rote Jakobsmuscheln auf silbernem Grund (das Wappen der Neidegger). Mit dem Antritt seines Erbes setzte ihr Sohn Hans von Neidegg im Jahre 1397 den Anfangspunkt für die Herrschaft der Neidegger auf Ranna, die bis ins 16 Jh. andauerte.

Im Jahre 1560 ließ Georg von Neidegg die Burg zu ihrer heutigen Form und Größe ausbauen.

1901 erwarb Stift Göttweig Anteile des Grundbesitzes, während Baron Hammerstein 1905 das Schloss an sich brachte. Seine Frau, die Schauspielerin Annie Dirkens, musste nach dessen Tod Stück um Stück der Einrichtungsgegenstände verkaufen, zuletzt versetzte sie den Altar der Burgkirche im Wiener Dorotheum. Schließlich wurde die Burg zur Versteigerung ausgeschrieben.

1930 erwarb sie Laurent Deleglise. Er löste den Altar aus und begann mit umfänglichen Renovierungsarbeiten, in deren Zug die Krypta entdeckt wurde. Er wurde auf dem Friedhof von Niederranna bestattet und seine Witwe lebte bis ins Jahr 1982 alleine auf der Burg.

1982 erwarb die Unternehmerfamilie Nemetz die Burg und renovierte sie unter Beratung des Bundesdenkmalamtes. Bis 2017 wurde sie als Hotel mit zwölf Gästezimmern genutzt.

Seit August 2021 befindet sich die Burg im Besitz der Familie Colloredo-Mansfeld, die sie privat nutzen wird.
[...]
~~~~~~~~~
Martin Lutar

"Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit."


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