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Letzter Beitrag: 03. Oktober 2024, 08:07:59
🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🏞  Wien - Wienerwald

Begonnen von Ferdinand, Heute um 12:05:56

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Ferdinand

🏞  Wien - Wienerwald


Wienerwald bei Sparbach
Bild 2: Der Wienerwald westlich von Wien, im Norden die Donau, im Südwesten das Semmeringgebiet, im Südosten der Neusiedlersee


Der Wienerwald oder Wiener Wald (boarisch Weanawoid) als östlichster Ausläufer der Nordalpen ist eine Gebirgsgruppe in Niederösterreich und Wien und bildet damit das Nordostende der Alpen. Das 45 km lange und 20 bis 30 km breite Mittelgebirge ist großteils bewaldet und ein beliebtes Naherholungsgebiet für Wiener. Es ist heute – unter Einschluss der Randgebiete in der Millionenstadt Wien selbst – weitgehend vollständig als UNESCO-Biosphärenpark Wienerwald ausgewiesen.

Die hügelig bis mittelgebirgsartig ausgeprägte, 105.645 ha umfassende Region liegt im östlichen Niederösterreich an der Grenze zwischen dem Mostviertel (Viertel ober dem Wienerwald) und dem Industrieviertel (Viertel unter dem Wienerwald), mit Höhenlagen zwischen 300 und knapp 900 m. Von den östlichen Randbergen hat man prächtige Tiefblicke auf Wien und das Wiener Becken.

Im Osten wird der Wienerwald durch die Thermenlinie (tektonische Abbrüche zum Wiener Becken) begrenzt, im Süden durch die Flüsse Triesting und Gölsen, im Westen durch die Flüsse Traisen und Große Tulln, im Norden durch das Tullnerfeld und die Donau bis zur Wiener Pforte sowie im Nordosten – bereits im Stadtgebiet Wiens – durch den Schwarzenbergpark und den Lainzer Tiergarten.

Die Täler des Gebirges verlaufen großteils Ost-West und in Höhen von 200 bis 400 m. Besonders reizvoll ist der Wechsel zwischen einsamen und dicht besiedelten Tälern und ihre stark variierende Hangneigung (etwa 20 bis 75 %). Speziell eindrucksvoll sind das vielbesungene Helenental beim Kurort Baden und die markante Hagenbachklamm.

Geologisch gehört der Großteil des Wienerwaldes zu den Flyschalpen (vorwiegend Sandstein) und wird Flysch-Wienerwald genannt, der Südosten hingegen zu den Kalkalpen (Kalk-Wienerwald).

Der westliche Wienerwald zwischen Traisen und der Großen Tulln wird auch Wiesenwienerwald genannt. Im frühen Mittelalter wurde der Wald bereits von den Bauern gerodet und es bildeten sich zahlreiche Einzelhöfe mit umgebenden Obstgärten und nur wenigen Orten in Tallagen.

In den zahlreichen Obstgärten und an den Waldrändern in einer Seehöhe von 300 bis 500 Meter wird traditionell die Elsbeere kultiviert. Diese Region hat sich zusammengeschlossen und vermarktet die traditionellen Produkte aus der Elsbeere unter der Marke Genussregion Wiesenwienerwald Elsbeere. Die Elsbeere ist auch im Register der Traditionellen Lebensmittel erfasst.

Die höchsten Erhebungen im Wienerwald sind mit 893 m ü. A. der zur Flyschzone (Sandstein) gehörende Schöpfl mit der Matraswarte und der benachbarte Mitterschöpfl (882 m ü. A.), auf dem sich das Leopold Figl-Observatorium der Wiener Universität befindet. Vom Schöpfl reicht der Blick oft 100 km zum Ötscher, Schneeberg und weiteren Zweitausendern der steirisch-niederösterreichischen Kalkalpen.

Südwestlich des Schöpfls liegt der Gföhlberg mit 885 m ü. A., sowie im Südosten der zu den nördlichen Kalkalpen gehörende Hohe Lindkogel (834 m ü. A.) und der Peilstein (716 m ü. A.) mit seiner markanten Kletterwand.

Der höchste Berg auf Wiener Gemeindegebiet ist der Hermannskogel (544 m) mit der Habsburgwarte knapp südwestlich des Gipfels auf 542 m, die der Fundamentalpunkt des Vermessungsnetzes der Monarchie war. Markant ist auch der Dreimarkstein mit 454 m, der die Grenze zwischen den Wiener Bezirken Hernals und Döbling sowie dem niederösterreichischen Ort Weidling bildet. Prächtige Tiefblicke auf Wien bieten die Wiener Hausberge Leopoldsberg und Kahlenberg, deren geschichtsträchtige Kirchen von den Türkenbelagerungen erzählen, sowie die Jubiläumswarte (449/480 m) am Gallitzinberg und der Wienerblick im Lainzer Tiergarten.

Die wichtigsten Flüsse des Wienerwaldes sind die Wien, die Liesing, der Sattelbach, der Mödlingbach, die Schwechat und die Triesting, die nach Osten entwässern, sowie die Große Tulln und die Kleine Tulln, der Hagenbach und der Weidlingbach, die nach Norden entwässern. Alle fließen letztlich in die Donau.

Im Norden (Flysch-Wienerwald) weist der Wienerwald zu 77 % Laubwaldbestand (vor allem Buche, Eiche und Hainbuche), im Südosten (Kalk-Wienerwald) zu etwa 46 % Nadelwaldbestand (Föhre, Fichte, Schwarzkiefer, Tanne und Lärche) auf; an den Osthängen des Wienerwalds wächst Wein.

Lange Zeit war der Wienerwald Bannwald und landesfürstliches Jagdrevier; in den Jahren 1870 bis 1872 rettete Josef Schöffel einen großen Teil des Wienerwaldes vor der Abholzung. Heute ist der Wienerwald durch die oben erwähnten Gesetze geschützt.

Die Fläche des Stadtwaldes in Wien beträgt 8650 ha, das sind 20 % des Wiener Gemeindegebiets (41.487 ha).

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Ferdinand H-L



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