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  • ⛄ 26. Februar: Bild des Tages, Kaliningrad „Kirche“ 10 0 10 6

⛄ 26. Februar: Bild des Tages, Kaliningrad „Kirche“

Begonnen von Alexej, 26. Februar 2026, 07:14:43

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Topic keywords [SEO] RusslandKircheWinterKaliningradFebruar26. FebruarKriegerdenkmalOstpreußenKenigsberg

Alexej

⛄ 26. Februar: Bild des Tages, Kaliningrad ,,Kirche"
⛄ 26 февраля: Фото дня, Калининградская «Церковь»


📸 Kirche aus den Jahren 1675–1703 – ein niedriges Achteck, wie ein Siegel auf Erden.
Здесь, среди трав, что помнят шаги исчезнувших прихожан, стоит кирха 1675–1703 годов — низкий восьмиугольник, словно печать на земле.

Bild/Foto 📸 Lex
Bild/Foto 2 📸:

Hier, inmitten des Grases, das die Spuren vergangener Gemeindemitglieder trägt, steht eine Kirche aus den Jahren 1675–1703 – ein niedriges Achteck, wie ein Siegel auf Erden. Toskanische Vorsprünge bewahren Stille, und das hohe Walmdach wurde einst von einem hölzernen Türmchen gekrönt, das eine Wetterfahne aus dem Jahr 1700 trug und die Winde der Geschichte einfing.

Der verputzte Ziegelstein ruht auf einem Granitfundament, wie auf einem Altar der Zeit. Man sagt, darunter liege die steinerne Erinnerung der Erde, noch tiefer. Über dem ionischen Portal prangt das Antlitz der Familie von Ziese, in Sandstein erstarrt, Wächter, die niemals zurückkehren werden.

Rundbogenfenster ließen einst Licht herein, zersplittert von den sternförmigen Gewölben. Im Inneren erheben sich acht korinthische Säulen, wie acht Wächter der himmlischen Kuppel. Altar und Kanzel bildeten einst eine Einheit, die Orgel erklang seit 1701, und die Glocken des 17. und 18. Jahrhunderts zählten den Atem der Zeit herunter.
Nun blättert hier nur noch der Wind in den Seiten des Vergessens.
Der Krieg verschonte die Mauern, doch das Vergessen erwies sich als noch unerbittlicher. Die Kirche wurde zum Getreidespeicher, dann zur Leere. Das Dach stürzte ein, die Gewölbe verstummten, die Denkmäler verschwanden. Die steinerne Hülle steht allein da – eine offene Wunde der Zeit. Manchmal finden die Ruinen Weidetiere, und nur die Echos zeugen davon, dass hier einst Gebete erklangen.
Dieser Ort ist nicht tot. Er schläft nur.
Und wenn du lauschst, erinnert sich der Granit noch immer.
Здесь, среди трав, что помнят шаги исчезнувших прихожан, стоит кирха 1675–1703 годов — низкий восьмиугольник, словно печать на земле. Тосканские выступы держат тишину, а когда-то высокая шатровая крыша венчалась деревянной башенкой с флюгером 1700 года, ловившим ветры истории.
Оштукатуренный кирпич покоится на гранитном основании, будто на алтаре времени. Говорят, под ним ещё глубже скрыта каменная память земли. Над ионическим порталом — застывший в песчанике лик семьи фон Цизе, стражи, которые уже не вернутся.
Круглые арки окон когда-то пропускали свет, дробящийся на звёздчатых сводах. Внутри — восемь коринфских колонн, словно восемь хранителей небесного купола. Алтарь и кафедра были едины, орган пел с 1701 года, а колокола XVII–XVIII веков отсчитывали дыхание эпох.
Теперь здесь лишь ветер перелистывает страницы небытия.
Война пощадила стены, но забвение оказалось беспощаднее. Кирха стала зернохранилищем, затем — пустотой. Крыша рухнула, своды умолкли, памятники исчезли. Каменная оболочка осталась одна — как открытая рана времени. Иногда руины принимают скот, и только эхо знает, что здесь когда-то звучала молитва.
Это место не мертво. Оно просто спит.
И если прислушаться — гранит всё ещё помнит.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Алексей Михайлович Шютцле
Alexej Michajlowitsch Schützle

Я русский и мне повезло
Ich bin Russe und ich habe Glück




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