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🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🏞  March - Verlauf

Begonnen von Emil, Heute um 11:09:59

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Emil

🏞  March - Verlauf


📸 Verlauf der March
📸 Bild 2: Glatzer Schneeberg Tschechien/Polen
Foto's 📸
Wikimedia
|Creative-Commons
📸 Bild 2:

Die March (tschechisch und slowakisch Morava, ungarisch Morva, lat. Marus) ist ein linker Nebenfluss der Donau in Mitteleuropa. Sie entwässert etwa drei Viertel des nach ihr benannten Mähren und ist dessen Hauptfluss.

In ihrem Unterlauf begleitet sie beidseits ein Hochwasserdamm. Sie ist Grenzfluss zwischen Tschechien und der Slowakei (etwa 50 km) sowie zwischen Österreich und der Slowakei (91 km). Die Luftlinie dieser Strecken beträgt wegen der vielen Mäander des Flusses nur 37 bzw. 50 km.

Die March entspringt im Glatzer Schneegebirge auf einer Höhe von 1194 m bei den Quarklöchern (zwei Kalksteinhöhlen) am Südhang des Glatzer Schneebergs an der Grenze Polens zu Tschechien, etwa einen Kilometer nordwestlich des Dreiländerecks Polen-Böhmen-Mähren und verläuft zunächst 13 km lang auf dem Gebiet der böhmischen Region Pardubice, bis sie südlich der Gemeinde Dolní Morava die mährische Region Olomouc erreicht. Nach 358 km mündet sie an der Thebener Pforte gegenüber von Hainburg an der Donau (Österreich) bei Devín (Slowakei) in die Donau. Der mittlere Abfluss am Pegel Angern beträgt 108 m³/s. Die vielfältige Verästelung des Flusslaufes der March beschränkt ihre Schiffbarkeit auf den unteren Lauf.

Die wichtigsten Nebenflüsse sind links die Bečva und rechts die Thaya. Rechts (westlich) des Unterlaufs der March liegt das Marchfeld in Niederösterreich.

Die einzigen größeren Städte an der March sind Olmütz und indirekt Bratislava, kleinere Städte und Orte sind Kroměříž, Uherské Hradiště, Hodonín, Hohenau, Dürnkrut, Angern an der March und Marchegg.

Erstmals urkundlich bezeugt wurde das Gewässer im Jahr 892 als Maraha, worin man eine Zusammensetzung mit ahd. aha ,,Wasser, Fluss" sehen könnte. Beim römischen Historiker Tacitus heißt der Fluss Marus.[10] Beide Formen werden auf indogermanisch *móri ,,Meer, stehendes Gewässer" oder – vielleicht plausibler – die idg. Wurzel *merǵ-, *marǵ- ,,Rand, Grenze" zurückgeführt.

Im Deutschen bedeutet das veraltete March eben ,,Mark, Grenze". Das germanische Wort kommt als Ursprung des Flussnamens in Frage, weil er seit der Antike ein Grenzfluss war.

Die gleichnamige Morawa im heutigen Serbien hieß lateinisch Margus und war ein Grenzfluss der spätrömischen Provinz Moesia Prima. Hier kommt eine Ableitung von lat. margo ,,Grenze, Rand" in Frage.

Schon in der Antike hatte die untere March (im südlichen Gebiet bis zur Donaumündung) eine Bedeutung als nicht leicht überwindbarer Fluss. Gegenüber der Mündung der March entstanden die römischen Grenzkastelle Carnuntum und Gerulata (siehe Reliefkarte rechts).

Spätestens seit Anfang des 7. Jahrhunderts zogen Slawen von der Donau kommend entlang der March nach Norden und besiedeln das anliegende Gebiet. Seit dieser Zeit war die March Mittelpunkt des nach ihr benannten Landes Mähren (Morava). Ob sich das Reich des Samo um 623 auch entlang der March erstreckte, ist unklar. Im 9. Jahrhundert war der Unterlauf der March mit den Siedlungskomplexen Morava (Mikulčice) und Veligrad (Staré Město u Uherského Hradiště) Zentrum des Mährerreiches. Im Jahr 1063 wurde in Olmütz an der oberen March ein Bistum Mähren gegründet.

Der österreichisch-slowakische Abschnitt der March ist eine der ältesten Landesgrenzen Österreichs bzw. Niederösterreichs, Ostgrenze seit dem 11. Jahrhundert. Von 1526 (Regierungsantritt der Habsburger in Ungarn) bis 1918 (Auflösung Österreich-Ungarns) war die March in diesem Abschnitt Binnengrenze in der Habsburgermonarchie, bis 1806 außerdem Außengrenze des Heiligen Römischen Reiches.

Seit 1771 gab es eine Steinbrücke, die Maria-Theresien-Brücke. Sie wurde 100 Jahre später durch Eisschollen zerstört. Seit 1848 gibt es zwei Kilometer entfernt eine Eisenbahnbrücke Von dort aus begann auch der Eisenbahnbau in der gesamten Slowakei. 1918–1939 und 1945–1992 grenzte hier die Tschechoslowakei an Österreich, 1939–1945 der NS-Satellitenstaat Slowakei an das Deutsche Reich. 1945–1989 war die March hier Teil des Eisernen Vorhangs; nach Österreich Flüchtende riskierten, von tschechoslowakischen Grenzwächtern erschossen zu werden. Die Steinbrücke wurde im Jahr 1947 von tschechoslowakischen Kommunisten gesprengt.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 wurden in der ersten Euphorie zahlreiche Provisorien als Stege über die March eingerichtet. Auch die Fähre zwischen Angern und Záhorská Ves wurde in den späten 1990er Jahren in Betrieb genommen.

Ende Dezember 2007 sind auf Grund des Schengenabkommens die Grenzkontrollen zwischen der Slowakei und Österreich weggefallen.

Am 25. September 2011 fand der erste Spatenstich für die Fußgänger- und Radwegbrücke über die March zwischen Schloss Hof und Devínska Nová Ves statt. Die Brücke, die den Radtourismus auf beiden Seiten des Flusses beleben soll, wurde am 9. August 2012 für den Verkehr freigegeben. Im September 2012 wurde sie als Fahrradbrücke der Freiheit eröffnet, an der Stelle, an der früher die Maria-Theresien-Brücke gestanden hatte.
[...]
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Emil DVOŘÁK

Kdo seje vítr, sklízí bouři - Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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