Welcome to Sputnik Magazin. Please login or sign up.

14. Oktober 2026, 13:27:48

Login with username, password and session length

Top Posters

Jake
3765 Beiträge

Bastian
3209 Beiträge

Urs
2833 Beiträge

Martin
1295 Beiträge

Sebastian
1176 Beiträge

Michi
992 Beiträge

Alexej
872 Beiträge

Ludwig
795 Beiträge

Shoutbox

LIVE | Wetter


Bastian:
2024-08-31, 07:34:39
🔴 LIVE  🌋 Erdbeben:
Campi Flegrei
Martin:
2025-01-20, 14:23:37
⛅ Wetter-Panorama:
Österreich
Urs:
2025-01-20, 14:27:08
⛅ Wetter-Panorama:
Schweiz
Francesco:
2025-01-20, 14:30:21
⛅ Wetter-Panorama:
Südtirol

Artikel

Mitglieder
Stats
  • Beiträge insgesamt: 31.493
  • Themen insgesamt: 23.528
  • Online today: 422
  • Online ever: 1.162 (27. November 2025, 06:42:03)
Benutzer online
  • Users: 0
  • Guests: 384
  • Total: 384
384 Gäste, 0 Benutzer

The best topic

*

Beiträge: 3
Total votes: : 27

Letzter Beitrag: 03. Oktober 2024, 08:07:59
🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🔷 Bayerische Urgeschichte > Würm-Kaltzeit > Zeitliche Einordnung

Begonnen von Michi, Heute um 12:34:39

« vorheriges - nächstes »
Topic keywords [SEO] BaiernWürm-KaltzeitBayerische UrgeschichteZeitliche Einordnung

Michi

🔷 Bayerische Urgeschichte > Würm-Kaltzeit > Zeitliche Einordnung


📸 Würm-Kaltzeit (im Norden: Weichsel) im Vergleich zur Riß-Kaltzeit (im Norden: Saale). Die Gletschervorstöße waren unterbrochen von wärmeren Perioden, in denen sich die archaischen Menschen Europas (der Neandertaler als Nachfolger des Homo heidelbergensis) von den Gebirgszonen fort und über die Permafrostgrenze hinaus nach Norden und Nordosten ausbreiteten. Ab etwa 40.000 v. Chr. besiedelte der moderne Cro-Magnon-Mensch diese Gebiete.
📸 2: 

Im Gelasium, also zu Beginn des Quartärs vor rund 2,6 Millionen Jahren, begann auf der nördlichen Hemisphäre ein Eiszeitalter, das bis heute anhält. Charakteristisch für ein solches Eiszeitalter ist die Vereisung der Polkappen. Auf das Gelasium folgten Alt-, Mittel- und Jungpleistozän mit einer zeitlichen Staffelung mehrerer Warm- und Kaltzeiten. Letztere werden oft auch ,,Eiszeiten" oder ,,Glaziale" genannt, wobei die Bezeichnung als Eiszeit oft mit dem Oberbegriff Eiszeitalter verwechselt wird. Die Warmzeiten werden als ,,Interglaziale" bezeichnet. Wiederholt traten die Gletscher aus den Alpen auf das nördliche Molassevorland aus und hinterließen dort Moränen und Schmelzwasserablagerungen von bis zu mehreren hundert Metern Mächtigkeit. Man teilt das Pleistozän in den Alpen heute in die Phasen des Biber-, Donau-, Günz-, Haslach-, Mindel-, Riß- und Würm-Glazials. In der Riß-Kaltzeit (vgl. dazu die Saale-Kaltzeit in Nordeuropa) vollzog sich der weiteste Eisvorstoß in das Alpenvorland. Die jüngste Vorlandvereisung, die Würm-Kaltzeit, wies keine so weitgehende und geschlossene Front der Vergletscherung auf. Trotzdem ragen ihre Endmoränenzüge als Einzel-Loben, die den Gletscherzungen entsprechen, weit ins Vorland hinein. Wurden sie im Hochgebirge noch von den Talflanken eingeengt, so konnten sich die fließenden Gletschermassen im Vorland oft zu riesigen Gletschern vereinigen.

Die in der Würm-Kaltzeit gebildeten Moränen und Schotterflächen sind am besten erhalten, da seither keine ähnlichen geologischen Vorgänge mehr folgten. Die eiszeitlichen Spuren wurden nicht durch weitere Gletscher ausgeschürft oder von ihren Sedimenten überlagert. Dadurch ist für die Würm-Kaltzeit eine genauere Datierung möglich als für die vorangegangenen Glazialstadien.

Der Würm-Kaltzeit ging die Eem-Warmzeit voran, die vor rund 126.000 Jahren begann und 11.000 Jahre dauerte. Dann kam es zu einer deutlichen Abkühlung, die jedoch durch fallweise Schwankungen der Durchschnittstemperaturen um mehrere Grad Celsius gekennzeichnet ist. Die verschiedenen Vorstöße und Rückzüge der Gletscher, die mit diesen Temperaturschwankungen verbunden sind, nennt man ,,Stadiale" mit eher niedrigen Temperaturen und ,,Interstadiale" mit höheren Temperaturen.

Das Würm-Glazial endete vor rund 10.000 Jahren mit dem Beginn des Holozäns. Auf die Kaltzeit folgte wieder eine Erwärmung, die bis heute andauert und in der sich die Gletscher zurückbilden. Dennoch gab es auch im Holozän Temperaturschwankungen und auch Eisvorstöße, letztmals in der neuzeitlichen sogenannten Kleinen Eiszeit. Das Holozän wird als ,,Interglazial" des Eiszeitalters angesehen, da die Pole und die hohen Gebirgslagen noch immer vergletschert sind.

--- Erweitern...
---


Baiern | Urgeschichte | Kaltzeit
Würm-Kaltzeit

🔷 Bayerische Urgeschichte:
🔷: Würm-Kaltzeit

    > Zeitliche Einordnung
    > Räumliche Ausdehnung
    > Florenentwicklung

🔷: Besiedlung
🔷
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
"Michi" Ilija Gosha Smirnow



Schnellantwort

Achtung: Dieser Beitrag wird erst angezeigt, wenn er von einem Moderator genehmigt wurde.

Name:
E-Mail:
Shortcuts: mit Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau