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Letzter Beitrag: 03. Oktober 2024, 08:07:59
🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

🔷 Bayerische Urgeschichte > Altsteinzeit > Würm-Eiszeit

Begonnen von Julian, Heute um 04:02:44

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Julian

🔷 Bayerische Urgeschichte > Altsteinzeit > Würm-Eiszeit


📸 Klausenhöhlen Essing
📸 2: Klausenhöhlen Essing

Das umfangreichste mittelpaläolithische Inventar Bayerns mit insgesamt etwa 400.000 Artefakten stammt von Ausgrabungen der 1960er und 1970er Jahre am Speckberg bei Meilenhofen (Fundverbleib in der Archäologischen Staatssammlung). Auch Höhlen der Fränkischen Alb wurden von Neandertalern aufgesucht: Im Hohlen Fels bei Happurg und der Petershöhle bei Hartenstein (beide Landkreis Nürnberger Land) fand Konrad Hörmann, seinerzeit Kustos der NHG, schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts mittelpaläolithische Artefakte und Reste eiszeitlicher Fauna. Auch das Kühloch bei Königstein (Lkr. Sulzbach-Rosenberg) enthielt Werkzeuge und Tierknochenreste aus der Neandertalerzeit.

Als Siedlungsraum weist das untere Altmühltal in Bayern die größte Fundstellendichte des würmzeitlichen Mittelpaläolithikums auf:

  • Moustérien-Funde aus einer Grabung des Jahres 1915 sind aus dem Großen Schulerloch überliefert.
  • Bei Ausgrabungen in der Sesselfelsgrotte von 1964 bis 1981 wurden Siedlungsschichten mit Feuersteinartefakten des Moustérien und Micoquien gefunden.
  • Die Klausennische (gegenüber Neuessing) diente Gerhard Bosinski zur Bezeichnung des Keilmesser-Typs ,,Schambach", womit er zugleich einen Inventartyp des Micoquiens definierte. Einen anderen Inventartyp des Micoquiens stellt ihm zufolge der Hohle Stein bei Schambach dar.

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Julian Duschl


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