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Zusammenfassung

Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:27:01
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite (Naturschutzgebiet)

Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:26:33
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite (Naturschutzgebiet)

Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:25:48
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite: Wildwasser


Kanufahren auf der Wilden Ilz
Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:23:49
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite (Naturschutzgebiet)

Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:22:56
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite (Naturschutzgebiet)

Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:22:25
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite (Naturschutzgebiet)

Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:20:29
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite (Naturschutzgebiet)

Autor Severin
 - 28. Mai 2024, 09:19:55
🏞 Ilz - Dießensteiner Leite (Naturschutzgebiet)


DIESSENSTEINER LEITE: KEIN STAUSEE ZERSTÖRT DAS ILZTAL

Zur "Dreiflüssestadt" wird Passau erst durch die Ilz. Während ihre Mündung im Schatten der imposanten Vereinigung von Inn und Donau steht, zählt das Tal der Ilz zu den landschaftlichen Juwelen des Bayerischen Waldes. Ein Geheimtipp ist es längst keiner mehr, doch auch von den Kennern weiß kaum einer, dass das obere Ilztal in den siebziger Jahren nur um ein Haar dem Schicksal entgangen ist, in einem Stausee zu versinken.

Wegen der steilen Hänge der Talschlucht eignete sich das Ilztal nicht zur landwirtschaftlichen Nutzung. Doch in den frühen Jahren der aufstrebenden Bundesrepublik weckte es andere Begehrlichkeiten. Ein Bauunternehmer aus der Region hatte 1973 eine Idee, die Wanderer und Naturliebhaber schockierte: Er wollte eine 60 Meter hohe Staumauer oberhalb der Dießensteiner Mühle errichten, die das Tal in einen 250.000 Quadratmeter großen Stausee verwandelt hätte. Das Wasser wollte er über Druckrohrleitungen ausleiten und für den Betrieb von Generatoren nutzen, was den wasserreichen Wildfluss über viele Kilometer hinweg trockengelegt und das Ökosystem des Tals völlig zerstört hätte.

Ein klassischer Konflikt: Wirtschaftliche Interessen gegen die Erhaltung einer wildromantischen, ökologisch wertvollen Landschaft. Die Einheimischen sind dabei nicht immer eine Hilfe, denn sie sehen kaum, welche Schmuckstücke sie vor ihrer Haustür haben – sie sehen, was ihnen fehlt, nämlich Arbeitsplätze und Einkommen. Oft bleibt dabei die Natur auf der Strecke, doch in diesem Fall setzten sich die Naturschützer durch.

DAS ILZTAL BLEIBT UNVERSEHRT
Und so durfte die Ilz bleiben, was sie seit Menschengedenken war: Ein durchgängiger, vitaler, artenreicher Wildfluss, den man stundenlang entlang wandern kann – von Passau über Fürsteneck bis zur Dießensteiner Leite und weiter bis nach Eberhardsreuth, wo sich Kleine Ohe und Mitternacher Ohe zur Ilz vereinigen.

Wenn Sie das nächste Mal durch die Dießensteiner Leite wandern, verwenden sie einen kurzen, dankbaren Gedanken auf diejenigen, die das Ilztal vor der Zerstörung gerettet und es so für uns und unsere Nachfahren bewahrt haben!