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Zusammenfassung

Autor Steven
 - 26. Juli 2022, 07:52:59
Erst Corona, nun der Gasnotstand: Krisen zeigen zweierlei: Staaten denken zuerst an sich selbst. Und: Die EU ist bestenfalls überflüssig

War wohl nichts. Vollmundig hatte Ursula von der Leyen einen «Gasnotfallplan» angekündigt. Solidarisch sollten EU-Mitglieder einander aushelfen.

Doch der Plan schrumpft schneller als das Gas in Nord Stream 1.

Portugiesen und Spanier sehen nicht ein, warum sie mit den Deutschen solidarisch sein sollen.

Berlin kontert: Schmiert unsere Wirtschaft ab, können wir euch nicht mehr durchfüttern.

Jawoll, so gewinnt man Freunde.

Österreich zeigt, wie's geht: Ein Gasspeicher im Salzburger Land, der bisher Bayern versorgte, wird ans eigene Netz angeschlossen, verkündet die zuständige Ministerin.

Versteht sich, dass sie von einem «solidarischen Signal» sprach. Solidarisch mit sich selbst.

Das ist nicht verwerflich, sondern normal.

In Krisen zieht sich der Mensch in vertraute Identitäten zurück – Familie, Gemeinde, Staat. War schon bei Corona so.

Solidarität mit Fremden ist ein frommer Spruch. Genauso wie eine europäische Identität.

Das heisst: Die EU ist nett, wenn's gut läuft. In der Krise braucht sie niemand. Da stört sie nur.