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Zusammenfassung

Autor Frank
 - 01. August 2022, 09:30:34
Sechs Ukrainerinnen äussern sich zu ihren Fluchtgründen. Ihr Fazit: «In der Schweiz glauben die Menschen immer an das Gute»


Die Sonntagszeitung befragte geflüchtete Ukrainerinnen, wie sie ihr helvetisches Gastland erleben. Dabei wurde ihnen auch die naheliegende Frage gestellt, warum sie in die Schweiz geflüchtet sind.

Die Antworten fallen erstaunlich aus. Die erste Ukrainerin sagt: «Ich musste das Land sehr schnell verlassen.» Es fehlt eine Nachfrage, warum genau.

Die zweite meint, sie habe eigentlich nicht aus Kiew weggehen wollen. «Aber dann hat mich eine Freundin gebeten, zwei junge Frauen über die Grenze zu fahren. Da ich Deutsch studiert habe, wollte ich in ein Land fahren, in dem meine Kenntnisse gefragt sind.»

Die dritte wird erst gar nicht mehr nach ihrem Fluchtgrund befragt. Die vierte antwortete so: «Am ersten Tag des Krieges lud mein enger Freund, den wir auf einer der Europa-Reisen kennengelernt hatten, mich und meine Familie nach Zürich ein.»

Die fünfte Ukrainerin blieb äusserst allgemein: «Ich wusste, dass sich in der Schweiz Schutz und Unterstützung finden würde.»

Und die sechste und letzte äusserte sich über ihren Fluchtgrund folgendermassen: «Meine Freundin aus der Ukraine lebt schon seit vielen Jahren in der Schweiz.»

Die Sonntagszeitung zitierte im Titel diese Aussage einer der Befragten: «In der Schweiz glauben die Menschen immer an das Gute.» Die Ukrainerin hätte auch sagen können, dass die Schweizer erstaunlich naiv seien. Oder noch deutlicher: einfach nur ziemlich dumm.