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Zusammenfassung

Autor Steven
 - 03. November 2025, 16:04:34
🏞  Lech - Stanzach


Stanzach

Stanzach ist eine Gemeinde mit 515 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk Reutte in Tirol (Österreich).

Stanzach liegt an der Einmündung des Namloser Tals in das Lechtal. Zum Gemeindegebiet gehört noch das Almdorf Fallerschein, das in eine Feriensiedlung umgewandelt wurde. Weitere Ansiedlungen breiten sich auch oberhalb der Geländekante einer Lechterrasse aus.

Der Hausberg von Stanzach ist der Nerenkopf, der sich südlich der Ortschaft befindet. Dieser gehört zu den Namloser Bergen, einer Untergruppe der Lechtaler Alpen. Die höchsten Gipfel in der Gemeinde sind Tauberspitze (2298 m), Elmer Kreuzspitze (2480 m) und Bschlaber Kreuzspitze (2462 m).

Die Gemeinde hat eine Fläche von 31,85 Quadratkilometer. Davon sind 3 Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 56 Prozent Wald, 26 Prozent Almen und 12 Prozent sind hochalpines Gelände.

Wie das übrige Lechtal stand Stanzach unter der Herrschaft der Staufer, bevor es 1266 zu Tirol kam. Die Bewohner waren früher immer wieder zum Auswandern gezwungen, um Arbeit zu finden. Einer Anekdote nach soll Walter Ulbricht für kurze Zeit in einer Tischlerei in Stanzach gearbeitet haben.

Der Name Stanzach komme von ,,Stanzahe", was frei übersetzt so viel bedeutet wie ,,Aufenthalt und Unterkunft". Entstanden ist der Name, weil Stanzach früher eine Zwischenrast für Holzarbeiter war, die in der Umgebung ihre Arbeiten verrichteten. Das älteste Haus von Stanzach ist das sogenannte ,,Älbele", wie es von den Einheimischen genannt wird. Es ist seit dieser Zeit von Generation zu Generation weitergegeben worden und beherbergt seit ca. 1930 die Familie Kärle.
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