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Zusammenfassung

Autor Sebastian
 - 20. Februar 2026, 13:53:02
🚩 2.000 Nazis nackt ausgezogen & hingerichtet, weil sie 3.000 Kroaten ermordeten


Im April 1941 startete Nazi-Deutschland das Unternehmen Strafgericht, die Invasion Jugoslawiens, zerschlug das Land innerhalb weniger Tage und leitete eine der gewalttätigsten Besatzungen Europas ein. Was folgte, war ein brutaler Krieg gegen Widerstandsbewegungen – und gegen Zivilisten –, geführt von deutschen Truppen und ihren Kollaborateuren auf dem Balkan. Zu den berüchtigtsten eingesetzten Verbänden gehörte die 7. SS-Freiwilligen-Gebirgs-Division ,,Prinz Eugen". Die 1941 aufgestellte Division, die größtenteils aus Volksdeutschen aus Jugoslawien, Ungarn und Rumänien bestand, erwarb sich rasch einen Ruf für extreme Gewalt. Offiziell mit der Bekämpfung von Partisanen beauftragt, verwandelte Prinz Eugen ihre Einsätze wiederholt in Feldzüge kollektiver Vergeltung und nahm ganze Dörfer ins Visier, denen vorgeworfen wurde, Widerstandskämpfer zu unterstützen. Ende März 1944, unter den Hängen des Kamešnica-Gebirges in Dalmatien, erreichte diese Brutalität ihren Höhepunkt. Zwischen dem 26. und 30. März führten Einheiten der Division ,,Prinz Eugen", unterstützt von Teilen der 369. Infanterie-Division, eine groß angelegte Strafoperation durch. Als Partisanenverbände in die Berge entkamen, richteten die deutschen Truppen ihre Wut gegen die örtliche Bevölkerung. Dörfer wie Donji Dolac, Voštane, Otok und Ruda wurden systematisch angegriffen. Was folgte, war ein Massaker an Zivilisten – Frauen, Kindern und alten Menschen. Häuser wurden niedergebrannt, Familien erschossen und ganze Gemeinschaften ausgelöscht. Zeitgenössische Schätzungen gehen von 1.500 bis 3.000 getöteten Zivilisten aus, womit Kamešnica zu den tödlichsten Verbrechen im kriegsgebeutelten Dalmatien zählt. Das Massaker tauchte später in Nachkriegsuntersuchungen auf, darunter im Nürnberger Geiselprozess, als Beleg für systematische Kriegsverbrechen. Als der Krieg endete, versuchten viele Täter, nach Norden zu fliehen. Einige wurden gefasst und vor Gericht gestellt, darunter SS-Brigadeführer August Schmidhuber, der 1947 in Belgrad hingerichtet wurde. Andere entzogen sich vollständig der Justiz. Heute gilt das Massaker von Kamešnica als eindringliche Erinnerung daran, wie der sogenannte ,,Anti-Partisanen"-Krieg als Deckmantel für Massenmord diente – und wie die Zivilbevölkerung den höchsten Preis zahlte.