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Zusammenfassung

Autor Ferdinand
 - Heute um 11:31:45
🏞  Wien - Hütteldorf


Blick vom Lainzer Tiergarten auf Hütteldorf
Bild 2: Hütteldorf und Umgebung um 1872

Hütteldorf ist ein Teil des 14. Wiener Gemeindebezirks, Penzing, und war bis 1891 eine eigenständige Gemeinde. Hütteldorf ist eine der 89 Wiener Katastralgemeinden.

Hütteldorf liegt in der Mitte des Gemeindebezirks zwischen dem Bezirksteil Hadersdorf-Weidlingau im Westen und den Bezirksteilen Baumgarten, Breitensee und Penzing im Osten. Im Norden grenzt Hütteldorf an den 16. Gemeindebezirk, Ottakring, im Süden an den 13. Gemeindebezirk, Hietzing. Die Katastralgemeinde Hütteldorf erstreckt sich über eine Fläche von 635,47 ha, wovon 20 ha jenseits des Wienflusses im Gebiet des 13. Gemeindebezirks liegen (z. B. Umspannwerk Wien-West).

Der Norden von Hütteldorf besteht aus teilweise unverbautem Wienerwald. Hier liegen der Satzberg (435 m) und der Hüttelberg (354 m) sowie das Erholungsgebiet Steinhof. Durch Hütteldorf fließen die Wienerwaldbäche Halterbach und Rosenbach.

ütteldorf wurde im 11. Jahrhundert gegründet und 1170 erstmals als Utendorf urkundlich erwähnt. Der Name geht auf das adelige Geschlecht der Utendorfer zurück.

Der alte Ortskern befand sich zwischen Rosenbach und Halterbach. Bereits 1356 wurde Hütteldorf eine eigene Pfarre. 1599 erhielt die Hütteldorfer Mühle die Brauberechtigung und es entstand daraus die Hütteldorfer Brauerei. Der Satzberg erinnert daran, dass es hier auch Weinbau gab. Türkenkriege und die Pest haben die Entwicklung des Dorfes lange verzögert. Der heutige Hütteldorfer Friedhof wurde 1811 erstmals belegt. 1891 wurde Hütteldorf als Teil des 13. Bezirks, Hietzing, in die Stadt Wien eingemeindet.

Nach dem ,,Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich im Jahre 1938 wurde der Ort in den damals neu definierten 14. Bezirk, Penzing, eingegliedert (und Hadersdorf-Weidlingau eingemeindet).

Auch nach dem Zweiten Weltkrieg verblieb der Bezirksteil bei Penzing. Hütteldorf zählte 1945–1955 zum französischen Sektor der Stadt.
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