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Zusammenfassung

Autor Alexej
 - Heute um 07:36:48
🏰 17. September : Bild des Tages, Kaliningrad " Berliner Hof "
🏰 17 сентября: Фото дня, Калининград, «Берлинер Хоф»


📸 📌 Königsberg. Hotel Berliner Hof
📸 Bild 2: 📌 Königsberg. Hotel Berliner Hof


Bild/Foto 📸: LEX
📸2:

Königsberg.  Ein Hotel.
Von der ,,Alhambra" aus ging er weiter den Steindamm entlang.
Der Nebel wich langsam von den Häusern zurück, doch die Straße blieb fast menschenleer.
Nach wenigen Minuten tauchte vor ihm der ,,Berliner Hof" auf.
Der Stalker blieb vor dem Eingang stehen.
Eine Weile betrachtete er einfach nur das Gebäude.
Einst kamen hier Reisende, Händler, Studenten und Menschen her, die einige Tage in Königsberg verbringen mussten.
Nun war es hinter den Fensterscheiben dunkel.
Er wollte gerade weitergehen, als sich die Tür leise öffnete.
Er trat ein.
Im Inneren roch es nach altem Holz und Staub.
Hinter dem Tresen war niemand.
Ein Flur führte tief in das Gebäude hinein.
Der Stalker machte einige Schritte.
An den Wänden hingen nachgedunkelte Fotografien.
Gesichter von Menschen.
Lächeln.
Mäntel.
Koffer.
Ein fremdes Leben, auf Papier festgehalten.
Er ging weiter und gelangte in einen großen Saal.
Das Licht der hohen Fenster fiel in langen Streifen auf den Boden.
An den Wänden standen einige Tische.
Auf einem lag eine aufgeschlagene Zeitung.
Er trat näher.
Die Zeitung war frisch.
Das Datum: 1935.
Der Stalker fuhr mit dem Finger über den Rand der Seite.
Das Papier war echt.
Er hob den Blick.
Am anderen Ende des Saals stand ein großer Spiegel.
Darin spiegelte sich derselbe Saal wider.
Nur war der Saal dort aus irgendeinem Grund voller Licht.
Und voller Menschen.
Sie saßen an den Tischen, unterhielten sich, rauchten, lachten.
Jemand ging am Spiegel vorbei.
Eine Frau rückte ihren Handschuh zurecht.
Ein Mann im dunklen Anzug blickte aus dem Fenster.
Ein ganz gewöhnlicher Morgen.
Ein ganz gewöhnliches Leben.
Der Stalker drehte sich um.
Hinter ihm lag wieder der leere Saal.
Er blickte noch einmal in den Spiegel. Es waren keine Menschen mehr da.
Nur das Morgenlicht.
Кёнигсберг. Отель.
От «Альгамбры» он пошёл дальше по Штайндамму.
Туман медленно отступал от домов, но улица всё ещё оставалась почти пустой.
Через несколько минут впереди показался Berliner Hof.
Сталкер остановился перед входом.
Некоторое время просто смотрел на здание.
Когда-то сюда приходили путешественники, торговцы, студенты, люди, которым нужно было провести в Кёнигсберге несколько дней.
Теперь за стеклом было темно.
Он уже собирался идти дальше, когда дверь тихо открылась.
Он вошёл.
Внутри пахло старым деревом и пылью.
За стойкой никого не было.
Коридор уходил куда-то в глубину здания.
Сталкер сделал несколько шагов.
На стенах висели потемневшие фотографии.
Лица людей.
Улыбки.
Пальто.
Чемоданы.
Чужая жизнь, остановленная на бумаге.
Он прошёл дальше и оказался в большом зале.
Свет из высоких окон ложился на пол длинными полосами.
Несколько столиков стояли у стен.
На одном лежала раскрытая газета.
Он подошёл ближе.
Газета была свежей.
Дата — 1935 год.
Сталкер провёл пальцем по краю страницы.
Бумага была настоящей.
Он поднял глаза.
В дальнем конце зала стояло большое зеркало.
В нём отражался тот же самый зал.
Только зал почему-то был полон света.
И людей.
Они сидели за столиками, разговаривали, курили, смеялись.
Кто-то проходил мимо зеркала.
Женщина поправляла перчатку.
Мужчина в тёмном костюме смотрел в окно.
Обычное утро.
Обычная жизнь.
Сталкер обернулся.
Позади него снова был пустой зал.
Он посмотрел в зеркало ещё раз.
Людей уже не было.
Только утренний свет.