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Zusammenfassung

Autor Adonis
 - Heute um 06:07:02
👍 Gäbe es eine Demokratie, gäbe es keine Demonstrationen. Wenn das Volk die Macht hätte, würde es nicht auf die Straße gehen, um dagegen zu protestieren.
😂 Er würde zur Volkskirche gehen und eine Volksversammlung abhalten, bis eine Lösung für seine Probleme gefunden wäre.
👍 Αν υπηρχε δημοκρατια δεν θα γινοταν διαδηλωσεις αν ο λαος ειχε την εξουσία δεν θα κατεβαινε στους δρομους να διαδηλωσει εναντιων του
😂 Θα πηγαινε στην Εκκλησια του Δημου και θα έκανε λαικη συνελευση μεχρι να βρεθει η λυση στα προβληματα του

Dieser Satz bringt eine klassische, radikaldemokratische Überlegung auf den Punkt – erinnert stark an die Idee der direkten Demokratie oder antiker Volksversammlungen (wie im alten Athen oder der Landsgemeinde in manchen Schweizer Kantonen).
Man kann die Logik dieses Zitats aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten:

  • Die Perspektive des Demonstranten: In einer perfekten, idealen Demokratie (,,Herrschaft des Volkes") bräuchte es keinen Protest auf der Straße, weil der Wille der Bürger eins zu eins und sofort in Politik umgesetzt würde. Wenn die Institutionen perfekt funktionieren, gibt es kein ,,Oben gegen Unten" mehr.
  • Die politikwissenschaftliche Realität: In der Praxis moderner Staaten sind Demonstrationen kein Zeichen für das Fehlen von Demokratie, sondern ein Kernbestandteil davon. Da es in einer pluralistischen Gesellschaft fast nie den einen einheitlichen Volkswillen gibt, sind Proteste das Ventil und das Werkzeug für Minderheiten oder unzufriedene Gruppen, um Gehör zu finden. Eine Demokratie ohne Demonstrationsrecht wäre keine.

Die Vorstellung, sich so lange in einer ,,Volksversammlung" zu beraten, bis ein Konsens gefunden ist, hat etwas sehr Ur-Demokratisches – auch wenn es bei Millionen von Bürgern organisatorisch eine riesige Herausforderung ist.

Das passt historisch und philosophisch perfekt zusammen. Das antike Griechenland, insbesondere das Athen des 5. Jahrhunderts v. Chr., gilt als die Wiege der Demokratie.
Der Begriff selbst leitet sich von den griechischen Wörtern demos (Volk) und kratos (Herrschaft) ab. Die Vorstellung, dass das Volk physisch zusammenkommt, um so lange zu debattieren, bis eine Lösung gefunden ist, beschreibt exakt das Prinzip der damaligen attischen Demokratie.