⚫ München, Alter Südfriedhof: Carl Spitzweg
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Alter Südfriedhof (http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/BY-M-AS-Plan.pdf) | Gräberfeld: 5
| Reihe: 17
| Platz: 10/11
| GPS (https://geohack.toolforge.org/geohack.php?pagename=Alter_S%C3%BCdfriedhof_(M%C3%BCnchen)&language=de¶ms=48.129361_N_11.566056_E_region:DE-BY_type:landmark&title=Grab+von+Carl+Spitzweg)
Franz Carl Spitzweg (https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Spitzweg) (veraltet auch: Karl Spitzweg; * 5. Februar 1808 in München; † 23. September 1885 ebenda) war ein bedeutender deutscher Maler und Zeichner der Spätromantik und des Biedermeiers.
Carl Spitzweg wurde am 5. Februar 1808 in München geboren. Seine Mutter – Franziska Spitzweg (geb. Schmutzer) – gehörte als Tochter eines reichen Früchtegroßhändlers dem Großbürgertum Münchens an. Das Anwesen der Schmutzers in der Neuhausergasse (heute: Neuhauser Straße) 14 war ein stattlicher Besitz, das Carl Spitzweg später durch die Erbschaft finanzielle Unabhängigkeit bescherte.[3] Carls Vater – Simon Spitzweg – stammte aus dem Dorf Unterpfaffenhofen nahe der Stadt Fürstenfeldbruck im heutigen Landkreis Fürstenfeldbruck (in Oberbayern), wo seine Familie zu Reichtum gekommen war. Bis 1807 war die geschäftliche Basis von Spitzwegs Vater der Handel mit Spezereien in München. Seine Verwandten beherrschten florierende Obstgeschäfte. Simon Spitzweg war ein gebildeter Kaufmann, der in München auch durch seine politische Tätigkeit zu Achtung und Ansehen gelangte. Carl Spitzweg hatte zwei Brüder, deren Berufe ebenso vom Vater vorbestimmt waren wie sein eigener. Der Älteste, Simon, sollte das Geschäft übernehmen, Carl sollte Apotheker und der Jüngste, Eduard, Arzt werden. In München genoss Carl eine wohlbehütete Kindheit. Durch den Tod seiner Mutter wurde er 1819 Halbwaise. Der Vater heiratete noch im selben Jahr die Schwester seiner verstorbenen Frau, Maria Kreszenz.
Ab 1819 besuchte Carl Spitzweg die Studienanstalt München und durchlief die zwei lateinischen Vorbereitungsklassen und die zwei Progymnasialklassen mit wechselndem Erfolg. Das eigentliche Gymnasium, das heutige Wilhelmsgymnasium München, verließ er 1824 nach der zweiten (von vier) Gymnasialklassen.