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Im ostafrikanischen Somalia sind bei einem Selbstmordattentat während des Freitagsgebets mindestens 13 Menschen getötet worden. Der Attentäter, der ebenfalls ums Leben kam, habe sich in der südlichen Provinz Baidoa auf dem Parkplatz einer Moschee in die Luft gesprengt, sagte ein Polizeivertreter am Freitag. Unter den 13 getöteten Besuchern der Moschee war den Angaben zufolge auch der Justizminister der Region. Mindestens zwanzig weitere Menschen seien verletzt worden.
Zunächst blieb unklar, wer hinter dem Attentat steckte. Die islamistische Miliz Al-Shabaab reklamiert solche Anschläge in dem Staat am Horn von Afrika häufig für sich. Sie will Somalias Regierung stürzen, um einen islamischen Staat zu errichten.
Quelle: junge Welt (https://jungewelt.de)