Ilz - Große Ohe
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Die Große Ohe zwischen Schönberg und Eberhardsreuth kurz vor dem Zusammenfluss mit der Mitternacher Ohe
Die
Große Ohe (https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Ohe_(Ilz)) im Bayerischen Wald ist der 25 km lange, orographisch rechte, nordnordwestliche und wasserreichere der beiden Quellflüsse der Ilz im bayerischen Landkreis Freyung-Grafenau.
Die Große Ohe entspringt im Nationalpark Bayerischer Wald. Ihre höchstgelegene Quelle (♁⊙), jene des Seebachs, liegt etwa 720 m ostnordöstlich vom Gipfel des Großen Rachels (1451,7 m ü. NHN) auf rund 1304 m[1] Höhe in der Seewand, die nach Süden steil zum Rachelsee (1070,5 m) abfällt. Auch nach seinem Abfluss aus dem Rachelsee heißt der Bach zunächst weiter Seebach. Er nimmt nach wenigen Kilometern Fließstrecke von links den Hinteren Schachtenbach auf. Kurz darauf folgt die Vereinigung (771,8 m) mit dem ebenfalls von links kommenden, kürzeren und einzugsgebietsärmeren Vorderen Schachtenbach zur Großen Ohe.
Die erste Ortschaft an der Großen Ohe, die sie nach Wechsel aus dem Nationalpark in den Naturpark Bayerischer Wald erreicht, ist Riedlhütte, es folgt Spiegelau. Hier wird am südlichen Ortsrand ein Teil des Wassers zwecks Stromerzeugung in einen künstlichen Kanal abgeleitet, der unter anderem mittels eines Stollens einen Berg durchquert, den nördlich der Ortschaft Großarmschlag liegenden Stausee Großarmschlag durchläuft und nach einer weiteren unterirdischen Teilstrecke westlich von Großarmschlag ein Kraftwerk antreibt. Die Große Ohe selbst durchfließt parallel dazu die Steinklamm. Die nächsten Ortschaften sind Hartmannsreit, wo die Große Ohe zum Hartmannsreiter Stausee aufgestaut wird, und Schönberg.
Hiernach vereinigt sich die Große Ohe etwa 800 m östlich von Eberhardsreuth auf rund 430 m Höhe mit der kürzeren Kleinen Ohe (Grafenauer Ohe) zur Ilz, einem nördlichen Zufluss der Donau.