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Title: ✨ 31. Januar: Bild, Iguazú-Wasserfälle, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregel
Beitrag von: ThiagoPeralta am 31. Januar 2025, 07:51:13
✨ 31. Januar: Bild, Iguazú-Wasserfälle, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Iguazú-Wasserfälle

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Iguazú-Wasserfälle
Cataratas do Iguaçu || Cataratas del Iguazú

Die Iguazú-Wasserfälle (https://de.wikipedia.org/wiki/Iguaz%C3%BA-Wasserf%C3%A4lle) (portugiesisch Cataratas do Iguaçu (https://pt.wikipedia.org/wiki/Cataratas_do_Igua%C3%A7u) [kata'ɾatɐs du igwa'su], spanisch Cataratas del Iguazú (https://es.wikipedia.org/wiki/Cataratas_del_Iguaz%C3%BA) [kata'ɾatas del iɣwa'su]) sind die Wasserfälle des Flusses Iguaçu/Iguazú an der Grenze zwischen dem brasilianischen Bundesstaat Paraná und der argentinischen Provinz Misiones.

Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis 10500 m³/s. Durch die Wasserfälle verläuft in Längsrichtung die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite aus möglich. Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Von den 2700 Metern Ausdehnung fließt über ungefähr 900 Meter kein Wasser. Der Hauptwasserfall (bzw. das Hauptwasserfallsystem) wird umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder ,,Teufelsschlund" genannt und ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Es gibt auf der brasilianischen Seite einen etwa 600 Meter langen Steg zum unteren Ende, ein etwa tausend Meter langer führt von der argentinischen Seite zum oberen Ende. Bei hohem Wasserstand ist die Sicht jedoch durch Gischtbildung eingeschränkt.

Der Iguazú war in der Vergangenheit ein Klarwasserfluss. Durch Erosion, die durch die Entwaldung in Brasilien ausgelöst wird, transportiert er inzwischen insbesondere bei hohem Wasserstand erhebliche Sedimentmengen. Die Folge ist eine auffällige Braunfärbung.

In der Nähe liegen die Städte Foz do Iguaçu im brasilianischen Bundesstaat Paraná und Puerto Iguazú in der argentinischen Provinz Misiones und der Stausee Itaipú.

Die Wasserfälle wurden 2011 in die Liste der Sieben Weltwunder der Natur aufgenommen.

Der Name Iguazú hat seinen Ursprung aus den guaranischen Wörtern y für Wasser und guasu für groß. Als erster Europäer entdeckte der spanische Conquistador Álvar Núñez Cabeza de Vaca am 31. Januar 1542 die Fälle; einer auf der argentinischen Seite ist nach ihm benannt.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/31._Januar)



















Heilige:

Hl. Aidán von Ferns,

Aidán von Ferns (https://de.wikipedia.org/wiki/Aid%C3%A1n_von_Ferns) (* vermutlich vor 550 in Templeport, County Cavan; † 627 vermutlich in Ferns, County Wexford) war ein irischer Geistlicher. Er war der Begründer des Klosters in Ferns und gilt als erster Bischof des Bistums Ferns. In den ab 1200 entstandenen Hagiographien wird er unter dem Namen Máedóg verehrt, einer Namensform, die sich von Aidán bzw. Áedh ableitet, indem der verehrende Präfix mo (übersetzt: ,,mein") vorangestellt und das Diminutiv óg das die Jugendlichkeit des Namensträgers betont, als Suffix hinzugefügt wird. Er gilt als der Patron seiner Diözese und der von Ferns. Sein Gedenktag ist der 31. Januar.

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Glasmalerei in der Sankt-Aidan-Kathedrale von Enniscorthy nach einem 1849 angefertigten Entwurf von A. W. N. Pugin, der von Hardman Glass Workshop ausgeführt wurde.
Aidán gehörte als Sohn von Setna dem Clan der Uí Meic Uais an, einer der herrschenden Familien des Königreichs Oriel. Seine Mutter Eithne entstammte dem Clan der Uí Amalgai, die im heute zum County Mayo gehörenden Gebiet beheimatet waren. Geboren wurde er in Port Island in der Gemeinde Templeport, County Cavan. Wie damals bei herrschenden Familien üblich, wuchs er wahrscheinlich bei Pflegeeltern auf und kam dann bereits in jungen Jahren nach Menevia im südlichen Wales, das damals unter der Kontrolle der aus der Gegend von Waterford stammenden Déisi stand. Hier war Aidán einer unter vielen Iren, die sich dort ausbilden ließen. Zahlreiche Vitae nehmen darauf Bezug wie etwa die von Finian von Clonard oder Brendan von Clonfert. Vermutlich schloss Aidán seine Ausbildung mit der Priesterweihe in Menevia ab.

Danach kehrte Aidán nach Irland zurück, offenbar zuerst in der Nähe des heutigen Ardamine im Norden des County Wexford. Dort und in zahlreichen weiteren Plätzen im Südwesten Irlands werden Kirchengründungen ihm zugeschrieben. Ebenso in seiner Heimat in Drumlane und in Rossinver, County Leitrim. Seine wichtigste Gründung sollte jedoch die von Ferns sein. Die Vitae betonen die enge Verbindung zwischen Aidán und Brandubh, dem damaligen König von Leinster, aber das lässt sich möglicherweise auch auf den Versuch der Autoren zurückführen, Aidáns Rang zu erhöhen. Die Verbindung wird aber auch als Zeichen des sich zu seiner Zeit entwickelnden Gebens und Nehmens zwischen dem Herrscher und dem Klostergründer gesehen, bei der Herrscher das Land gibt und dafür erwartet, dass sein Seelenheil gerettet wird.

Es ist davon auszugehen, dass Aidán die klösterliche Gemeinschaft in Ferns ähnlich führte, wie es bei David üblich war, die sich den Grundsatz des ora et labora zu eigen machte, die auch schwere Feldarbeit einschloss. Die Vitae berichten davon, wie er Gerste aussät, Weizen mahlt und Obstgärten anlegt. Auch die Viehhaltung mit Rindern und Schafen wird erwähnt.

Der Sterbeort von Aidán ist umstritten, sowohl Ferns als auch Rossinver nehmen das jeweils für sich in Anspruch, aber Ferns wird für wahrscheinlicher erachtet. Seine Grabstätte ist unbekannt.
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Hl. Johannes Bosco

Giovanni Melchiorre Bosco (https://de.wikipedia.org/wiki/Don_Bosco) (* 16. August 1815 in Becchi/Castelnuovo; † 31. Januar 1888 in Turin) war ein italienischer katholischer Priester, Jugendseelsorger und Ordensgründer. Er wurde 1929 selig- und 1934 heiliggesprochen. Meist wird er Don Bosco genannt – nach der in einigen romanischen Sprachen für römisch-katholische Priester üblichen Anrede Don.

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Don Giovanni Bosco, 1887
Giovanni Boscos Eltern (Francesco Bosco und Margareta Occhiena) waren Bauern aus dem Piemont. Im Alter von zwei Jahren wurde er durch den Tod des Vaters zur Halbwaise. Gemäß seinen Angaben hatte er als Neunjähriger einen Traum gehabt, aufgrund dessen er Priester werden wollte. Die Mutter konnte jedoch kein Geld für eine entsprechende Ausbildung aufbringen. Mit zwölf Jahren ging er bei einem Schneider in die Lehre. Vom Februar 1828 bis zum November 1829 verdingte er sich als Stallbursche auf einem Meierhof in Moncucco, um seiner Mutter nicht zur Last zu fallen und den Unterricht im Katechismus finanzieren zu können. Der ältere Halbbruder Antonio versuchte mit allen Mitteln, diesen Unterricht zu verhindern, um den jüngeren weiterhin zu Hause und auf dem Feld arbeiten zu lassen. Die Mutter zahlte Antonio die Erbschaft aus, worauf dieser die Familie für immer verließ. Giovanni konnte von 1831 bis 1835 das Gymnasium in Chieri besuchen. Zeitweise erwog er, bei den Franziskanern einzutreten, doch ein Traum hielt ihn davon ab. Stattdessen trat er 1835 in das Priesterseminar des Erzbistums Turin in Chieri ein. Die prägende Leseerfahrung seiner Seminarjahre von 1835 bis 1841 war die Nachfolge Christi von Thomas von Kempen.

1841 wurde Giovanni Bosco am Vortag des Passionssonntages zum Diakon geweiht, am 5. Juni desselben Jahres, dem Vortag des Dreifaltigkeitsfestes, zum Priester. Er ging nach Turin, um dort für arme und benachteiligte Jugendliche zu wirken. Nach mehreren Umzügen des Oratoriums und einer Phase als ,,Wanderoratorium" konnte er 1846 im Turiner Stadtteil Valdocco in einem kleinen, heruntergekommenen Schuppen einen festen Platz für die Jugendlichen finden. Nach nur zwei Wochen intensiver Umbauarbeiten feierte Don Bosco dort die Osternachtsmesse. Am 18. Dezember 1859 gründete er eine religiöse Vereinigung, die 1874 von Papst Pius IX. als Gesellschaft des heiligen Franz von Sales (bekannt als Salesianer Don Boscos) anerkannt wurde. 1872 gründete er gemeinsam mit der später heiliggesprochenen Maria Mazzarello die Ordensgemeinschaft der Töchter Mariens, Hilfe der Christen (Don-Bosco-Schwestern); Ziel beider Vereinigungen war Erziehung und Fürsorge armer und benachteiligter Jugendlicher.

1876 gründete Bosco die noch im selben Jahr kirchlich bestätigte Vereinigung der Salesianischen Mitarbeiter, die heute den Namen Salesianische Mitarbeiter Don Boscos (SMDB, ital. Abkürzung ACS) trägt.

Bis zu Boscos Tod 1888 hatten die Salesianer 250 Häuser in Europa und Lateinamerika eröffnet, die ab 1846 rund 130.000 Jungen aufnahmen und rund 18.000 Lehrlinge ausbildeten. Bis 1888 entschieden sich rund 6.000 dieser Jugendlichen, Priester zu werden.

Don Bosco wurde in der Maria-Hilf-Basilika im Turiner Stadtteil Valdocco beigesetzt.

1929 sprach Papst Pius XI. Bosco selig und am 1. April 1934 heilig. Bosco gehört damit neben den heiligen Giuseppe Benedetto Cottolengo (1786–1842), Giuseppe Cafasso (1811–1860), Leonardo Murialdo (1828–1900) und dem seligen Francesco Faà di Bruno (1825–1888) zu den Turiner Sozialheiligen des 19. Jahrhunderts.
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Charles Haddon Spurgeon

Charles Haddon Spurgeon (https://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Haddon_Spurgeon) (* 19. Juni 1834 in Kelvedon, Essex, England; † 31. Januar 1892 in Menton, Frankreich) war ein englischer Baptistenpastor. Er gilt als einer der bekanntesten Prediger des 19. Jahrhunderts.

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Charles Haddon Spurgeon gezeichnet von Alexander Melville
Die Eltern Spurgeons waren Mitglieder einer Freikirche. Den entscheidenden Anstoß, sich dem christlichen Glauben zuzuwenden, bekam Spurgeon als 15-Jähriger in einer methodistischen Gemeinde in Colchester. Durch sein intensives Lesen in der Bibel kam er zu dem Schluss, dass nach dem Neuen Testament die Taufe dem persönlichen Glauben nicht vorangehe, sondern dass sie dem Glauben folgen müsse. Er hielt deshalb seine Taufe als Kind für unzureichend und ließ sich am 3. Mai 1850 in einer Baptistengemeinde erneut taufen. Bereits ein Jahr später wurde er zum Baptistenpastor berufen. 1854 trat er eine Predigerstelle in London an. Sieben Jahre später war seine Gemeinde, die New Park Street Baptist Church, so sehr gewachsen, dass eine neue Kirche, das Metropolitan Tabernacle, mit über 5000 Sitzplätzen gebaut werden musste. Seine Predigten wurden stenografiert, wöchentlich verkauft und später in viele Sprachen übersetzt. Ab 1855 wurden seine Predigten in Zeitschriften, Traktaten und Büchern weltweit verbreitet. Wöchentlich erschienen neue Spurgeon-Predigten. 1856 begann Spurgeon mit der systematischen Ausbildung von Pastoren am von ihm gegründeten Pastors' College. Von 1866 bis 1879 baute er das Stockwell Orphanage auf, eine Betreuungseinrichtung für Waisenkinder.

Am 8. Januar 1856 heiratete Spurgeon Susannah, eine Tochter von Robert Thompson. Der Ehe entstammen zwei Söhne, die Zwillinge Charles und Thomas, geboren am 20. September 1856.
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Mondkalender:


Sagen: