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Kategorie => 2025 => Archiv => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Februar => Thema gestartet von: PhilippHuber am 02. Februar 2025, 08:17:20

Title: ✨ 2. Februar: Bild, Mariä Lichtmeß, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln
Beitrag von: PhilippHuber am 02. Februar 2025, 08:17:20
✨ 2. Februar: Bild, Mariä Lichtmeß, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Mariä Lichtmeß (Aschau im Chiemgau)

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Mariä Lichtmeß (Aschau im Chiemgau)
Bild 2: Mariä Lichtmeß (Aschau im Chiemgau) Innenansicht

Die Kirche Mariä Lichtmeß (https://de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Lichtme%C3%9F_(Aschau_im_Chiemgau)) in Aschau im Chiemgau ist die römisch-katholische Pfarrkirche der Katholischen Pfarrgemeinde Aschau im Chiemgau im Pfarrverband Oberes Priental, der zum Dekanat Chiemsee in der Region Süd des Erzbistums München-Freising gehört. Das Patrozinium wird gefeiert am 2. Februar, dem Fest der Darstellung des Herrn, das volkstümlich auch Mariä Lichtmess genannt wird.

Das Gebiet um Hohenaschau war seit 891 im Besitz des Erzstifts Salzburg. Die Geschichte der Kirche Darstellung des Herrn (=Maria Lichtmess) reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Die Pfarrei wurde aber erst 1680 errichtet; bis dahin war die Kirche Filiale von Prien. Die Kirche wurde ab Mitte des 17. Jahrhunderts barockisiert. Erweitert wurde sie im 18. Jahrhundert durch Hofbaumeister Johann Baptist Gunetzrhainer. Versuche gegen Ende des 19. Jahrhunderts, die Kirche im Stil der Neoromanik zu verändern, scheiterten an fehlenden Mitteln. 1904 wurden dann aber doch Veränderungen vorgenommen, diesmal im Stil des Neobarock nach Plänen von Max Ostenrieder und gestiftet von Theodor von Cramer-Klett. Der Chorraum wurde erweitert, und die Kirche erhielt mit dem Nordturm einen zweiten Turm. Eine weitere Veränderung erfuhr der Chor 1929 durch eine Umgestaltung nach Plänen des Architekten Richard Berndl.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/2._Februar)




















Heilige:

Mariä Lichtmess

Darstellung des Herrn (https://de.wikipedia.org/wiki/Darstellung_des_Herrn), lateinisch Praesentatio Jesu in Templo, auch Darbringung im Tempel, altertümlich Jesu Opferung im Tempel, früher auch Mariä Reinigung, lateinisch Purificatio Beatae Mariae Virginis, volkstümlich auch Mariä Lichtmess oder (veraltet) Unser Lieben Frauen Lichtweihe, ist ein christliches Fest im liturgischen Jahr, das am 2. Februar, dem vierzigsten Tag der Weihnachtszeit begangen wird. In der Ostkirche heißt es Begegnung des Herrn (griechisch Ὑπαπαντὴ τοῦ Κυρίου Ypapanti tou Kyriou, kirchenslawisch сърѣтениıе господьн̑е).

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Die Propheten Simeon und Hanna erkennen Jesus, der von seinen Eltern in den Tempel gebracht worden war. Sie erkennen ihn  sofort als den Retter und preisen ihn als das ,,Licht der Welt". (Pfarrei Künzing/Niederbayern)
Die Erzählung von der Darstellung Jesu, die sich an einen kurzen Hinweis auf dessen Beschneidung am achten Tag nach seiner Geburt (Lk 2,21 EU) anschließt, berichtet von zwei hier ineinander verwobenen Riten, die in Vorschriften des biblischen Buches Leviticus ihre Wurzeln haben. Die bei Lukas geschilderte Abfolge (Beschneidung – Reinigung der Frau – Heiligung der Erstgeburt) entspricht dem von der Tora vorgeschriebenen Zeitschema.

Nach dem biblischen Gesetz des Mose gilt die Frau nach der Geburt eines Knaben 40 Tage (sieben plus 33 Tage (Lev 12,2–4 EU)) und nach der Geburt eines Mädchens 80 Tage (14 plus 66 Tage (Lev 12,5 EU)) als unrein (Lev 12,1–8 EU), siehe auch Nidda (Judentum). Zur Zeit des Tempelkultes hatte sie nach diesen Tagen als Reinigungsopfer einem Priester ein Schaf und eine Taube zu übergeben. Ärmere Menschen übergaben ersatzweise zwei Turteltauben oder andere Tauben (Lev 12,8 EU)

Zudem wurde der erstgeborene Sohn in Erinnerung an die Pessach-Nacht als Eigentum Gottes angesehen (Ex 13,2.15 EU) und ihm im Tempel übergeben (,,dargestellt"), wo er durch ein Geldopfer (Num 18,16 EU) auszulösen war. Die Lukas-Erzählung von der Darstellung des Herrn berichtet von dieser Erstgeburtsweihe, nicht aber von der Auslösung, die im traditionellen Judentum immer noch praktiziert wird (Pidjon ha-Ben).
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Burkard

Burkard oder Burchard (https://de.wikipedia.org/wiki/Burkard), auch Burkhard, latinisiert Burchardus/Burckardus/Burkardus, altenglisch Burgheard (* um 684; † 2. Februar 755) war ein angelsächsischer Benediktiner aus Südwestengland, der Anfang 742 auf Vorschlag seines Landsmannes Bonifatius zum ersten Bischof von Würzburg eingesetzt wurde (742 bis 754).

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Tafelbild des Burkard aus einem ehemaligen Altarzusammenhang, Würzburg um 1600
Wie Bonifatius war auch Burkard (Burkhard) von vornehmer Herkunft. Seine Heimat war wahrscheinlich das westliche Südengland. Auch er war wie Bonifatius Benediktiner.

Der Angelsachse Burkard wurde mit 30 Jahren wahrscheinlich von Bonifatius zum Priester geweiht und zog um 715 aufs Festland zur Missionsarbeit. Burkard war von 718 bis 737 in Berceto, in der Provinz Parma. Reliquien von Burkard befinden sich noch heute im Dom von Berceto. Karl IV. hat sie 1369 dort hingebracht. Berceto war eine Station der Via Francigena, der Pilgerroute nach Rom.

Burkard wurde nach eigenen Angaben 738 vom Papst Gregor III. in Rom zum Bischof ohne Bischofssitz geweiht Burkard war anschließend ab 738 der 1. Abt in der Klosterzelle Rorlach, heutiges Neustadt am Main. Burkard bekam das Jagdschloss auf dem Michaelsberg, oder auch die Michil Statt genannt, von Karl Martell überschrieben. Die merowingische Saalkirche dieses Klosters wurde 1974 vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ausgegraben. Das Besondere ist die Apsis nach damaliger angelsächsischer Bauweise.

Im päpstlichen Auftrag durch Bonifatius und Karlmann (Hausmeier) ernannt, war er von Anfang 742 bis 754 erster Bischof von Würzburg. Die erste Zeit als Bischof soll er noch laut der Chronik von Lorenz Fries in Neustadt gewesen sein, bevor er 742 seinen Bischofssitz für die ersten drei Jahre auf dem Marienberg nahm. Ab Anfang 742 war das Immina-Kloster, für 3 Jahre, der Sitz vom ersten Bischof Burkard.

Er besuchte die Synoden von 742 bis 747 (Reichsversammlung und Synode in Düren 747). Im Auftrag von Pippin dem Jüngeren reiste er gemeinsam mit Abt Fulrad von Saint Denis bei Paris 750/751 nach Rom. Dort holte er von Papst Zacharias die Erlaubnis zur Absetzung des letzten Merowingers – Childerich III. – ein.

In seiner Diözese war Burkard, dessen Kathedrale zunächst die auf dem Marienberg gelegene Marienkirche (heute in der Festung Marienberg) war, vor allem um deren Ausbau bemüht, da die Franken trotz der Missionierung durch Kilian und seine Gefährten Kolonat und Totnan, deren Gebeine er 752 in die Marienkirche auf den Burgberg überführen ließ, wieder zum Heidentum tendierten. Obwohl seit 700 ein Kloster von Immina auf dem Marienberg in Würzburg, und seit ca. 638 ein Kloster von St. Gertrud in Karlburg, existierte. Im Jahr 750 gründete Burkard das der heiligen Maria und den Heiligen Andreas und Magnus geweihte Kloster Sankt Andreas in Würzburg unterhalb des Burgberges, das 986 nach ihm in Sankt Burkard umbenannt wurde.

Laut einer Überlieferung legte er im Frühjahr 754 seine Ämter nieder und zog mit 6 Mönchen nach Homburg am Main, wo er im darauf folgenden Jahr 755 starb. Seine Gebeine wurden im Oktober 986 oder 988 in das von ihm um 751 begründete Würzburger Kloster, Andreaskloster, überführt.
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Hadeloga von Kitzingen

Hadeloga von Kitzingen (https://de.wikipedia.org/wiki/Hadeloga_von_Kitzingen) (auch Adeloga, Hadelauga, Adelheid; † 18. April 750 wohl in Kitzingen) war ab etwa 745 erste (Laien-)Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Kitzingen, später wurde sie heiliggesprochen. Heute gilt die Existenz der Hadeloga als erwiesen, ihr Abbatiat in Kitzingen ist allerdings nur durch mehrere Heiligenviten belegt.

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Künstlerische Darstellung der Hadeloga, Schlosspark Schwanberg, Carlo Müller um 1935
In der Legende der Klostergründung wird die heilige Hadeloga als zentrale Figur erwähnt. Die Gründungssage lautet: Prinzessin Hadeloga, auch Adelheid, war eine Tochter des Hausmeiers Karl Martell und seiner Frau Kunechild. Auf der Königsburg auf dem Schwanberg wurde sie aufgezogen. Sie schlug alle Heiratsbewerber aus, weil sie Nonne werden wollte. Der Vater, Karl Martell, vermutete allerdings, dass seine Tochter eine Liebesbeziehung zu seinem Hofkaplan pflegte und verstieß beide von seinem Hof.

Die beiden zogen umher und gründeten an einer Waldlichtung ein Kloster. Der Hofkaplan stiftete all seine Güter dem jungen Konvent und sorgte für den Zuzug von mehreren Nonnen, sodass Hadeloga die erste Äbtissin wurde. Das Kloster erhielt seinen Namen nach dem Hirten Kuccingus, dem Maria erschienen war und der ein geraubtes Lamm aus den Fängen eines Wolfs befreite. Karl Martell bereute indessen sein hartes Vorgehen gegen seine Tochter und dotierte ihre Gründung reichlich.

Eine zweite Version der Sage geht davon aus, dass Hadeloga auf dem Schwanberg am Rande des Steigerwaldes erzogen wurde. Sie soll vom Berg aus ihren Schleier in den Wind gehalten haben. Dort, wo der Schleier niederging, wollte sie ein Kloster gründen. Ein erster Versuch scheiterte und Hadeloga rief ,,Villsenah" (Viel zu nah, noch heute eine Flurlage). Beim zweiten Versuch landete der Schleier auf einer Höhe über dem Main. Die Prinzessin rief ,,Viel zu hoch!" (hier entstand später Hoheim). Der dritte Anlauf war erfolgreicher: Ein Schäfer namens Kitz fand den Schleier auf einer Wiese am Fluss. Er brachte Hadeloga ihren Schleier und sie gründete das Kloster.

Die Legende wurde im 14. Jahrhundert von der Kitzinger Äbtissin Anna von Heideck tradiert und niedergeschrieben. Die Forschung ist sich jedoch einig, dass Karl Martell keine Tochter mit dem Namen Hadeloga hatte. Der Name ist vielmehr als Sippenname mit dem ostfränkischen Adelsgeschlecht der Mattonen in Verbindung zu bringen, das in der Umgegend mehrere Kloster stiftete. Die Familie versuchte so ihre zweitgeborenen Mitglieder zu versorgen. Die ältere Literatur, insbesondere Johann Baptist Stamminger, ging davon aus, dass Hadeloga mit der Gründerin des Klosters Münsterschwarzach Hruadlaug identisch ist, die ebenfalls der Familie zugerechnet wurde.

Bei der Klostergründung von Hadeloga hat es sich zunächst vermutlich lediglich um ein Damenstift gehandelt. Die Frauen lebten dort wahrscheinlich nur in einer losen Vita communis. Erst im Zuge der Klostererneuerung durch den heiligen Bonifatius wurde das Kloster eine echte Abtei. Hadeloga wurde mit Thekla von Kitzingen eine geweihte Äbtissin zur Seite gestellt.

In die vermutete Amtszeit der heiligen Hadeloga fiel auch der Besuch des heiligen Sturmius im Kloster. Der Missionar befand sich auf der Rückreise aus dem Benediktinerkloster Monte Cassino, als er von einer Krankheit überrascht wurde. Vier Wochen lang wohnte er im Kloster Kitzingen und wurde dort von den Nonnen gesund gepflegt. Die heilige Hadeloga starb im Jahr 750 und wurde in der Klosterkirche in Kitzingen bestattet.
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Mondkalender:


Sagen & Aberglauben: