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Kategorie => 2025 => Archiv => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Februar => Thema gestartet von: Sebastian am 03. Februar 2025, 07:27:04

Title: ✨ 3. Februar: Bild, St. Blasius (Kellberg), Kalenderblatt, Mondkalender, Heilige
Beitrag von: Sebastian am 03. Februar 2025, 07:27:04
✨ 3. Februar: Bild, St. Blasius (Kellberg), Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: St. Blasius (Kellberg (Thyrnau))

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Pfarrkirche St. Blasius

Chor und Langhaus der spätgotischen Pfarrkirche St. Blasius wurden 1654 fertiggestellt und sind somit der Nachgotik zuzurechnen. Der ursprünglich als Wehrturm genutzte Turm stammt noch von einem Vorgängerbau des 14. Jahrhunderts; die Zwiebelhaube erhielt der Turm 1732. Ihre Einrichtung ist vorwiegend neugotisch. Ungewöhnlich ist der linke Seitenaltar, der sogenannte Drei-Frauen-Altar mit drei gotischen Figuren (um 1480), der hl. Ottilia in der Mitte, links davon die hl. Katharina, rechts die hl. Barbara. Ottilia war die ursprüngliche Patronin der Kellberger Kirche. Ebenfalls in der Pfarrkirche befindet sich ein spätmittelalterliches Epitaph aus Salzburger Rotmarmor, das den Ritter Degenhart II. von Watzmannsdorf darstellt. Künstler ist der Passauer Steinbildhauer Jörg Gartner.

Kellberg (https://de.wikipedia.org/wiki/Kellberg_(Thyrnau)) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Thyrnau und eine Gemarkung im niederbayerischen Landkreis Passau. Das Pfarrdorf liegt etwa zweieinhalb Kilometer südöstlich von Thyrnau an der Kreisstraße PA 29 hoch über der Donau auf der Gemarkung Kellberg.

Die Pfarrei wurde urkundlich erstmals 1076 erwähnt. Sie ist die Mutterkirche der Pfarreien Haag, Hauzenberg und Thyrnau. Die Pfarreien Kellberg und Hauzenberg gehörten seit dem 12. Jahrhundert zum St. Ägidien-Spital in der Passauer Innstadt. Das dortige ,,Innbruckamt" verwaltete neben der Innbrücke und dem Leprosen-Hospital auch die dem St. Ägidien-Spital inkorporierten Pfarreien, die vom jeweiligen ,,Bruckpfarrer" zu vergeben waren. Zu diesen zählten neben St. Severin mit Schardenberg und Wernstein auch St. Weihflorian, Kellberg, Hauzenberg, Kopfing, Münzkirchen und Tettenweis.

Seit 350 Jahren lässt sich ein Schulbetrieb im Ort nachweisen.

Zu Ostern 1838 entdeckte der Passauer Arzt und Naturforscher Joseph Waltl, von dem Ortsgeistlichen darauf aufmerksam gemacht, am Arzberg etwa einen Kilometer östlich Kellbergs eine Mineralquelle mit eisenhaltigem Wasser. Jakob Stadler aus Eggersdorf erwarb den Grund und die Konzession zum Betrieb eines Bades. Am 26. Juli 1839 wurde der Badebetrieb eröffnet. Schon in diesem Jahr waren 18 Fremdenzimmer eingerichtet, es wurden Tropf-, Staub-, Dampf-, Sole-, Jod- und andere Bäder unter der Aufsicht von Waltl verabreicht. Aus Süddeutschland und Österreich kamen zahlreiche Gäste aus allen Schichten der Bevölkerung.

1852 weilte König Max II. in Kellberg. An seinen Besuch erinnern die heutige König-Max-Höhe und die König-Max-Promenade. Am 25. November 1904 erhielt der Ort mit der Eröffnung der Bahnstrecke Passau-Voglau–Hauzenberg einen Eisenbahnanschluss.

Nach alten Karten zu urteilen gehörte zur Gemeinde Kellberg die heute österreichische Donauinsel Soldatenau. Die Staatsgrenze zu Österreich verlief damals am rechten Donauufer. Die heutige Grenze wurde durch den bayerisch-österreichischen Grenz-Vertrag vom 2. Dezember 1851 festgelegt, der den Grenzverlauf in der Donau zwischen Kräutelstein und Dandlbach auf den »Haupt-Talweg« festlegt. Im selben Vertrag wurde auch eine Grenzbegradigung im Bereich des Kräuter(graben)bachs vereinbart.

Um die Jahrhundertwende wurden in den sechs Badezellen des Stahlbads an die 2500 Bäder verabreicht. Das Bayerische Staatsministerium des Innern erkannte am 12. Juli 1920 die Quelle als öffentlich benutzte Heilquelle an.

Im Jahr 1957 erwarben der Passauer Arzt Franz Schedel und seine Frau die Anlage mit 15 Hektar Grund. Die weitgehend verfallene Anlage wurde nach vergeblichen Renovierungsversuchen 1959 durch einen Neubau ersetzt. 1974/75 erfolgte eine Erweiterung des Komplexes auf 180 Zimmer. Bis heute bietet die Klinik Prof. Schedel ein breitgefächertes Therapieangebot.

1972 wurden die Gemeindeteile Edlhof, Erlau und Holzschleife nach Obernzell ausgegliedert. 1973 erhielt der Ort die staatliche Anerkennung als Luftkurort. Der 31. Mai 1975 brachte die Gründung des DJK-SV Kellberg. Die Gemeinde Kellberg wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Thyrnau eingemeindet. Johann Anetseder, der seit 1956 Bürgermeister von Kellberg war, wurde vom Gemeinderat zum Ehrenbürger ernannt und war dann von 1978 bis 1984 Zweiter Bürgermeister der Gemeinde Thyrnau.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/3._Februar)



















Heilige:

Blasius von Sebaste

Blasius von Sebaste (https://de.wikipedia.org/wiki/Blasius_von_Sebaste) (griechisch Βλάσιος Blásios; * 3. Jahrhundert; † um 316) war Bischof von Sebaste, der Hauptstadt der römischen Provinz Kleinarmenien (heute Sivas im Nordosten der Türkei). Blasius starb als Märtyrer während einer der Christenverfolgungen im Römischen Reich. In der katholischen und orthodoxen Kirche wird er als Heiliger verehrt und zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Sein Gedenktag ist im allgemeinen römischen Kalender der katholischen Kirche der 3. Februar (nichtgebotener Gedenktag), in den orthodoxen Kirchen der 11. Februar.

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St. Blasius widersteht dem Statthalter – Glasfenster aus dem frühen 13. Jahrhundert
Seine ursprünglich in griechischer Sprache aufgezeichnete Heiligenvita beschreibt sein Leben und sein Martyrium. Zunächst soll er Arzt in Sebaste gewesen sein und wegen seiner unermüdlichen Hilfsbereitschaft gegenüber arm und reich und seiner Toleranz gegenüber Heiden zum Bischof gewählt worden sein. Zahlreiche Legenden erzählen von seinen Heilungen. Die bekannteste darunter ist, dass er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb wird er gegen Halsleiden angerufen.

Er gilt auch als Schutzpatron der Ärzte und wird bei Halsleiden angerufen. Ebenso ist er Patron der Weber, Schneider, Wollhändler, Wachszieher, Gerber und Blasmusiker. Er ist ein Vieh- und Wetterpatron. Er ist einer der Vierzehn Nothelfer.

An seinem Gedenktag wird mit zwei gekreuzten oder ineinandergeflochtenen Kerzen der Blasiussegen erteilt.
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Ansgar von Bremen

Ansgar von Bremen (https://de.wikipedia.org/wiki/Ansgar_von_Bremen) (* 801 in der Picardie; † 3. Februar 865 in Bremen; auch Anskar oder Anschar) war ein Benediktinermönch, galt lange als Erzbischof von Hamburg und Bremen und Missionsbischof für Skandinavien. Die römisch-katholische und die orthodoxe Kirche verehren den ,,Apostel des Nordens" als Heiligen, auch die evangelischen und anglikanischen Kirchen erinnern an ihn. Die meisten heute bekannten Daten über Ansgar stammen aus der Hagiographie Vita Anskarii, die von seinem Nachfolger Rimbert verfasst wurde, deren Wahrheitsgehalt aber bis heute in der Forschung umstritten ist.

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Statue von Ansgar vor dem Dom zu Ribe.
Ansgar entstammte keiner der großen Familien des Fränkischen Reiches, sondern war eher einfacher Herkunft. Im Alter von fünf Jahren wurde er nach dem Tod seiner Mutter durch seinen Vater der Abtei Corbie als Benediktineroblate übergeben. Ab 816 unterrichtete er selbst an der Klosterschule. 822 wurde er als Leiter der Klosterschule ins neu gegründete Kloster Corvey in Westfalen geschickt.

Zeitlebens soll Ansgar von der Erinnerung an eine Vision getragen gewesen sein, die er als etwa Zwanzigjähriger in Corbie gehabt haben will. Damals habe eine Stimme ihn beauftragt: ,,Gehe hin! Mit der Krone des Martyriums wirst du zu mir zurückkehren".

826 führte er im Auftrag der Synode von Ingelheim eine Gruppe von Missionaren nach Dänemark. Der in schweren Erbfolgestreit mit den Nachkommen des 810 ermordeten Königs Gudfred verwickelte und im Zuge dessen vertriebene dänische Große Harald Klak hatte sich kurz zuvor mit 400 Anhängern in Mainz taufen lassen, in der Hoffnung, hierdurch bei Kaiser Ludwig dem Frommen Unterstützung für seine Ansprüche in Dänemark zu erhalten. Für die Kirche bot sich damit eine Gelegenheit zur Erneuerung der schon 823 von Ebo von Reims begonnenen nordischen Mission. Ansgar und der, ebenfalls aus dem Kloster Corvey stammende, Autbert begleiteten Harald beim Zug nach Norden, doch Harald scheiterte und blieb in dem ihm von Kaiser Ludwig dem Frommen verliehenen Lehen im friesischen Rüstringen. Auch wenn die Missionierung Dänemarks damit scheiterte, nutzten Ansgar und Autbert die Zeit in Rüstringen wohl erfolgreich dazu, zu predigen und männliche Jugendliche aus dem dort florierenden Sklavenhandel freizukaufen, um sie christlich zu erziehen und auszubilden. Ansgars Helfer Autbert musste wegen einer schweren Krankheit zurück nach Corvey; dort starb er wohl 829 zur Osterzeit.

Im Sommer 829 wurde Ludwig der Fromme von Gesandten des schwedischen Königs Björn på Håga um Aussendung von Glaubensboten nach Birka, einem bedeutenden Handelsplatz der Wikingerzeit, 27 km westlich von Stockholm im Mälarseegebiet, gebeten, denn sowohl König als auch Volk seien der Annahme des christlichen Glaubens gegenüber aufgeschlossen. Ludwig der Fromme sandte Ansgar und Witmar, einen anderen Mönch aus Corvey, auf Missionsreise. Auf dem Weg nach Birka wurde ihr Schiff von Seeräubern überfallen und sie verloren das Schiff, 40 wertvolle Bücher, welche für die Einrichtung von Gotteshäusern in Schweden gedacht waren, sowie die Geschenke an König Björn. Der Verlust der Geschenke ist dahingehend tragisch, da diese eine zentrale Rolle bei einer Missionierung von oben (sprich: von den Oberen einer Gesellschaft, die dann die Bevölkerung missionieren) spielten, um den Herrscher milde zu stimmen. Nach dem Überfall mussten Ansgar und Witmar den weiten und beschwerlichen Weg nach Birka zu Fuß zurücklegen. In Birka angekommen, wurden sie von König Björn freundlich aufgenommen und erhielten die Erlaubnis zur Missionierung. Zu jenem Zeitpunkt befanden sich auch christliche Sklaven in Birka, die sich über die christlichen Botschafter und deren Predigten freuten. Ein großer Erfolg scheint die Taufe des Ortsvorstehers Hergeir gewesen zu sein, der von Rimbert als ein bis zu seinem Tod treuer Christ beschrieben wird. Hergeir, der hohen Einfluss auf den König hatte, ließ eine Kapelle auf seinem Eigen errichten und dort Gottesdienste abhalten. 831 kehrte Ansgar zurück ins fränkische Reich.

Auf einer Synode, die wahrscheinlich in Diedenhofen abgehalten wurde, wurde angeblich das Erzbistum Hamburg gegründet und mit der Vollmacht ausgestattet, im Norden weitere Bischöfe einzusetzen und Priester einzuberufen. Ansgar soll mit der Leitung dieses Erzbistums beauftragt und von Drogo von Metz zum Bischof geweiht worden sein. In der Folge soll Ansgar von Papst Gregor IV. den Titel Erzbischof und das Pallium erhalten haben und als Päpstlicher Legat für Skandinavien, Dänemark und die Slawen eingesetzt worden sein. Gerade diese Daten zu Ansgars Leben und insbesondere die Gründung des Erzbistums in Hamburg sind heute in der Forschung hochumstritten. Die Errichtung Hamburgs als Erzbistum[4] wurde von Papst Nikolaus I. erst 864 bestätigt, mit der Maßgabe, dass für die Weihe der Nachfolgebischöfe die kaiserliche Kapelle zu sorgen habe. So wurde zwar die Unabhängigkeit von einer fremden Metropolitangewalt betont, aber die Abhängigkeit von der Reichsgewalt eingeleitet. In die Hammaburg zurückgekehrt, gründete Ansgar mit Hilfe Ludwigs des Frommen eine Schule und ein Kloster und ließ eine dreischiffige, hölzerne Marienkirche errichten.
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Ia (Heilige)

Ia (https://de.wikipedia.org/wiki/Ia_(Heilige)) ist eine kornische Heilige, deren Tradition mindestens bis in das 13. Jahrhundert zurückgeht und nach der die Hafenstadt St Ives benannt wurde. Sie ist auch unter den Namen Ives und Hya bekannt. 1284 wurde ihr eine Kapelle geweiht und die später errichtete, bis heute bestehende Gemeindekirche übernahm Ia als Patronin.[1] Ihre Historizität ist nicht belegt. Ihr Gedenktag ist der 3. Februar.

Die älteste erhaltene schriftliche Beschreibung ihres Lebens geht auf die um 1300 durch den bretonischen Kleriker Anselm verfasste Hagiographie über Gwinear zurück. Der Schilderung von Anselm zufolge war Ia eine irische Jungfrau nobler Herkunft, die zu spät die irische Küste erreichte, um Gwinear und seine Begleiter auf ihrer Reise nach Cornwall zu begleiten. In ihrer Verzweiflung ließ sie sich auf dem Strand zu einem Gebet nieder, wonach sie ein kleines auf dem Wasser schwimmendes Blatt entdeckte. Als Ia das Blatt mit ihrem Stab berührte, vergrößerte es sich auf wundersame Weise zu der Größe eines Bootes, das Ia aufnehmen und nach Cornwall bringen konnte, wo sie noch vor Gwinear ankam.

Ein weiterer Hinweis wurde durch John Leland überliefert, der um 1540 Cornwall bereiste. Dabei stieß er auf eine weitere Hagiographie, in der Ia als Schülerin von Barry genannt wird, einem weiteren Heiligen, der von Irland nach Cornwall übersetzte.

Die Begehung ihres Gedenktags, der auf den ersten Sonntag nach dem 3. Februar fällt, ist seit 1429 in St Ives belegt. In der damaligen Gemeindekirche befand sich auch ihr Grab. Venton Ia, eine Quelle in der Nähe des Porthmeor Beach, eines der beiden zu St Ives gehörenden Strände, ist ihr ebenfalls geweiht. Ferner wurde Ia eine Kapelle in Troon bei Camborne zugeeignet. Auch die bretonische Gemeinde Plouyé, deren Name ,,Gemeinde der Ia" bedeutet, könnte mit derselben Heiligen in Verbindung stehen.5]

In dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Text The Vision of William of Stranton in der Fassung der Handschrift Royal 17 B xliii wird der Protagonist auf seinem Weg durch das Purgatorium von zwei Heiligen begleitet, darunter auch Seint Ive, my suster, þat woned in Quitike. Dies wird von einigen Forschern als ein Bezug auf die ebenfalls im Cornwall gelegene Ortschaft Quethiock gesehen und damit möglicherweise als ein Verweis auf Ia.
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Alois Andritzki

Alois Andritzki (http://sputnik-magazin.de/sputnik2/Alois%20Andritzki) (auch Aloys; obersorbisch Alojs Andricki; * 2. Juli 1914 in Radibor; † 3. Februar 1943 im KZ Dachau) war ein sorbischer katholischer Priester und Märtyrer aus dem Bistum Meißen. Er war ein entschiedener Gegner des Nationalsozialismus und wurde im Konzentrationslager Dachau ermordet. Er wird von der römisch-katholischen Kirche als Seliger verehrt und ist der erste aus Sachsen stammende Selige. Sein Gedenktag ist der 3. Februar.

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Alois Andritzki
Alois Andritzki war der Sohn des Lehrers, Schulleiters, Organisten und Kantors Johann Andritzki (Jan Andricki) und dessen Frau Magdalena, geb. Ziesch (Madlena Andriccyna, rodź. Cyžec). Er hatte zwei Schwestern (Marja, Marta) und drei Brüder (Jan, Gerat, Alfons). Seine drei Brüder studierten ebenfalls Theologie; der jüngste Bruder Alfons, der dem Jesuitenorden angehörte, fiel als Soldat im Zweiten Weltkrieg.

Alois Andritzki besuchte in seinem Heimatort die Volksschule, wechselte nach vier Jahren Grundschule auf die katholische höhere Aufbauschule in Bautzen und legte die Hochschulreifeprüfung mit Auszeichnung ab. Von 1934 bis 1938 studierte er an der Philosophisch-Theologischen Akademie Paderborn Theologie und Philosophie.[1] Im Anschluss an sein Studium lebte er im Priesterseminar des Bistums Meißen in Schmochtitz bei Bautzen. Andritzki war als Schüler Mitglied des sorbischen Gymnasialverbandes ,,Włada" und zwei Jahre lang dessen Vorsitzender. Während seines Studiums war er Redakteur der sorbischen Studentenzeitschrift Serbski student und Sprecher der sorbischen Studentenschaft.

Am 30. Juli 1939 empfing Alois Andritzki durch Bischof Petrus Legge im St.-Petri-Dom zu Bautzen die Priesterweihe. Die Primiz feierte er am 6. August 1939 in seiner Heimatgemeinde in Radibor. Er wurde Kaplan an der Katholischen Hofkirche zu Dresden. Dort war er mit den Aufgaben eines Jugendseelsorgers, Präfekten der Dresdner Kapellknaben und Präses der Dresdner Kolpingfamilie betraut.

Alois Andritzki war der NSDAP und den staatlichen Stellen wegen seiner ablehnenden Haltung gegen die nationalsozialistische Ideologie unbequem. In Vorträgen und bei Zusammenkünften prangerte er die Verfolgung von Geistlichen und Gläubigen durch die Nationalsozialisten an und kritisierte die Schriften des NS-Ideologen Alfred Rosenberg.

Nachdem zunächst versucht wurde, ihn durch Verhöre einzuschüchtern, verhafteten ihn am 21. Januar 1941 Angehörige der Gestapo und brachten ihn nach weiteren Verhören am 7. Februar 1941 zur Untersuchungshaft in das Dresdner Untersuchungsgefängnis an der George-Bähr-Straße. Vor dem Dresdner Sondergericht wurde er im Juli 1941 wegen ,,heimtückischer Angriffe auf Staat und Partei" (,,Heimtückegesetz") angeklagt und zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten verurteilt. Da er die Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten verweigerte, wurde er am 2. Oktober 1941 von Dresden in das Konzentrationslager Dachau abtransportiert. Dort war er mit anderen Geistlichen im ,,Pfarrerblock" eingesperrt. Alois Andritzki erhielt die Häftlingsnummer 27829.
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Matthias Desubas

Matthias Desubas (https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Desubas), eigentlich französisch Mathieu Majal, nach seinem Geburtsort genannt Désubas oder des Hubas, auch Desubes geschrieben (* 28. Februar 1720 in Désubas bei Vernoux; † 2. Februar 1746 in Montpellier), war ein französischer hugenottischer Prediger und evangelischer Märtyrer. Er wurde auch Lubac genannt. Andere eingedeutschte Namensvarianten sind Matthäus von Desubas und Matthäus Majal Désubas. Auch die Bezeichnung Märtyrer von Vernoux ist zur Umschreibung seines Namens geworden.
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Mondkalender:


Sagen:


Kelten | Germanen

  • Kelten
  • Fest- Feiertage
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  • Ostara [21. März]
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  • Germanen
  • Fest- Feiertage
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  • Funkensonntag (9. März)
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