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Kategorie => 2025 => Archiv => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Februar => Thema gestartet von: Dmitry am 07. Februar 2025, 07:06:41

Title: ✨ 7. Februar: Bild, Wladimir, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige
Beitrag von: Dmitry am 07. Februar 2025, 07:06:41
✨ 7. Februar: Bild, Wladimir, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Wladimir  Владимир

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Wladimir | Владимир
Bild 2: Mariä-Entschlafens-Kathedrale (Uspenski-Kathedrale), gebaut 1158–1185
Фото 2: Успенский собор XII века постройки, слева колокольня построенная в 1810 году

Wladimir (https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_(Stadt)) (auch Vladimir, russisch Влади́мир (https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D0%BB%D0%B0%D0%B4%D0%B8%D0%BC%D0%B8%D1%80_(%D0%B3%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%B4,_%D0%A0%D0%BE%D1%81%D1%81%D0%B8%D1%8F))) ist eine Stadt in Russland und Hauptstadt der Oblast Wladimir. Sie liegt rund 190 km östlich von Moskau am Fluss Kljasma und hat 345.373 Einwohner (Stand 14. Oktober 2010). Als Hauptstadt des Großfürstentums Wladimir-Susdal (http://sputnik-magazin.de/sputnik2/index.php/topic,18314.0.html) spielte die Stadt in der russischen Geschichte als ein wichtiges Kultur- und Machtzentrum vor der Mongolischen Invasion der Rus sowie als vorübergehender Sitz des Metropoliten der Russisch-Orthodoxen Kirche eine bedeutende Rolle. Die Moskauer Großfürsten und Zaren führten in ihren Titeln noch mehrere Jahrhunderte lang Wladimir vor Moskau.

Sungir ist ein archäologischer Fundplatz am Stadtrand von Wladimir, der durch drei besonders reich ausgestattete Gräber aus dem Jungpaläolithikum berühmt wurde. Unter den Resten von insgesamt acht Cro-Magnon-Menschen treten drei Gräber mit für diese Zeit einzigartigen Grabbeigaben hervor.

Die Hypatiuschronik nennt bereits das Jahr 990 als Gründungsjahr Wladimirs durch den Kiewer Fürsten Wladimir Swjatoslawitsch. Als offizielles Gründungsjahr gilt jedoch das Jahr 1108, in dem der Fürst von Tschernigow Wladimir Monomach die Stadt befestigen ließ. Monomachs Enkel Andrei Bogoljubski verlegte etwa 50 Jahre später den Großfürstensitz von Susdal nach Wladimir. Zur Unterscheidung von der damals ebenfalls bedeutenden Stadt Wladimir, der Hauptstadt des Fürstentums Wolhynien, wurde die gleichnamige Stadt im Nordosten der Rus Wladimir an der Kljasma genannt.

Während der folgenden Jahre erlebte die Stadt als Regierungssitz des Fürstentums Wladimir-Susdal ihre Glanzzeit, die mit der Einnahme und Zerstörung durch Truppen der Goldenen Horde unter der Führung von Batu Khan am 7. Februar 1238 jäh endete. Durch die Niederlage der russischen Streitmacht in der Schlacht am Sit und dem Tod von Großfürst Juri II. Wsewolodowitsch in eben dieser, geriet das gesamte Fürstentum in den Einflussbereich der Tataren und zerfiel in mehrere kleine Fürstentümer. Die Stadtentwicklung wurde dadurch nachhaltig unterbrochen und viele Handwerkstraditionen gingen verloren. Dennoch bewahrte sich Wladimir während der Herrschaftszeit von Alexander Newski (1252–1263) seine politische Vormachtstellung unter den Städten der Rus. Von 1299 bis 1317 befand sich der Sitz des Metropoliten in der Stadt. Ihre Bedeutung ging jedoch verloren, als 1328 Großfürst Iwan Kalita Moskau zur neuen Hauptstadt der Rus und damit des Großfürstentums Wladimir machte. Erst seit dem 18. Jahrhundert erlebte die Stadt wieder einen Aufschwung, nachdem sie 1719 Provinzhauptstadt geworden war. 1861 erhielt Wladimir einen Eisenbahnanschluss an der neueröffneten Strecke von Moskau nach Nischni Nowgorod. Von 1796 bis 1929 war es Hauptstadt des Gouvernements Wladimir. Zwischen 1929 und 1944 gehörte es zur Oblast Iwanowo (bis 1936 als Industrie-Oblast Iwanowo bezeichnet). 1944 wurde dann die Oblast Wladimir gebildet.

Die Wladimirowka, das Gefängnis im Ort, war seit der Zeit von Katharina II. in Betrieb. Nach der Zeit des Stalinismus diente es als ein Gefängnis für Dissidenten.

Im Gegensatz zu den meisten anderen westrussischen Großstädten wird Wladimir nicht von der Industrie dominiert; wichtigster Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten zählen die Mariä-Entschlafens-Kathedrale von 1157 bis 1160, das Goldene Tor, ein altes Stadttor, die Demetrios-Kathedrale von 1194 bis 1197 als letztes Zeugnis der fürstlichen Residenz, das Fürstinnen-Kloster, ebenfalls mit Überresten eines Schlosses. Unweit der Stadt befinden sich das Kloster Bogoljubowo und die berühmte Mariä-Schutz-und-Fürbitte-Kirche an der Nerl von 1165, die Andrei Bogoljubski in nur einem Sommer zum Andenken an seinen Sohn Isjaslaw errichten ließ. Außerdem gibt es eine Reihe weiterer Kirchen, Klöster und Profanbauten.

Von besonderer kunsthistorischer Bedeutung sind zwei Werke Andrei Rubljows: Ein Fresko mit einer Darstellung des Jüngsten Gerichts und seine Ikone Wladimirskaja. Die Darstellung des Jüngsten Gerichts findet sich im hinteren Teil der Mariä-Himmelfahrtskathedrale. Anders als in den meisten anderen Darstellungen des Jüngsten Gerichts gibt es aber nicht Gerettete und Verdammte, sondern nur Gerettete – zweifellos Ausdruck der theologischen Überzeugung Rubljows. Das Fresko ist renovierungsbedürftig. Rubljows Ikone Gottesmutter von Wladimir findet sich im neben der Kathedrale liegenden Museum. Sie ist eine adaptierte Kopie der berühmten, aus Kiew nach Wladimir und von Wladimir nach Moskau verbrachten Gottesmutter von Wladimir.

Die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, das Goldene Tor und die Demetrios-Kathedrale gehören seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe ,,Weiße Monumente von Wladimir und Susdal".
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/7._Februar)



















Heilige:

Richard von Wessex

Richard von Wessex (https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_von_Wessex), auch Richard der Sachse, Richard der König, Richard von England, Richard von Lucca, Richard von Schwaben oder Richard der Pilger ist ein christlicher Heiliger, dessen Verehrung im 12. Jahrhundert begann. In dieser Zeit wird ein in Lucca bestatteter angelsächsischer Pilger mit Namen Richard in Verbindung gebracht mit dem 720 dort verstorbenen, namenlosen Vater der Heiligen Wunibald, Willibald und Walburga. Alle vier sind Bistumsheilige der Diözese Eichstätt. Daraus entwickelt sich die Legende, dass dieser Richard in den frühen Jahren des 8. Jahrhunderts westsächsischer König in Wessex gewesen sein soll. Er wird traditionell als Schwager des Wynfreth angesehen, der 719 von Papst Gregor II. den Namen Bonifatius erhielt und der als Apostel der Deutschen Germanien missionierte. Einer Legende nach wurden seine Besitztümer enteignet, da er sich weigerte zurückzutreten. Seine Gemahlin unbekannten Namens wird seit dem Spätmittelalter als heilige Wuna (oder Wina) verehrt.

(http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/7-2-Wessex.jpg) (http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/7-2-Wessex.jpg)
Mittelschrein des Hochaltars im Eichstätter Dom mit dem Hl. Richard links als König dargestellt
In den Lebensbeschreibungen der Brüder Willibald und Wunibald sind nur wenige Informationen über deren Vater enthalten. Die Lebensbeschreibung des Willibald besitzt aber einen hohen Geschichtswert, weil die Verfasserin, eine Nonne im Kloster Heidenheim namens Hugeburc, den Bericht nach eigener Aussage zu Lebzeiten des Willibald nach dessen Diktat niederschreibt. Als Datum nennt sie den 23. Juni 778. Über den namentlich nicht genannten Vater erfährt man, dass er einen Herrenhof in der südenglischen Grafschaft Wessex besaß. Er gehörte zu den freien, durchaus begüterten Landbesitzern, aus denen sich später der Adel entwickelt. 720 gibt er dem Drängen seines Sohnes Willibald nach und unternimmt zusammen mit den beiden Söhnen eine Pilgerfahrt nach Rom und ins Heilige Land. Während der Reise stirbt er im toskanischen Lucca zwischen Mai und November 720. In Willibalds Lebensgeschichte heißt es: "Im weiteren Verlauf kamen sie in eine Stadt namens Lucca. Willibald und Wunibald hatten ihren Vater in der Reisegesellschaft bei sich. Dieser wurde dort von einer unerwarteten körperlichen Schwäche befallen, so dass nach Ablauf einiger Zeit der Tag seines Todes bevorstand. Da die heftige Krankheit in ihm zunahm, verzehrten sich bereits die müden und erkalteten Glieder seines Leibes und er hauchte den letzten Atemzug seines Lebens aus. Unverzüglich nahmen seine treuen Söhne den entseelten Leib ihres Vaters in pietätvoller Liebe, hüllten ihn sorgfältig ein und bestatteten ihn in der Erde. Das war in der Stadt Lucca beim heiligen Frigidianus (San Frediano). Dort ruht der Leib ihres Vaters." Wieder begegnet uns der Vater in der Lebensbeschreibung Willibalds 20 Jahre später. Kurz nach Ostern 740 besucht Willbald das Grab auf dem Weg von Rom nach Germanien, wohin ihn Papst Gregor III. auf Bitten des Bonifatius zur Missionsarbeit geschickt hatte.

Erst über 400 Jahre später findet sich um 1160 in den Berichten des Abtes Adalbert von Heidenheim über Reformen in seinem Kloster ein Hinweis auf den Vater der drei heiligen Geschwister. Abt Adalbert berichtet über eine Delegation aus der Diözese Eichstätt, die um 1150 in Lucca nach Reliquien des verstorbenen Vaters der Bistumsheiligen nachgefragt hat. Die Bürger von Lucca, jetzt über den wahren Wert ihres bis dahin wenig beachteten Pilgers namens Richard aufgeklärt, erhoben mit päpstlicher Erlaubnis die Reliquien und setzten sie am 7. Februar neu in einem Altar bei, was nach damaliger Auffassung einer Heiligsprechung entsprach. Deshalb wird sein Fest auch heute noch an diesem Tag gefeiert. Nach Zahlung eines größeren Betrags konnten die Eichstätter einige unbedeutende Reliquienteile mitnehmen und in der Folge wurde der Gedenktag des Heiligen Richard im Bistum Eichstätt eingeführt. Ein Mitglied der Eichstätter Delegation nach Lucca wird in den Berichten namentlich benannt nämlich Ilsung, ein Kanoniker des Stiftes Heidenheim. Er scheint zumindest einen Teil der Richardreliquie in seinem Besitz gehabt zu haben. Jeweils am Fest des hl. Wunibald und zu Weihnachten brachte er die Reliquien zu Pferd nach Heidenheim. Dieser Ilsung wird in einer Urkunde von 1180 als Pfarrer von Otting erwähnt, was erklären könnte, dass genau dort die einzige dem hl. Richard geweihte Kirche im Bistum Eichstätt besteht.
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Petro Werhun

Petro Werhun (https://de.wikipedia.org/wiki/Petro_Werhun) (ukrainisch Петро Вергун, Русский Вергун, Пётр Иванович (https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%92%D0%B5%D1%80%D0%B3%D1%83%D0%BD,_%D0%9F%D1%91%D1%82%D1%80_%D0%98%D0%B2%D0%B0%D0%BD%D0%BE%D0%B2%D0%B8%D1%87)) (* 18. November 1890 in Gródek Jagiellonski bei Lemberg in Galizien; † 7. Februar 1957 in Angarsk in Sibirien) war ein ukrainischer Priester und Märtyrer. Er gehörte zur ukrainisch-katholischen Kirche, einer unierten Kirche, die den byzantinischen Ritus pflegt und gleichzeitig in Einheit mit der römisch-katholischen Kirche steht, und wird in der römisch-katholischen Kirche als Seliger verehrt.

(http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/7-2-Werhun.jpg)
Nach dem Studium der Theologie in Prag promovierte er im Fach Kirchengeschichte. Nach seiner Priesterweihe wurde er 1927 als Seelsorger für die ukrainischen Katholiken nach Berlin berufen, wo er zunächst im St. Josefsheim der Karmelitinnen vom Göttlichen Herzen Jesu an der Pappelallee im Bezirk Prenzlauer Berg wirkte. Von Anfang bemühte er sich nicht nur um die katholischen, sondern auch um die orthodoxen Ukrainer. Er gründete einen konfessionell gemischten Kirchenchor und setzte sich für die innerukrainische Ökumene ein. Ein weiteres Anliegen war ihm, durch Vorträge und Veröffentlichungen die byzantinische Liturgie innerhalb der katholischen Kirche bekannt zu machen und den Dialog zwischen der Ost- und Westkirche zu fördern. Er sehnte sich nach der Wiedervereinigung der Kirchen und war sich dessen bewusst, dass der kirchlichen Vereinigung eine ,,Union der Herzen" vorausgehen müsse. Er selbst war Benediktineroblate der Abtei Niederaltaich in Bayern (in der beide Riten vertreten sind) und wünschte sich, dort später einzutreten.

1940 wurde Petro Werhun jedoch zum Apostolischen Visitator in Deutschland ernannt und war somit für alle katholischen Ukrainer und deren Seelsorger verantwortlich. Während des Zweiten Weltkrieges lag ein Schwerpunkt seiner Arbeit in der Unterstützung notleidender ukrainischer Familien, Kriegswaisen und Zwangsarbeiter, weshalb er von der Gestapo überwacht wurde. Der Versuch, ihn 1939 aus Deutschland ausweisen zu lassen, scheiterte am Widerstand des Apostolischen Nuntius Cesare Orsenigo.

Gegen den Rat, vor der anrückenden Roten Armee zu fliehen und Berlin zu verlassen, entschied er sich, seine Gemeinde nicht im Stich zu lassen. Am 22. Juni 1945 wurde er wegen angeblicher Kollaboration mit den Nationalsozialisten von der Roten Armee verschleppt und zu acht Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Auch nach der Haftentlassung wurde er in Sibirien festgehalten. Am 7. Februar 1957 starb Petro Werhun an den Folgen der Zwangsarbeit in sibirischer Verbannung.

Am 27. Juni 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. in Lemberg zusammen mit 26 weiteren ukrainischen Märtyrern seliggesprochen. Petro Werhun wird als Brückenbauer zwischen Ost und West, vor allem zwischen Ukrainern und Deutschen, verehrt. Eine Gedenkplatte befindet sich in der Unterkirche der Sankt-Hedwigs-Kathedrale. Reliquien, die dem Erzbistum Berlin beim Besuch Kardinal Husars im Mai 2006 in der Kathedrale übergeben wurden, befinden sich jetzt in der Kirche St. Johannes Evangelist der ukrainischen Gemeinde in Berlin-Johannisthal, weitere Reliquien wurden der Abtei Niederaltaich übergeben.

Der Gedenktag des seligen Petro Werhun ist der 7. Februar. Die katholische Kirche hat Prälat Werhun als Glaubenszeugen in das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts aufgenommen.
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Mondkalender:
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Sagen:


Kelten | Germanen

  • Kelten
  • Fest- Feiertage
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  • Ostara (21. März)
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  • Germanen
  • Fest- Feiertage
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  • Funkensonntag (9. März)
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