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Kategorie => 2025 => Archiv => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Februar => Thema gestartet von: TahjBrown am 08. Februar 2025, 07:32:16

Title: ✨ 8. Februar: Bild, Santo Domingo, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln
Beitrag von: TahjBrown am 08. Februar 2025, 07:32:16
✨ 8. Februar: Bild, Santo Domingo, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Santo Domingo  Dominikanischen Republik

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Santo Domingo
Bild 2: Statue von Kolumbus im Parque Colon

Santo Domingo (https://de.wikipedia.org/wiki/Santo_Domingo) de Guzmán (https://es.wikipedia.org/wiki/Santo_Domingo) ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik (https://de.wikipedia.org/wiki/Dominikanische_Republik) und mit 1.029.110 Einwohnern in der eigentlichen Stadt (Municipio Santo Domingo de Guzmán; Stand 2022) und 3.172.000 in der Agglomeration (Stand 2018) zugleich die größte Metropole des Landes und die größte Stadt der Westindischen Inseln in der Karibik. Santo Domingo ist die älteste von Europäern errichtete Stadt in der Neuen Welt.

Die Landeshauptstadt wird von den Dominikanern nicht Santo Domingo, sondern La Capital (die Hauptstadt) genannt und besteht formal aus mehreren unabhängigen Städten. Das Regierungsviertel Distrito Nacional hat ca. 1.029.110 Einwohner, der auf der gegenüberliegenden Seite des Rio Ozama liegende Stadtteil Santo Domingo Este 1.029.117 Einwohner; Santo Domingo Norte hat 674.274 Einwohner, Santo Domingo Oueste 410.578 (Stand 2022).

Nicht zu verwechseln mit der Hauptstadt Santo Domingo ist die Provinz gleichen Namens.

Santo Domingo war seit 1496 von Europäern besiedelt, wurde aber offiziell erst 1498 von Christoph Kolumbus' Bruder Bartolomeo an der Mündung des Flusses Ozama gegründet und ist somit die älteste von Europäern errichtete Stadt in der Neuen Welt. Sie hieß zunächst La Nueva Isabela.

1502 wurde sie wegen eines Hurricans und einer Ameisenplage vom damaligen Statthalter der Insel, Nicolás de Ovando, am Westufer des Flusses Ozama neu gegründet und erhielt den heutigen Namen. Die neu gegründete Stadt wies erstmals den Grundriss einer Idealstadt auf, wie ihn die Städtebauer der Renaissance forderten. Das Stadtbild mit seinen rechtwinkelig angelegten Straßen und einem zentral gelegenen Platz (Plaza de Armas oder Plaza Mayor) sollten prägend für alle folgenden Neugründungen in ganz Lateinamerika werden. Im spanischen Kolonialreich war Santo Domingo der Sitz des Gouverneurs und der Real Audiencia.

Die Kathedrale von Santo Domingo, Hauptkirche des römisch-katholischen Erzbistums Santo Domingo, ist die älteste Kathedrale Amerikas. Sie wurde von 1521 (Grundsteinlegung) bis 1540 (Weihe) im spätgotischen Stil erbaut. 1546 wurde sie von Papst Paul III. zur ersten erzbischöflichen Kathedrale der Neuen Welt erhoben. Sie barg bis 1992 die Gebeine von Kolumbus, die anlässlich der 500-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas in den neuen Faro a Colón überführt wurden. Die Kathedrale gilt als unvollendet, da die ursprünglich geplanten Glockentürme nicht errichtet wurden. Als Teil der Kolonialstadt von Santo Domingo gehört sie seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

1538 wurde hier die älteste Universität Amerikas eröffnet. Während der Trujillo-Diktatur hieß Santo Domingo von 1936 bis 1961 Ciudad Trujillo.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/8._Februar)



















Heilige:

Carpentarius

Georg Wagner (https://de.wikipedia.org/wiki/Carpentarius), Pseudonym: Carpentarius († 8. Februar 1527 in München), war ursprünglich ein römisch-katholischer Priester und später ein reformatorischer Prediger mit täuferischen Ansichten, der wegen seiner religiösen Überzeugungen auf dem Scheiterhaufen hingerichtet wurde.

Georg Wagner lebte in Emmering westlich von München und war Mitglied einer der damals verbreiteten Brüdergemeinden.

Sowohl die lutherische Kirche als auch die Täuferbewegung beanspruchen ihn als einen Märtyrer ihrer jeweiligen Glaubensrichtung. Die religiösen Überzeugungen, wegen derer er verurteilt und schließlich hingerichtet wurde, sprechen dafür, dass er zumindest stark von täuferischem Gedankengut beeinflusst war. Von seinen Gegnern wird er meist als ,,Wiedertäufer" apostrophiert.

Wagner bestritt die Gegenwart Gottes in der Hostie ebenso wie eine unmittelbare Heilswirkung des Taufwassers bei der Wassertaufe. Er selbst forderte allerdings nicht ausdrücklich die Gläubigentaufe, wie sie in den Brüdergemeinden, denen er angehörte, eingeführt wurde.

1526 wurde Wagner verhaftet und nach München in das herzogliche Gefängnis im Falkenturm gebracht. Dies weist auf die hohe politische Bedeutung hin, die die Bayerischen Herzöge dem Fall beimaßen. In ihrem Kampf gegen die sich rasch ausbreitenden Ideen der lutherischen und täuferischen Bewegungen wäre ihnen ein prominenter Anhänger, der der neuen Glaubensrichtung öffentlich abschwört, nützlich gewesen. Wagner wurde eine lebenslange Pfründe in Aussicht gestellt und Herzog Wilhelm und sein Hofmeister sollen ihn persönlich im Gefängnis aufgesucht haben, um ihn zum Widerruf zu bewegen. Er blieb aber trotz grausamer Folter bei seinem Bekenntnis, wurde zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt und am 8. Februar 1527 hingerichtet.

Der Fall erregte vor allem wegen Wagners Standhaftigkeit Aufsehen. Seine große Gefasstheit auf dem Weg zum Richtplatz und selbst noch bei der Hinrichtung ließ ihn zu einem Märtyrer der Täuferbewegung werden. In den Jahren nach Wagners Tod erschienen mehrere Schriften über ihn und sein Martyrium, das auch in verschiedenen Liedern besungen wurde. Die Evangelische Kirche in Deutschland erinnert mit einem Gedenktag im Evangelischen Namenkalender am 8. Februar an Georg Wagner.
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Hieronymus Ämiliani

Hieronymus Ämiliani (https://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_%C3%84miliani); italienisch Girolamo Emiliani (https://it.wikipedia.org/wiki/Girolamo_Emiliani) oder Miani (* 1486 in Venedig; † 8. Februar 1537 in Somasca bei Bergamo, Italien) war der Ordensgründer der Somasker und ist der Schutzpatron der Waisen.

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Hieronymus Ämiliani die Giandomenico Tiepolo
Girolamo (lat.: Hieronymus) wurde in die wohlhabende venezianische Patrizierfamilie der Miani (lat.: Aemiliani) geboren. Nachdem ihm eine aufwändige Erziehung und Ausbildung zuteilgeworden war, schlug er im Alter von 15 Jahren die militärische Laufbahn ein. 1506 wurde er in den Großen Rat (Maggior Consiglio) seiner Heimatstadt aufgenommen. Auch als Offizier machte er schnell Karriere; im Großen Venezianerkrieg (1508–1511) zwischen der Republik Venedig und der Liga von Cambrai brachte er es bis zum General. Als Kommandant der Festung Castelnuovo di Quero musste er sich 1511 der französischen Übermacht beugen und geriet in Kriegsgefangenschaft. Deshalb ist er auf bildlichen Darstellungen oft mit einer Kette zu sehen. Der Legende nach erschien ihm im Kerker die Jungfrau Maria, die ihm einen Schlüssel zum Öffnen der Fesseln reichte. Aus der Gefangenschaft entkommen, widmete er fortan sein Leben dem Ziel, Priester zu werden. Mit fast 30 Jahren begann er, Latein zu lernen, um geweiht werden zu können. Außerdem gründete er mehrere Waisenheime, in denen Kinder, die im Krieg die Eltern verloren hatten, Unterschlupf fanden. In den folgenden Jahren weitete er auf Bitten der dortigen Bischöfe seine Tätigkeit auf Mailand, Pavia und Verona aus. Zeit seines Lebens blieb Hieronymus Ämiliani Laie. Papst Johannes Paul II. bezeichnete ihn als ,,Laien, der Laien anspornt".

Als 1528 in Venedig eine Hungersnot herrschte, die durch eine Pestepidemie verschärft wurde, scharte Hieronymus junge Männer um sich, um den Hungernden, Kranken und Sterbenden beizustehen. 1531 verließ Hieronymus endgültig sein Vaterhaus. Er und zwei seiner Gefährten, die Priester Alessandro Besozzi (latinisiert: Besuzius) und Agostino Barili, entschlossen sich zu einer Vita communis. 1532 entstand eine Gemeinschaft in Bergamo unter Leitung von Agostino Barili, 1534 entstand eine Gemeinschaft in Somasca unter Leitung von Hieronymus. Ihr Haus wurde zum Mutterhaus des Ordens der Somasker.

Am 8. Februar 1537 starb Hieronymus Ämiliani an der Pest. Drei Jahre nach seinem Tod erhielt die Gemeinschaft die päpstliche Bestätigung.

Die Somasker wurden 1568 von Papst Pius V. den nach der Augustinerregel lebenden Orden zugeordnet. Hieronymus wurde 1747 von Papst Benedikt XIV. seliggesprochen, 1767 von Clemens XIII. heiliggesprochen und 1928 von Pius XI. zum Schutzpatron der Waisen und der vernachlässigten Jugendlichen (Patrono universale degli orfani e della gioventù abbandonata) erklärt. Sein katholischer Gedenktag ist der 8. Februar. Ihm wurde das Heiligtum San Girolamo Emiliani an seinem Sterbeort Samasca geweiht, in dem auch seine Reliquien aufbewahrt werden.
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Josefine Bakhita

Josefine Bakhita (https://de.wikipedia.org/wiki/Josefine_Bakhita) (* 1869 in Olgossa, Sudan; † 8. Februar 1947 in Schio, Italien) war eine italienische Ordensschwester sudanesischer Abstammung. Sie wird in der römisch-katholischen Kirche als Heilige verehrt.

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Bakhita wurde im Dorf Olgossa in der westsudanesischen Provinz Darfur geboren. Ihr Vater war der Bruder des Dorfchefs. Im Alter von sechs oder sieben Jahren wurde sie von arabischen Sklavenjägern verschleppt und in den folgenden acht Jahren fünfmal auf den Märkten von al-Ubayyid und Khartum verkauft. Das Trauma der Entführung ließ sie ihren eigenen Namen vergessen, sodass heute nur der Name bekannt ist, der ihr von den Sklavenjägern gegeben wurde (Bakhita, das arabische Wort für ,,glücklich").

Während ihrer Gefangenschaft musste Bakhita immer wieder Brutalität erleiden. So schlug sie der Sohn einer ihrer Besitzer so sehr, dass sie einen Monat lang nicht von ihrem Strohbett aufstehen konnte. Als schlimmste Erinnerung bezeichnete sie später diejenige an ihren vierten Besitzer, einen türkischen General, für dessen Schwiegermutter sie Sklavendienste verrichten musste. Dieser General ließ sie – wie seine anderen Sklaven – durch eine Art Skarifizierung und Tätowierung als sein Eigentum markieren. In ihren Aufzeichnungen, die sie viele Jahre später auf Italienisch niederschrieb, beschreibt sie, wie eine Frau Mehl, Salz und eine Klinge brachte, Muster auf ihre Haut zeichnete, diesen entlang hineinschnitt und die Wunden dann mit Salz füllte, um bleibende Vernarbung zu erzeugen. Mehr als 60 solche Schnitte wurden ihr an Brust, Bauch und Armen angebracht.

Bakhitas letzter Käufer war der italienische Konsul Callisto Legnani. Er behandelte sie gut und hatte offenbar vor, sie freizulassen. Doch dann übergab er die mittlerweile 16-Jährige seinem Freund Augusto Michieli. Sie wurde nach Italien gebracht und dort Kindermädchen von Michielis Tochter Mimmina. 1888 oder 1889 wurden Bakhita und Mimmina in die Obhut der Canossianerinnen in Venedig gegeben, während die Michielis aus geschäftlichen Gründen an das Rote Meer zogen. 1890 wurde Bakhita auf ihren Wunsch hin getauft und nahm bei der Taufe den Namen Giuseppina Margarita (Josefine Margaret) an. Als die Michielis ihre Tochter und Josefine wieder zu sich nach Hause nehmen wollten, wollte diese nicht mitkommen. Frau Michieli wollte ihre Rückkehr in ihren Haushalt erzwingen, aber die Vorsteherin der Ordensschule, die Josefine und Mimmina in Venedig besucht hatten, ging vor Gericht. Ein italienisches Gericht befand, dass die Sklaverei im Sudan vor ihrer Geburt gesetzlich abgeschafft worden war und dass das italienische Gesetz unabhängig davon keine Sklaverei anerkannte, sodass Josefine gesetzlich nie Sklavin gewesen sei. Josefine hatte unterdessen auch die Volljährigkeit erreicht und konnte erstmals ihr Leben selbst bestimmen. Sie entschied sich, bei den Canossianerinnen zu bleiben.

Gleich nach ihrem Tod wurden Stimmen laut, die ihre Heiligsprechung befürworteten, und der Seligsprechungsprozess wurde 1959 eröffnet, nur zwölf Jahre nach ihrem Tod. Am 1. Dezember 1978 erhob Papst Johannes Paul II. Josefine Bakhita zur Ehrwürdigen Dienerin Gottes. Am 17. Mai 1992 sprach Papst Johannes Paul II. Josefine Bakhita selig und bestimmte den 8. Februar zu ihrem Gedenktag. Am 1. Oktober 2000 wurde Josephine Bakhita von Johannes Paul II. heiliggesprochen. Sie gilt als Schutzpatronin der katholischen Kirche im Sudan.

Papst Benedikt XVI. schildert Josefine Bakhitas Lebens- und Glaubensweg ausführlich in seiner Enzyklika Spe salvi.
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Mondkalender:
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Sagen:


Kelten | Germanen

  • Kelten
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  • Ostara (21. März)
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  • Funkensonntag (9. März)
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