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Kategorie => 2025 => Archiv => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Februar => Thema gestartet von: Michi am 10. Februar 2025, 06:59:07

Title: 10. Februar: Bild, Königreich Bayern, Kalenderblatt, Mondkalender, Heilige,
Beitrag von: Michi am 10. Februar 2025, 06:59:07
✨ 10. Februar: Bild, Königreich Bayern, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Königreich Bayern  Staatswappen

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Großes Wappen des Königreichs Bayern 1835–1918/23

Das Königreich Bayern (https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Bayern) [boarisch Kinereich Bayern (https://bar.wikipedia.org/wiki/Kinereich_Bayern)] war ein Staat in Mitteleuropa. Es bezeichnete den bayerischen Staat zur Zeit der Herrschaft der bayerischen Könige zwischen 1806 und 1918. Das Königreich hatte seinen Ursprung im bayerisch-französischen Vertrag von Brünn vom 10. bis 12. Dezember 1805 und in dem am 26. Dezember 1805 beim Frieden von Pressburg zwischen den Bevollmächtigten des französischen Kaisers Napoleon Bonaparte und des römisch-deutschen und österreichischen Kaisers Franz II./I. abgeschlossenen Friedensvertrag, denn Österreich musste nun die Grafschaft Tirol und Vorarlberg an Bayern abtreten. Am 1. Januar 1806 erfolgte in München die Proklamation von Kurfürst Maximilian IV. zu König Maximilian I. Joseph.

Knapp tausend Jahre zuvor hatten die Karolinger nach dem Ende des älteren Stammesherzogtum Bayerns bereits als Könige oder Unterkönige von Bayern regiert, worauf auch 1806 Bezug genommen wurde. Sie siegelten Urkunden aus dieser Zeit als Könige von Bayern oder setzten zur Herrschaftsausübung bisweilen Statthalter (Präfekten) ein. Nach dem Ende der Karolinger war das jüngere Stammesherzogtum Bayern entstanden. Das Staatsgebiet des neuen Königreichs umfasste, nach mehreren Gebietsanpassungen, ab 1815/16 neben dem ehemaligen Kurfürstentum Bayern und zahlreichen weiteren altbayerischen Gebieten (wie die ehemals reichsunmittelbaren Fürstentümer des Hochstifts Passau, des Hochstifts Freising und der Fürstpropstei Berchtesgaden (Berchtesgadener Land), den Rupertiwinkel und die Reichsstadt Regensburg) auch die linksrheinische Pfalz, dazu weite Teile Frankens mit Nürnberg und Würzburg sowie Schwabens mit Augsburg.

Der Wahlspruch des Königreichs Bayern (http://sputnik-magazin.de/sputnik2/index.php/board,402.0.html) und des Hauses Wittelsbach lautete ,,In Treue fest". Das Königreich existierte bis in das Jahr 1918, als sein letzter König Ludwig III. aufgrund der Novemberrevolution am Ende des Ersten Weltkrieges das Land verließ und ins Exil flüchtete. Mit der Errichtung des Freistaates Bayern und zeitweise der Räterepublik Bayern wurde nicht ein neuer Staat in Bayern gegründet, sondern Bayern letztlich als parlamentarische Republik neu organisiert.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/10._Februar)



















Heilige:

Hl. Scholastika von Nursia

Die heilige Scholastika von Nursia (https://de.wikipedia.org/wiki/Scholastika_von_Nursia) (* um 480 in Nursia, dem heutigen Norcia in Umbrien; † um 542 bei Montecassino) war die Schwester (möglicherweise die Zwillingsschwester) des heiligen Benedikt von Nursia. Sie wird in der Vita des hl. Benedikt im zweiten Buch der Dialoge von Gregor dem Großen erwähnt, weitere historische Zeugnisse gibt es nicht.

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Heilige Scholastika (1688) in St. Adolari, Tirol
Nach Gregor war Scholastika von Kindheit an Gott geweiht. Traditionell wird sie als erste Benediktinerin betrachtet, es ist allerdings aus dieser knappen Information bei Gregor nicht zu entnehmen, ob sie tatsächlich in einer klösterlichen Gemeinschaft lebte oder, wie in jener Zeit üblich, allein als geweihte Jungfrau.

Laut der Vita besuchte Scholastika ihren Bruder jährlich; sie trafen sich in einem Gutshaus seines Klosters und verbrachten den Tag miteinander im Gebet und geistlichen Gespräch. Bei einem dieser Treffen bat Scholastika Benedikt, noch bis zum Morgen bei ihr zu bleiben und das Gespräch fortzusetzen, was er zunächst ablehnte. Auf ihr inständiges Gebet hin begann ein so gewaltiges Unwetter, dass Benedikt nicht aufbrechen konnte und die Nacht über bleiben musste, so dass die Geschwister bis zum Morgen miteinander sprechen konnten. Gregor kommentiert die Episode mit den Worten: ,,Jene vermochte mehr, weil sie mehr liebte."

Drei Tage darauf starb Scholastika; Benedikt sah ihre Seele in Gestalt einer Taube zum Himmel aufsteigen. Er ließ ihren Leichnam in sein Kloster holen und in dem für ihn selbst vorgesehenen Grab beisetzen.

Die Reliquien der hl. Scholastika befinden sich unter dem Hauptaltar der Basilika von Montecassino. Sie ist, neben ihrem Bruder, Patronin der römischen Kirche San Benedetto della Ciambella.

Scholastika wird in der Kunst im Habit einer Benediktinerin dargestellt; ihr ikonografisches Heiligenattribut ist die Taube.

Nach der Heiligen Scholastika ist der Aufruhr am Sankt-Scholastika-Tag in der britischen Stadt Oxford benannt.
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Friedrich Christoph Oetinger

Friedrich Christoph Oetinger (https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Christoph_Oetinger) (* 2. Mai 1702 in Göppingen; † 10. Februar 1782 in Murrhardt) war ein deutscher Theologe und führender Vertreter des württembergischen Pietismus.

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Friedrich Christoph Oetinger, Porträt von Georg Adam Eger, 1775
Friedrich Christoph Oetinger wurde als drittes von elf Kindern von Johann Christoph Oetinger und dessen Frau Rosina Dorothea geb. Wölffing in Göppingen geboren. Ab 1717 besuchte er die Schule des Klosters Blaubeuren und anschließend bis 1722 im Kloster Bebenhausen.

Als Theologiestudent im Evangelischen Stift Tübingen begegnete Oetinger 1725 den Schriften Jakob Böhmes, mit denen er sich fortan intensiv beschäftigte. Außerdem wurde er in seiner Hochachtung vor der Bibel entscheidend geprägt von Johann Albrecht Bengel, der zur gleichen Zeit in sein Blickfeld trat. Nach dem Studium unternahm Oetinger eine ausgedehnte Reise durch Deutschland, auf der er in Frankfurt ersten Zugang zur Kabbala fand. In Herrnhut lernte er die Arbeit des jungen Nikolaus Ludwig Grafen von Zinzendorf kennen. Im April 1731 wurde Oetinger Repetent im Tübinger Stift. Nach einer Reise Zinzendorfs nach Württemberg im Jahr 1733 reiste Oetinger nochmals für längere Zeit in die Oberlausitz. Es folgt eine kurze Dozententätigkeit in Halle (1736), ehe sich Oetingers langer innerer Kampf für oder gegen eine Pfarrstelle in Württemberg entschied: Im Frühjahr 1738 wurde er Pfarrer in Hirsau bei Calw und heiratete im selben Jahr Christiana Dorothea Linsenmann aus Urach (heute Bad Urach).

Um in der Nähe seines verehrten Lehrers Johann Albrecht Bengel sein zu können, wechselte Oetinger 1743 auf die Pfarrstelle Schnaitheim bei Heidenheim. 1746 wurde er Pfarrer in Walddorf (bei Tübingen). An der alten Sulzeiche dort soll er ,,den Geistern gepredigt" haben. 1752 wurde er Stadtpfarrer von Weinsberg und Spezialsuperintendent (Dekan) des Kirchenbezirks Weinsberg, bevor er 1759 als Stadtpfarrer und Spezialsuperintendent nach Herrenberg ging. 1765 (Ernennung; Amtsantritt 1766) wurde er Stadtpfarrer in Murrhardt (das dem Spezialsuperintendenten in Backnang unterstand), gleichzeitig Abt und Prälat des (evangelischen) Klosters Murrhardt, dazu Herzoglicher Rat und Landschaftsabgeordneter.

Friedrich Christoph Oetinger schrieb – nachdem er sich jahrelang mit der Kabbala beschäftigt hatte – 1763 ein Buch über die Teinacher Lehrtafel und deren Lehre. Kabbalistisches Lehrgut befindet sich in seinen Predigten vor den Kirchengemeinden Herrenberg und Weinsberg und in seinem dogmatischen Lehrbuch.

Er erwartete die Sammlung der Juden im Heiligen Land und die Rückkehr der einst in die assyrische Gefangenschaft verschleppten zehn Stämme Israels, die Wiedererrichtung des Tempels in Jerusalem und das Wiederaufleben des Opferkults. Im Tausendjährigen Reich sah er den Juden eine Führungsposition zukommen. Die ganze Welt werde dann von Jerusalem aus regiert, wo man wieder hebräisch spreche. Dies alles sollte um das von Bengel berechnete Jahr 1836 Wirklichkeit werden. Die Erwartung einer kommenden Judenbekehrung wurde im 18. Jh. theologisches Allgemeingut und förderte das Interesse am jüdischen Volk und einen wohlwollenden Umgang mit ihm.

Zeitlebens war der vielseitig interessierte Mann umstritten. So ließ das Stuttgarter Konsistorium (Kirchenleitung) im März 1766 sämtliche Exemplare seines Werks Swedenborgs und anderer Irrdische und himmlische Philosophie aus dem Jahr 1765 beschlagnahmen. Oetinger verteidigte darin Swedenborgs Anschauung vom Reich der Geister, distanzierte sich aber in den Folgejahren von dessen allegorischer, zu wenig ,,leiblicher" Deutung der Apokalypse des Johannes. Selbst gegenüber Johann Albrecht Bengels nicht selten ,,spirituell" deutender Exegese der Apokalypse und gegenüber Oetingers einstigem Herrenberger Vikar Philipp Matthäus Hahn, der zunächst lange Zeit Bengels Deutung folgte, spitzte Oetinger jetzt seinen Biblischen Realismus zu. Er fand in seinem Werk Biblisches und Emblematisches Wörterbuch (Heilbronn am Neckar 1776, S. 407) zu dem berühmten Satz: ,,Leiblichkeit ist das Ende der Werke Gottes, wie aus der Stadt Gottes klar erhellet [...]." Oetingers Denken ist – auch in der aufklärungskritischen Grundhaltung – verwandt mit dem von Johann Georg Hamann: ,,Hamann wie Oetinger geht es darum, die Einheit von Geschichte und Natur zu denken, angesichts der Gefährdung der Tradition und angesichts einer Wissenschaft, die als moderne Naturwissenschaft Natur quantifiziert und in der experimentellen Isolierung zum Objekt macht. Beider Ziel ist es, daß der Mensch nicht des Sinnes verlustig gehe, den er in Vermittlung mit der Überlieferung gewinne (...) und daß der Mensch sich als Einheit von Geist und Leiblichkeit, als dem, womit er Natur ist, verstehen kann."

Sein Grab findet sich in der Stadtkirche Murrhardt.
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Alojzije Stepinac

Alojzije Viktor Kardinal Stepinac (https://de.wikipedia.org/wiki/Alojzije_Stepinac) (verdeutscht Alois Viktor Kardinal Stepinac; * 8. Mai 1898 in Brezarić zu Krašić, Königreich Kroatien und Slawonien; † 10. Februar 1960 ebenda, Sozialistische Republik Kroatien) war ein römisch-katholischer Theologe und Kardinal sowie von 1937 bis 1960 der Erzbischof von Zagreb. Stepinac wurde 1998 von Papst Johannes Paul II. als Märtyrer seliggesprochen.

Nachdem Stepinac das Abitur abgelegt hatte, wurde er 1916 zum Kriegsdienst in der Gemeinsamen Armee eingezogen und an der Isonzo-Front eingesetzt. Ende 1918 aus dem Krieg zurückgekehrt, besuchte er zunächst die Landwirtschaftsschule in Zagreb, wo er kurze Zeit Agrarwissenschaften studierte. In dieser Zeit verlobte er sich mit Marija Horvat, der Tochter eines seiner Lehrer in der Volksschule, doch die Braut löste das Eheversprechen. 1924 wechselte Stepinac an die Päpstliche Universität Gregoriana, wo er Katholische Theologie und Philosophie studierte und in beiden Disziplinen promovierte. Am 26. Oktober 1930 empfing er in Rom die Priesterweihe. Anschließend wirkte er als Seelsorger in Zagreb und versah zugleich die Aufgabe des Offizials bei der Diözesankurie. 1931 begründete Stepinac die Diözesan-Caritas im Erzbistum Zagreb.

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Stepinac Schrein in der Kathedrale von Zagreb
Den ersten Schritt unternahm Franjo Kuharić, der spätere Apostolische Administrator des Erzbistums Zagreb, am 14. November 1969. Später als Erzbischof reichte er zusammen mit Franjo Šeper, dem Präfekten der Glaubenskongregation am 17. Februar 1979 den entsprechenden Antrag bei der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse ein.

Laut einem Bericht der katholischen Zeitung Glas Koncila von 1996 ergab eine Autopsie der sterblichen Überreste durch die kroatischen Behörden im Jahr 1993, dass Alojzije Stepinacs Leichnam ohne Herz beigesetzt worden war. Daraus schlossen kroatische Kirchenkreise, dass der Kardinal vergiftet wurde und die Behörden anschließend die Spuren vernichten wollten. Diese These vertrat auch der Postulator im Seligsprechungsprozess.

Am 3. Oktober 1998 wurde Stepinac in Marija Bistrica von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Der nicht unumstrittenen Zeremonie wohnten mehr als 300.000 Gläubige, Kardinäle und Bischöfe aus aller Welt, sowie der kroatische Staatspräsident Franjo Tuđman bei.

Sein Gedenktag ist der 10. Februar, der Tag seines Martyriums.

Hinsichtlich des laufenden Heiligsprechungsprozesses von Stepinac wandte sich die serbisch-orthodoxe Kirche 2014 an Papst Franziskus und äußerte ihre Bedenken. Sie betrachtet die Rolle Stepinacs im sogenannten ,,Unabhängigen Staat Kroatien" im Zweiten Weltkrieg als höchst kritikwürdig. Von Juli 2016 bis Juli 2017 tagte daher eine vom Papst einberufene ökumenische kroatisch-serbische Dialogkommission. Eines ihrer Mitglieder war der damalige Zagreber Metropolit Porfirije, heute serbischer Patriarch. Die Kommission konnte allerdings keine Einigung erreichen. Die Interpretationen der katholischen Kirche Kroatiens und der serbisch-orthodoxen Kirche seien nach wie vor zu unterschiedlich.

Im September 2020 konkretisierte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin anlässlich eines Besuches in Kroatien weitere Details zur Heiligsprechung Stepinacs. Nach Papst Franziskus solle dieser Schritt ein ,,Moment der Einheit der gesamten Kirche" darstellen und nicht zu neuen Konflikten und Auseinandersetzungen zwischen kroatischen Katholiken und orthodoxen Serben führen. Bereits im November 2017 betonte Parolin die Gefahr, Stepinac zu instrumentalisieren.
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Mondkalender:
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Sagen:


Kelten | Germanen

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