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Kategorie => 2025 => Archiv => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Februar => Thema gestartet von: Mohale am 11. Februar 2025, 07:47:09

Title: ✨ 11. Februar: Bild, Robben Island, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln,
Beitrag von: Mohale am 11. Februar 2025, 07:47:09
✨ 11. Februar: Bild, Robben Island, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Robben Island  Kapstadt, Südafrika

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Roppen Island | Robbeneiland
Bild 2: Robben Island im Hintergrund: Kapstadt und Tafelberg

Robben Island (https://de.wikipedia.org/wiki/Robben_Island) (afrikaans: Robbeneiland (https://af.wikipedia.org/wiki/Robbeneiland); english: Robben Island (https://en.wikipedia.org/wiki/Robben_Island)) ist eine Insel in der Tafelbucht im Atlantik etwa zwölf Kilometer vor der südafrikanischen Küstenstadt Kapstadt und 6,9 km vom nächstgelegenen Festlandsabschnitt bei Bloubergstrand entfernt. Die frühere Gefängnisinsel wurde Mitte der 1990er Jahre zu einem Natur- und Nationaldenkmal, das frühere Gefängnisgebäude zu einem Museum umgestaltet. In dem einstigen Gefängnis hatte Nelson Mandela (https://de.wikipedia.org/wiki/Nelson_Mandela) fast zwei Jahrzehnte als Häftling in einer vier Quadratmeter großen Einzelzelle verbracht.

Robben Island misst 3,2 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 1,7 Kilometer von West nach Ost; die Fläche beträgt 507 Hektar. Damit ist sie die größte Insel im Küstenbereich des südafrikanischen Festlandes. Die Insel liegt in der Tafelbucht (Table Bay) westlich des Küstenabschnitts Bloubergstrand und 60 Kilometer nördlich des Kaps der Guten Hoffnung. Höchster Punkt der Insel ist mit 30 Metern der Minto Hill (früher Fire Hill) im Südosten.

Die größte Siedlung befindet sich im Südosten der Insel. 2011 hatte die Insel, die politisch zur City of Cape Town Metropolitan Municipality gehört, 116 Einwohner. Das ehemalige Gefängnis befindet sich im Norden, umgeben von einigen Steinbrüchen. Westlich des Gefängnisbaus liegt ein Flugplatz.

Geologisch gehört die Insel zur Tygerberg-Formation, einem Teil der Malmesbury-Gruppe, die aus dem Proterozoikum bzw. Kambrium stammt.

Der kalte Benguela-Strom aus dem Südatlantik sorgt für gemäßigte Temperaturen des umgebenden Landes und ließ am Meeresgrund und der Steilküste eine bunte Kaltwasser-Flora entstehen. Die Küste von Robben Island ist ein natürlicher Lebensraum für Robben und Brillenpinguine.

Seit dem 1. August 2019 existiert im Umfeld der Insel ein Meeresschutzgebiet, das sich insbesondere in Richtung Westen in den Atlantik ausdehnt. Das Schutzgebiet heißt Robben Island Marine Protected Area und wird vom Nationalpark Tafelberg verwaltet und betreut.

Robben Island war gut als Gefängnisinsel geeignet, da Fluchtversuche wegen der Entfernung zum Land und der kalten, gefährlichen Strömung praktisch aussichtslos waren und Kapstadt schon früh dicht besiedelt war.

Die Insel wurde schon im 17. Jahrhundert als Sträflingskolonie benutzt. Außerdem wurde in den Steinbrüchen ein gutes Schiefer-Baumaterial (Malmesbury Stone) für das Castle of Good Hope und andere Bauwerke gewonnen. Diesen Stützpunkt bei Kapstadt errichteten die Niederländer im Auftrag der Ostindischen Handelskompanie und zur Versorgung der Schiffe, nachdem sich die Briten gegen eine Kolonie am Kap der Guten Hoffnung entschieden hatten. Der Kaufmann Jan van Riebeeck landete am 6. April 1652 in der Bucht unter dem Tafelberg mit 82 Männern und acht Frauen, die Obst und Gemüse anbauten und gegen Fleisch mit den Einheimischen tauschten. Man internierte auf der Insel Robbeneiland aber schon früh Angehörige der Khoikhoi.

Um 1658 kamen die ersten Malayen als Plantagenarbeiter an. Unter dem Sufi-Imam Shaykh Yusuf (infolge des Aufstands 1694 nach Südafrika deportiert) durfte der Islam am Kap ausgeübt werden. Um 1785 wurde mit Abdullah Qadi Abdussalam, auch unter dem Namen Tuan Guru bekannt, erstmals ein prominenter Muslim auf Robben Island deportiert. In dieser Zeit soll er den Koran auswendig niedergeschrieben haben. Er wurde 1795 Imam der Auwal-Moschee in Bo-Kaap, der ersten Moschee Südafrikas.

Zwischen 1795 und 1806 eroberte das Vereinigte Königreich die Kapkolonie und schaffte 1834 die Sklaverei ab. Den Xhosa wurde Robben Island als Esiquithini bekannt, was in etwa ,,Auf der Insel" bedeutet. Der Xhosa-Befehlshaber Makana (auch Makanda Nxele) wurde von den Briten hierhin verbannt, nachdem er 1819 im Zuge der Grenzkriege einen Aufstand gegen die britische Kolonialherrschaft angeführt hatte. Er versuchte, von der Insel zu fliehen, ertrank jedoch, bevor er das Festland erreichen konnte. Auch die Xhosa-Anführer Sandile und Maqoma wurden hier inhaftiert. 1865 wurde nach zahlreichen Schiffbrüchen auf dem damaligen Fire Hill ein 18 Meter hoher Leuchtturm errichtet, der bis heute existiert. Bis in das 20. Jahrhundert hinein befand sich auf der Insel ein Lager für Leprakranke, die hier in isolierten Dörfern lebten. 1895 errichteten Leprakranke mit selbstgebrochenem Schiefer die Church of the Good Shepherd, die ebenfalls heute noch steht. Da viele Pfleger aus Irland kamen, wurde ein Teil der Siedlung Irish Town genannt.

Ab 1939 diente Robben Island als Militärbasis, 1961 wurde es wieder zur Gefangeneninsel. Südafrika internierte hier in der Zeit der Apartheid vor allem politische Gefangene, aber auch Kriminelle. 1991 wurde das Hochsicherheitsgefängnis für politische Gefangene aufgelöst, 1996 auch der Trakt für gewöhnliche Kriminelle. Seit Anfang 1997 ist Robben Island für Besichtigungen freigegeben.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/11._Februar)

















Heilige:

Hugo von St. Viktor

Hugo von St. Viktor (https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_von_St._Viktor) (latinisiert Hugo de Sancto Victore; * um 1097; † 11. Februar 1141 in St. Victor bei Paris) war ein deutscher christlicher Theologe und Philosop

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Hugo von St. Viktor
Er stammte aus Sachsen, wo er als Sohn des Grafen Konrad von Blankenburg möglicherweise in der Nähe der gleichnamigen Stadt zur Welt kam. Nach den Arbeiten von Derling und Hugonin ist bekannt, dass Mabillons Behauptung, Hugo sei in Ypern in Flandern geboren, nicht zutrifft. Hugo erhielt seine Ausbildung bei den Regularkanonikern von Hamersleben und galt in der viktorinischen Überlieferung als Sachse. Um 1115 oder 1118 trat er in die Schule der Augustiner-Chorherren von Saint-Victor (bei Paris) ein, die 1108 von Wilhelm von Champeaux gegründet worden war. Um 1133 wurde er Vorsteher dieser Ausbildungsstätte und hatte dieses Amt bis zu seinem Tod inne. Als Abt von St. Viktor ist er, trotz späterer gegenteiliger Überlieferung, nicht nachweisbar. Besondere Ereignisse aus seinem Leben, das er ganz dem Glauben und der Lehre gewidmet zu haben scheint, sind nicht bekannt.

Hugo gilt als der geistige Gründervater der mit dem Namen von St. Viktor verbundenen Denktradition der Viktoriner, der in der Philosophie und Theologie des Mittelalters eine eher platonische als aristotelische Ausrichtung zuerkannt wird (siehe Neuplatonismus), und die in der Geschichte der mittelalterlichen Bibelexegese für ein verstärktes Bemühen um das wörtliche und geschichtliche Verständnis des Bibeltextes steht. Er war in seiner Theologie besonders beeinflusst von Augustinus, nach dessen Augustinusregel er lebte, und spielte eine wichtige Rolle in der mittelalterlichen Rezeption der mystisch inspirierten Werke des Dionysios Areopagita. Seine in mehr als 3000 Handschriften überlieferten Werke, von denen einige seit dem 13. Jahrhundert auch in verschiedene Volkssprachen übersetzt wurden, haben großen Einfluss auf die Theologie, Exegese und Philosophie der nachfolgenden Jahrhunderte und auch auf das mittelalterliche Bildungswesen ausgeübt.

In der Mainzer Martinus-Bibliothek sind im Rahmen einer gezielten Suche Fragmente eines handschriftlichen Pergamentcodex gefunden worden, die dem Werk Summa sententiarum septem tractatibus distincta zugeordnet werden konnten.

Bekannt wurde Hugos Lehre von den drei Augen: Das erste Auge ist das Auge des Fleisches, es steht für die Sinne des Körpers und nimmt die empirische Welt und die praktischen Dinge wahr. Mit dem zweiten Auge, dem Auge des Verstandes (oder der Philosophie), erlebt der Mensch das Innere der Seele und denkt über sein Dasein nach. Das dritte Auge ist das Auge der Selbstvertiefung. Es gibt dem Menschen Einblick in das Eigentliche, den Willen Gottes und das jenseitige Leben.
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Benjamin Schmolck

Benjamin Schmolck (https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Schmolck) (Schmolke) (* 21. Dezember 1672 in Brauchitschdorf im Herzogtum Liegnitz; † 12. Februar 1737 in Schweidnitz) war ein deutscher Kirchenliederdichter des Barock.

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Benjamin Schmolck (Stich von Tobias Gabriel Beck)
Benjamin Schmolck, Sohn des Pastors Martin Schmolck, besuchte das Gymnasium in Liegnitz und wurde 1693 an der Theologischen Fakultät in Leipzig immatrikuliert. In dieser Zeit begann er dichterisch hervorzutreten und erhielt bereits als Student den Titel eines kaiserlichen Poeta laureatus.[1] Nach Abschluss des Studiums 1697 half er seinem Vater in Brauchitschdorf, bis er 1702 als Diaconus an die Schweidnitzer Friedenskirche berufen wurde. Hier verbrachte er den Rest seines Lebens, seit 1714 als Hauptpastor, d. h. Pastor primarius.[2] Zugleich lehrte er an der Gnadenschule, wo der Lyriker Johann Christian Günther zu seinen Schülern gehörte. Wegen seiner dichterischen Nähe zu dem berühmten norddeutschen Prediger wurde Schmolck auch der ,,schlesische Rist" genannt.

Der von ihm gedichtete Kantaten-Jahrgang Das Saiten-Spiel des Hertzens erschien in mehrfachen Auflagen und wurde von verschiedenen Komponisten vertont, darunter Georg Philipp Telemann, Gottfried Heinrich Stölzel und Johann Friedrich Fasch. Schmolck dichtete insgesamt 1183 Lieder, von denen einige heute noch gesungen werden, so z. B. Tut mir auf die schöne Pforte (EG 166), Jesus soll die Losung sein (EG 62), Schmückt das Fest mit Maien (EG 135), Liebster Jesu, wir sind hier, deinem Worte nachzuleben (EG 206) und Herr, höre, Herr, erhöre (EG 423). Seine Erbauungs- und Gebetbücher sind weit verbreitet und wurden immer wieder aufgelegt. Theologisch sind sie der lutherischen Orthodoxie zuzuordnen.
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Hl. Blasius von Sebaste

Blasius von Sebaste (https://de.wikipedia.org/wiki/Blasius_von_Sebaste) (griechisch Βλάσιος Blásios; * 3. Jahrhundert; † um 316) war Bischof von Sebaste, der Hauptstadt der römischen Provinz Kleinarmenien (heute Sivas im Nordosten der Türkei). Blasius starb als Märtyrer während einer der Christenverfolgungen im Römischen Reich. In der katholischen und orthodoxen Kirche wird er als Heiliger verehrt und zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Sein Gedenktag ist im allgemeinen römischen Kalender der katholischen Kirche der 3. Februar (nichtgebotener Gedenktag), in den orthodoxen Kirchen der 11. Februar.

Seine ursprünglich in griechischer Sprache aufgezeichnete Heiligenvita beschreibt sein Leben und sein Martyrium. Zunächst soll er Arzt in Sebaste gewesen sein und wegen seiner unermüdlichen Hilfsbereitschaft gegenüber arm und reich und seiner Toleranz gegenüber Heiden zum Bischof gewählt worden sein. Zahlreiche Legenden erzählen von seinen Heilungen. Die bekannteste darunter ist, dass er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Deshalb wird er gegen Halsleiden angerufen.
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Hl. Märtyrer der heiligen Bücher

Die Märtyrer der heiligen Bücher († etwa 286 bis 304), auch Beschützer der heiligen Bücher genannt, waren eine Gruppe frühchristlicher Heiliger, die in Nordafrika das Martyrium erlitten.

Dabei wird vor allem an die Märtyrer von Abitina (auch Märtyrer von Abitinae, Märtyrer von Abitene, Märtyrer von Nordafrika oder Märtyrer von Numidien, † 304) erinnert, eine 49-köpfige Gruppe um den Presbyter Saturninus aus dem Ort Abitina in Numidien (heute bei Chouhoud al-Bâtin nahe Medjez El-Bab in Tunesien). Da diese nicht nur gefoltert und getötet wurden, weil sie die Herausgabe der heiligen Bücher verweigert hatten, sondern auch, weil sie der Sonntagsheiligung mit Gottesdienst und Eucharistiefeier trotz kaiserlichen Verbots nachkamen, wird diese Gruppe auch Märtyrer des Sonntags oder Märtyrer der heiligen Eucharistie genannt.

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Die Muttergottes und die Märtyrer von Nordafrika, Ikone einer russisch-orthodoxen Kirche in Rabat
Märtyrer der heiligen Bücher werden in der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen Kirchen verehrt, auch die evangelische Kirche in Deutschland erinnert an sie.

Unter den Märtyrern von Abitina befinden sich mehrere Männer namens Felix und eine Person namens Regiola. Bisweilen wird vermutet, dass es sich bei den Reliquien von Felix und Regula, die in Zürich aufbewahrt worden sein sollen, um sterbliche Überreste von Regiola und Felix handelt, während die eigene Legende um Felix und Regula erst später entstand.

284 wurde Diokletian Kaiser im Ostteil des Römischen Reiches. Zunächst war er dem Christentum gegenüber positiv eingestellt. So waren seine Frau Alexandra und seine Tochter Galeria Valeria selbst Christinnen, die um das Jahr 314 den Märtyrertod erlitten haben sollen. Die römisch-katholische Kirche erinnert am 23. April an sie. Ferner wurde den Christen der Bau einer großen Kirche in Nikomedia direkt neben Diokletians Palast erlaubt. 303 wandte der Kaiser sich aber gegen die Christen. Sein erstes entsprechendes Edikt wurde am 23. Februar verabschiedet. In der Kirchengeschichte des Eusebius von Caesarea werden die Ereignisse wie folgt beschrieben:

Zitat,,Es war das 19. Jahr der Regierung des Kaisers Diokletian, als überall ein Erlass des Kaisers angeschlagen wurde, wonach die Kirchen niederzureißen, die heiligen Bücher dem Feuer zu übergeben seien [...]"

Mit der Vernichtung der biblischen Schriften sollte dem Christentum die Grundlage entzogen werden. Gleichzeitig wurden ihre Gottesdienste verboten.[1] Eigentlicher Urheber der Verfolgung war aber wohl Galerius, der designierte Nachfolger Diokletians. So erreichte die Verfolgung ihren Höhepunkt nach dem Rücktritt Diokletians im Jahre 305 und dem Amtsantritt des Galerius. Die Christenverfolgung im Westteil des Reiches unter Constantius Chlorus war weniger ausgeprägt, sodass vor allem Kleinasien, Syrien, Palästina und Ägypten betroffen waren. Hier wurde Galerius von Maximinus Daia bei der Verfolgung unterstützt. 311 erkrankte Galerius allerdings schwer und befahl den Wiederaufbau der zerstörten Kirchen, da er nun auf die Fürbitte der Christen hoffte.
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Mondkalender:
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Sagen:


Kelten | Germanen

  • Kelten
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  • Ostara (21. März)
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  • Germanen
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  • Funkensonntag (9. März)
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