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Title: ✨ 24. Februar: Bild, Kronstadt, Kalenderblatt, Mondkalender, Heilige ...
Beitrag von: Vanja am 24. Februar 2025, 07:11:32
✨ 24. Februar: Bild, Kronstadt, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Kronstadt  Kronstädter Matrosenaufstand

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Kronstadt | Кронштадт
Bild 2: Blick auf St. Nikolaus Marine Kathedrale an einem sonnigen Tag
Фото 2: Вид на Никольский морской собор в солнечный день.

Kronstadt (https://de.wikipedia.org/wiki/Kronstadt_(Russland)) (russisch Кронштадт (https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9A%D1%80%D0%BE%D0%BD%D1%88%D1%82%D0%B0%D0%B4%D1%82) Kronschtadt; boarsich Kronstadt (https://bar.wikipedia.org/wiki/Kronstadt)) ist eine Stadt und frühere Festung auf der Ostseeinsel Kotlin vor Sankt Petersburg in Russland. Die Insel ist durch den Petersburger Damm mit der Stadt verbunden. Kronstadt mit seinen 43.005 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010) bildet einen nicht weiter untergliederten Stadtbezirk (Rajon) von Sankt Petersburg. Der Kronstädter Pegel dient als Bezugshöhe für weite Teile Osteuropas. Die historische Altstadt sowie die vielen Forts, die die Hafenstadt umgeben, wurden 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Zar Peter I. gründete die Stadt 1703 als Marinestützpunkt an der Ostsee. Das erste fertiggestellte Festungswerk war Kronschlot. Kronstadt verteidigte den Zugang zur damaligen russischen Hauptstadt von der Ostsee her und wurde daher lediglich im Norden, Westen und Süden mit Befestigungen und Küstenbatterien versehen.

1803 startete von Kronstadt aus die erste russische Weltumsegelung unter Kapitän Adam Johann von Krusenstern. Bis zum Ersten Weltkrieg war der Kronstädter Hafen einer der Haupthäfen für die Holzausfuhr aus dem Russischen Kaiserreich.

Bekanntgeworden ist die Stadt auch durch die Matrosenaufstände von 1905/1906 gegen die Zustände in der Kaiserlich Russischen Marine.

Während des Juliaufstands 1917 meuterten Kronstädter Matrosen.

Am 18. August 1919 versenkten britische Schnellboote bei einem Angriff auf den Hafen die Pamjat Asowa.

1921 kam es zu einer weiteren Rebellion der Kronstädter Matrosen gegen die bolschewistische Herrschaft; der Kronstädter Matrosenaufstand[1][2] wurde nach Ablauf eines Ultimatums von der Roten Armee unter Leitung des Volkskommissars für Militär- und Marinewesen, Leo Trotzki, gewaltsam niedergeschlagen.

Im Zweiten Weltkrieg konnte die Rote Armee Kronstadt von 1941 bis 1944 gegen die anrückende deutsche Wehrmacht halten. Zusammen mit den Stellungen des Brückenkopfes von Oranienbaum schützte es Leningrad während der Blockade vor deutschen Angriffen von der Meeresseite.

In der sowjetischen Zeit war Kronstadt als Militärstadt Sperrgebiet. Zutritt wurde mit einem Passierschein gewährt. Diesen hatten üblicherweise nur dort stationierte Soldaten und deren Angehörige. 1996 wurde dieser Status aufgehoben. Seitdem kann die Stadt auch von Touristen besucht werden.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/24._Februar)

















Heilige:

Hl. Matthias

Der jüdische Schriftgelehrte Matthias (https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_(Apostel)) (altgriechisch Ματθίας Matthias, hebräischer Name מתיתיהו Matityahu, Mattithiah, lateinisch Matthias; † um 63, wahrscheinlich in Jerusalem) war ein Jünger Jesu. Nach dem Tod des Judas Iskariot wurde er zu den verbliebenen elf Aposteln Jesu hinzugefügt (Apg 1,15–26 EU). Er gilt deshalb als zwölfter Apostel, ein Rang, der allerdings ikonografisch nicht zuletzt auch dem Paulus von Tarsus zugesprochen wird.

Matthias ersetzte Judas, der sich aus Verzweiflung über den von ihm an Jesus begangenen Verrat das Leben genommen hatte (Apg 1,15–26 EU). Die Erwählung des Matthias geschah, der Erzählung der Apostelgeschichte zufolge, durch das Los zwischen ihm und einem anderen treuen Begleiter von Jesus und den Aposteln namens Joseph Barsabbas (Apg 1,21–26 EU).

Weitere Hinweise auf den Apostel finden sich im Neuen Testament nicht. Der Name bedeutet ,,Geschenk JHWHs" (Gottes).

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Die altkirchliche christliche Überlieferung ist in der Frage nicht einhellig, ob die ursprüngliche, religionsgeschichtlich (die zwölf Stämme Israels) bedeutsame Zwölfzahl durch ihn oder durch Paulus wiederhergestellt wird. Dessen Gestalt ist, anders als im Falle des Matthias, mit einer unmittelbaren Berufungsgeschichte verbunden (Apg 9,1–22 EU (Bericht) und Gal 1,13–17 EU (Selbstzeugnis)), allerdings gehörte er nicht zur Gefolgschaft Jesu. Dieses Schwanken erklärt, weshalb Matthias bisweilen als der dreizehnte Apostel bezeichnet wird.

Zu den Umständen des Todes des Matthias existieren abweichende Darstellungen. In der Legenda aurea berichtet Jacobus de Voragine, er sei in Frieden gestorben und sein Leichnam von Judäa nach Rom gebracht worden. Laut anderer Überlieferung erlitt er in Jerusalem den Märtyrertod, als er gesteinigt oder enthauptet wurde.

Clemens von Alexandria erwähnt Matthias in seinen Reflexionen über das Apostelamt (im VI. Buch der Stromateis, Kap. XIII):

,,Nicht dass sie als Apostel auserwählt wurden aufgrund hervorragender Eigenschaften ihrer Natur, denn auch Judas war zusammen mit ihnen auserwählt. Aber sie waren dazu fähig, Apostel zu werden, weil sie durch Ihn auserwählt wurden, der sogar die letzten Fragen vorhersieht. Matthias, dementsprechend, der nicht zusammen mit ihnen auserwählt war, zeigte sich würdig, ein Apostel zu werden, ist Ersatz für Judas."

Fortan wurde Matthias auch ,,Apostel der Treue" genannt, da er an die Stelle des Judas trat, der Jesu nicht treu geblieben war.

Der Legende nach sollen die Gebeine des Apostels Matthias mehr als 250 Jahre nach seinem Tod im Auftrag der Kaiserin Helena, Mutter des römischen Kaisers Konstantin I., in Palästina aufgefunden und vom Trierer Bischof Agritius nach Trier überführt worden sein. Im Jahr 1127 wurden menschliche Gebeine, die in der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier aufgefunden wurden, als die seit Jahrhunderten verschollenen Reliquien des Apostels Matthias angesehen. Sie werden seitdem in der Abteikirche von Pilgern verehrt. Vor allem im Mittelalter war der Matthias-Kult sehr lebendig. Von der Zahl der Wallfahrer zeugt ein Bruderschaftsbuch mit 4670 Eintragungen von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts. Besonders aus dem Rheinland ziehen in der Wallfahrtszeit Pilger nach Trier. Viele machen sich zu Fuß auf den Weg. Diese Wallfahrten werden von St. Matthiasbruderschaften durchgeführt.
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Praetextatus von Rouen

Praetextatus († 25. Februar 586 in Rouen) war Bischof von Rouen in den Jahren 550 bis 577 und ein zweites Mal von 584 bis 586. Er nahm an den Synoden in Paris 561/562 und am Konzil von Tours (567) teil.

Brunichild, die Witwe des Frankenkönigs Sigibert I., wurde nach dessen Tod 575 in Rouen inhaftiert. Dort verheiratete Praetextatus sie kurz darauf und entgegen dem geltenden Kirchenrecht mit Merowech, dem Sohn ihres Erzfeindes Chilperich. Dieser ließ Praetextatus daraufhin 577 vor Gericht stellen und wegen Verschwörung und Unterschlagung anklagen. Trotz der Verteidigung durch Gregor von Tours wurde Praetextatus seines Amtes enthoben und stattdessen Melantius zum Bischof ernannt. Nach dem Tod Chilperichs wurde Praetextatus nach dem Willen des Volkes erneut Bischof von Rouen. Zwei Jahre später wurde er jedoch entweder von seinem Vorgänger und Nachfolger Melantius oder von Fredegunde, der Witwe Chilperichs, ermordet (Gregor von Tours, Historien VIII 31).

In der römisch-katholischen Kirche wird Praetextatus als Heiliger verehrt (Gedenktag: 24. Februar).
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Johann Christoph Blumhardt

Johann Christoph Blumhardt (https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christoph_Blumhardt) (* 16. Juli 1805 in Stuttgart; † 25. Februar 1880 in Boll) war ein Pfarrer der württembergischen Erweckungsbewegung, evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.

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Geboren 1805 in Stuttgart als Sohn des Bäckers und Holzmessers Johann Georg Friedrich Blumhardt, wuchs Johann Christoph Blumhardt in ärmlichen Verhältnissen auf. Er war ein Neffe zweiten Grades des Stuttgarter Theologen Christian Gottlieb Blumhardt. Ab dem vierten Lebensjahr besuchte er die Volksschule und anschließend das Stuttgarter Gymnasium. Als begabter Schüler erhielt er Beihilfe und es wurden ihm die Unterrichtsgebühren erlassen.

Seine Kindheit war durch das christliche Elternhaus und durch die lebendige Reich-Gottes-Erwartung in den Kreisen des schwäbischen Pietismus geprägt. So kam es durch Wilhelm Hoffmann früh zu engen Berührungspunkten mit Anschauungen der Korntaler Brüdergemeinde, etwa von der bevorstehenden Wiederkunft Christi oder der heilenden Kraft des Gebetes.

1820, nach einer zweiten Aufnahmeprüfung, dem ,,Landexamen", wurde er Stipendiat des Evangelisch-theologischen Seminars in Schöntal, wo er sich auf das Theologiestudium vorbereitete. Von 1824 bis 1829 studierte er Theologie an der Universität Tübingen. Zu seinen Lehrern gehörten nicht nur Theologen, die – wie etwa Johann Christian Friedrich Steudel – dem Pietismus nahestanden, sondern auch solche, die die historisch-kritische Tübinger Schule begründeten, darunter Ferdinand Christian Baur. Während seines Theologiestudiums in Tübingen lernte er unter anderem Eduard Mörike kennen, der ebenfalls als Student im Evangelischen Stift wohnte und zu dem sich eine innige Freundschaft entwickelte. Auch mit David Friedrich Strauß, dem späteren Begründer der Leben-Jesu-Forschung, kam es während seiner Studienzeit zu Begegnungen. Blumhardts Abgangszeugnis vom Tübinger Stift bescheinigt ihm, das Studium ,,ziemlich gut und erfolgreich" absolviert zu haben.
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Mondkalender:
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Sagen:


Kelten | Germanen

  • Kelten
  • Fest- Feiertage
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  • Ostara (21. März)
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  • Germanen
  • Fest- Feiertage
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  • Funkensonntag (9. März)
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Anmerkungen:
  • Kronstädter Matrosenaufstand (https://de.wikipedia.org/wiki/Kronst%C3%A4dter_Matrosenaufstand)
  • Кронштадтское восстание (https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9A%D1%80%D0%BE%D0%BD%D1%88%D1%82%D0%B0%D0%B4%D1%82%D1%81%D0%BA%D0%BE%D0%B5_%D0%B2%D0%BE%D1%81%D1%81%D1%82%D0%B0%D0%BD%D0%B8%D0%B5_(1921))
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