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Kategorie => 2025 => Archiv => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Februar => Thema gestartet von: TahjBrown am 27. Februar 2025, 07:15:55

Title: ✨ 27. Februar: Bild, Hispaniola, Kalenderblatt, Mondkalender, Heilige
Beitrag von: TahjBrown am 27. Februar 2025, 07:15:55
✨ 27. Februar: Bild, Hispaniola, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Hispaniola  Haiti & Dominikanische Republik

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Hispaniola | La Española
Bild 2: Haiti & Dominikanische Republik

Hispaniola (https://de.wikipedia.org/wiki/Hispaniola) (auch Hispañola; spanisch La Española (https://es.wikipedia.org/wiki/La_Espa%C3%B1ola) ,die Spanische') oder Kiskeya (in der Sprache der Taíno), spanisch Quisqueya, ist mit einer Fläche von etwa 76.480 km² die zweitgrößte der Großen Antillen und gleichzeitig der gesamten Westindischen Inseln. Auf der Insel liegen die Staaten Haiti (https://de.wikipedia.org/wiki/Haiti)[1][3] und Dominikanische Republik (https://de.wikipedia.org/wiki/Dominikanische_Republik)[2][4].

Ungefähr 90 km westlich liegt die größte Antilleninsel Kuba und 160 km westlich Jamaika, 120 km östlich Puerto Rico, 250 km nördlich die Gruppe der Turks- und Caicosinseln und 180 km nordnordwestlich die Inselgruppe Inagua. Die Insel erstreckt sich 600 km in Ost-West- und 250 km in Nord-Süd-Richtung. Sie hat die Form einer nach Westen geöffneten Hand, wobei zwei gebirgige Halbinseln weit gegen Kuba bzw. in den Jamaica Channel hervorragen. Relativ flach sind nur der Osten und ein im Norden zwischen zwei Bergketten durchziehendes Längstal.

Die einheimischen Taíno nannten die Insel Kiskeya (übersetzt etwa ,,wunderbares Land") oder auch Ayití (übersetzt ,,gebirgiges Land"), woraus die heutigen Bezeichnungen ,,Quisqueya" und ,,Haiti" entstanden. Haiti bezeichnete also ursprünglich die gesamte Insel. Der Begriff Quisqueya findet sich in der ersten Zeile der Dominikanischen Nationalhymne (,,Quisqueyanos valientes, alcemos: Nuestro canto con viva emoción ...") und wird auch als Markenname verschiedener Produkte verwendet. Es gibt auch eine kleinere, nicht sehr bedeutsame politische Bewegung, die anstrebt, die beiden Staaten unter dem gemeinsamen Namen ,,Quisqueya" zu vereinen.

Christoph Kolumbus nannte die Insel La Isla Española (,,die spanische Insel"). Engländer verballhornten den Namen zu Hispaniola (,,Kleinspanien").

Die Insel Hispaniola wurde in der Kolonialzeit politisch getrennt in einen spanischen Ostteil, Santo Domingo oder San Domingo genannt, nach der gleichnamigen Stadt, und einen französischen Westteil, Saint Domingue oder Saint-Domingue. Aus dem Ostteil wurde die Dominikanische Republik, aus dem Westteil Haiti, das zeitweise in Nord-Haiti und eine südliche ,,Mulatten-Republik" geteilt war.

In diesem Artikel ist, wenn nicht ausdrücklich von der Stadt gesprochen wird, mit Santo Domingo immer der Ostteil Hispaniolas gemeint. Auch ist mit Haiti der Klarheit wegen immer der Staat im Westteil der Insel gemeint.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/27._Februar)

















Heilige:

Patrick Hamilton

Patrick Hamilton (https://de.wikipedia.org/wiki/Patrick_Hamilton_(Theologe)) (* um 1504 nahe Linlithgow, Schottland; † 29. Februar 1528 in St Andrews) war ein schottischer evangelischer Theologe und Märtyrer.

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Ölgemälde zeigt Theologe Patrick Hamilton.
Er war der jüngere Sohn des Sir Patrick Hamilton (vor 1473–1520), Laird of Kincavil, aus der dem schottischen Königshaus nahestehenden Familie Hamilton. Während sein älterer Bruder James die väterlichen Ländereien erben sollte, wurde er mit 13 Jahren mit einer kirchlichen Pfründe ausgestattet (Abtei Fearne) und zum Studium nach Paris gesandt. Dort wurde er Schüler von William Manderston und lernte ab 1517 humanistisches und frühes reformatorisches Gedankengut kennen. Seine Positionen waren in Paris sehr kontrovers, so dass er nach Schottland heimkehrte. 1523 ließ er sich an der Universität St Andrews als Mag. Parisiensis einschreiben. Er kam mit seinen Ansichten in Konflikt zu den Autoritäten und entzog sich weiteren Prüfungen mit zwei Begleitern durch eine Reise nach Deutschland. Sein Ziel war Wittenberg, doch brach er 1527 die Reise in Marburg/Lahn ab, weil er gehört hatte, Martin Luther sei nach dort berufen worden.

Sein Lehrer wurde der ehemalige Franziskaner-Observant Franz Lambert von Avignon, der 1526 mit der Homberger Kirchenordnung die Weichen für die Reformation in Hessen gestellt hatte. Dieser bewog ihn dazu, akademische Thesen aufzustellen und zu verteidigen über das Verhältnis von Glaube und guten Werken.

Bereits Ende des Jahres kehrte Patrick allein nach Schottland zurück, der Weg seines Vetters John verliert sich im Dunkeln, Gilbert Winram blieb in Marburg. John Frith, mit William Tyndale unermüdlicher Förderer evangelischer Lehre, bekam die Thesen, die bereits in die englische und die niederländische Sprache übersetzt waren, in die Hände, ließ sie als Anhang zu seiner Schrift A disputation of Purgatory drucken und nannte sie Patrick's Places. Dieses einzige literarische Zeugnis Patrick Hamiltons ist oft nachgedruckt worden und nahm in der englischen und schottischen Kirche eine ähnliche Stellung ein wie in Deutschland Luthers Kleiner Katechismus.

Patrick Hamilton kam nach St Andrews zurück, wurde der Ketzerei angeklagt und zum Verhör vorgeladen. In einem kurzen Prozess wurde er am 29. Februar 1528 zum Tode verurteilt und sofort öffentlich verbrannt, ehe noch an den königlichen Vetter hätte appelliert oder sein Bruder um ein Eingreifen hätte gebeten werden können. Einer derer, die ihn auf den ,,rechten Weg" hatten zurückbringen sollen, floh kurz danach selbst auf den Kontinent und wurde später Professor in Frankfurt (Oder) und Leipzig: Alexander Alane (genannt Alesius).
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Markward von Prüm

Markward von Prüm (https://de.wikipedia.org/wiki/Markward_von_Pr%C3%BCm) (lat. Marquardus Prumiensis) (* 8. Jahrhundert oder 9. Jahrhundert; † 27. Mai 853) war Abt von St. Hubert und der Abtei Prüm. Er wird als Seliger verehrt.

Er stammte aus dem Gebiet des heutigen Frankreich und war zunächst Benediktiner in Ferrières. Im Jahr 829 wurde er Abt von St. Hubert und der Abtei Prüm. Das Amt in St. Hubert gab er nach sieben Jahren auf.

Markward stand dem karolingischen Königshaus nahe. Er wird in der Literatur als Berater Ludwig des Frommen bezeichnet. Er hatte aber auch ein Vertrauensverhältnis zu dessen Söhnen Lothar und Karl dem Kahlen. Im Jahr 833 nach dem Sieg der Söhne Ludwigs aus dessen erster Ehe über den Kaiser wurde der spätere Karl der Kahle nach Prüm verbannt und der Obhut Markwarts übergeben. Auf diesen mehrmonatigen Aufenthalt gehen die Berichte über ein Lehrer-Schüler-Verhältnis zwischen Markward und Karl zurück. Der Kaiser sandte Markward zu dem aufständischen Lothar, um zu vermitteln. Nach der Niederlage der Söhne Ludwigs wandte sich 835 der Abt Hraban von Fulda an Markward und bat ihn sich für die Wiedereinsetzung des nach dem Aufstand entmachteten Erzbischofs Ebos von Reims bei Karl dem Kahlen einzusetzen. Der Erzbischof war zu dieser Zeit in Fulda inhaftiert. Die Treue Markwards belohnte Ludwig mit der Übereignung von Gütern. Möglicherweise gehörte er zu einer kaiserlichen Gesandtschaft, die 835 Lothar in Italien aufsuchte. Im Jahr 841 bestätigte Lothar auf Bitten Markwards die Immunität von Prüm. Obwohl Prüm im Reich Lothars lag, bestätigte auch Karl der Kahle auf Bitten Markwards dem Kloster 845 die Immunität. Karl bat Markward 846 zu einem Gespräch zu ihm zu kommen.

Markward war gebildet. Er beauftragte den Mönch Wandalbert mit der Neufassung der Vita des heiligen Goar. Er stand auch in engen Kontakt mit Lupus von Ferrières. Zu seiner Zeit bildete Prüm ein Zentrum der Kultur und Frömmigkeit.

Er gründete in Münstereifel eine Tochterniederlassung von Prüm. Im Jahr 844 reiste er nach Rom. Von Lothar hatte er Empfehlungsbriefe an Papst Gregor IV. dabei, um von diesem Reliquien zu erhalten. Nachdem der Papst gestorben war, erhielt Markward auch Empfehlungen für Papst Sergius II. Aus Rom brachte er die Reliquien des heiligen Chrysanth und der heiligen Daria mit. Diese überführte er nach Münstereifel. Im Translationsbericht ist von verschiedenen Wundern auf dem Weg die Rede. Dieser Bericht stammt möglicherweise von dem Abt selbst. Durch die Reliquien entwickelte sich die Niederlassung in Münstereifel zu einem Wallfahrtsort.

Er wird als Seliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 27. Februar.
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Mondkalender:
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Sagen:


Kelten | Germanen

  • Kelten
  • Fest- Feiertage
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  • Ostara (21. März)
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  • Germanen
  • Fest- Feiertage
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  • Funkensonntag (9. März)
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Anmerkungen:
  • Haiti (https://bar.wikipedia.org/wiki/Haiti) | Haití (https://es.wikipedia.org/wiki/Hait%C3%AD)
  • República Dominicana (https://es.wikipedia.org/wiki/Rep%C3%BAblica_Dominicana) | Dominikanische Republik (https://bar.wikipedia.org/wiki/Dominikanische_Republik)
  • Geschichte Haitis (https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_Haitis) | Historia de Haití (https://es.wikipedia.org/wiki/Historia_de_Hait%C3%AD)
  • Geschichte der Dominikanischen Republik (https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Dominikanischen_Republik) | Historia de la República Dominicana (https://es.wikipedia.org/wiki/Historia_de_la_Rep%C3%BAblica_Dominicana)
  • Schutzbrief ist Kolonisation