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Kategorie => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Bild des Tages => Thema gestartet von: Robis am 20. März 2025, 07:36:28

Title: ✨ 20. März: Bild, Messier 95 & Messier 96, Kalenderblatt, Mondkalender, Heilige
Beitrag von: Robis am 20. März 2025, 07:36:28
✨ 20. März: Bild, Messier 95 & Messier 96, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Messier 95 & Messier 96  Galaxien

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Galaxie Messier 95
Bild 2: Galaxie Messier 96

Messier 95 (https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_95) = NGC 3351 ist eine Balkenspiralgalaxie vom Hubble-Typ SB(r)b mit einer Flächenausdehnung von 7,4' × 5,0' im Sternbild Löwe an der Ekliptik. Sie ist schätzungsweise 30 Mio. Lichtjahre von der Milchstraße entfernt und wird als Starburstgalaxie klassifiziert. Die Galaxie gehört der Galaxiengruppe um Messier 96 (auch Leo-I-Gruppe genannt) an.
2012 konnte man die Supernova SN 2012aw in M95 beobachten mit einer Helligkeit von 13 mag.

Das Objekt wurde am 20. März 1781 von dem französischen Astronomen Pierre Méchain (https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_M%C3%A9chain) entdeckt.

Messier 96 (https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_96) (auch als NGC 3368 katalogisiert) ist eine Balken-Spiralgalaxie vom morphologischen Typ SAB(rs)ab im Sternbild Löwe. Sie ist etwas über 30 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt und besitzt eine ähnliche Größe und Masse wie diese. Zudem besitzt M96 einen aktiven Galaxienkern.

Die Galaxie ist Namensgeber der M96-Gruppe, zu der sich auch Messier 95, Messier 105 und einige kleinere und lichtschwächere Systeme gehören.

Die Entdeckung als nebliges Objekt gelang am 20. März 1781 dem Astronomen Pierre Méchain.
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Kalenderblatt:



Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/20._M%C3%A4rz)
















Heilige:

Cuthbert von Lindisfarne

Cuthbert von Lindisfarne (https://de.wikipedia.org/wiki/Cuthbert_von_Lindisfarne) (* um 635 wohl bei Dunbar, Schottland; † 20. März 687 auf den Farne-Inseln) war ein northumbrischer Mönch und Bischof von Lindisfarne. Er soll viele Wunder gewirkt haben und wird als Heiliger verehrt.

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Cuthbert wurde um 635 wahrscheinlich in der Nähe von Dunbar an der Südostküste Schottlands geboren. Seine Mutter soll Sabina, die Schwester des Dichters Cenn Fáelad mac Ailella, gewesen sein.

Beda Venerabilis zufolge war er ein ganz normaler Junge, der mit den Altersgenossen spielend wetteiferte. Nachdem ihm ein Engel offenbart hatte, wie er seine lahme Hüfte heilen konnte, fand er zum Glauben. Durch ein Gebet konnte er einen Sturm besänftigen und Mönche aus Seenot retten. Er war Schafhirte, als er sah, wie die Seele Aidans von Lindisfarne von Engeln in den Himmel getragen wurde. Tiefbewegt von dieser Vision beschloss er, der Welt zu entsagen.

Cuthbert trat 651 in das Benediktinerkloster von Melrose ein, als Eata dort Abt war, und wurde von irischen Mönchen erzogen. Er wurde vom Prior Boisil unterrichtet und übertraf die anderen Mönche an Disziplin, Frömmigkeit, Eifer und Gelehrsamkeit. Er verfügte über große körperliche Kraft und war von robuster Statur, obwohl ihn sein Hüftleiden zeitlebens leicht behinderte. Dabei war er freundlich und von angenehmem Wesen.

Als König Ealhfrith von Deira ein Kloster in Ripon gründete, folgte Cuthbert seinem Abt Eata und wurde dort praepositus hospitum (Prior). Nachdem Ealhfrith Anhänger des römischen Ritus wurde, mussten Eata und Cuthbert im Jahr 661 mit den anderen Anhängern des iro-schottischen Ritus nach Melrose zurückkehren.

Im Jahr 664 suchte eine Seuche Britannien heim. Cuthbert erkrankte schwer, doch genas er bald wieder, während sein Lehrer Boisil starb. Cuthbert übernahm darauf das Amt des Priors und missionierte auf teilweise mehrwöchigen Reisen im weiteren Umfeld des Klosters, da etliche Einwohner vom Glauben abgefallen waren.
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Herbert von Derwent Water

Herbert von Derwent Water († 20. März 687) war ein angelsächsischer Mönch und Einsiedler, der als Heiliger verehrt wird. Über das Leben von Herbert von Derwent Water, über das nur bekannt ist, dass er ein Freund und Schüler von Cuthbert von Lindisfarne war, berichtet der Kirchenlehrer Beda Venerabilis.

Herbert besuchte Cuthbert regelmäßig jedes Jahr auf Lindisfarne mit der Bitte um geistliche Unterweisung. Im Jahr 686 war Cuthbert jedoch in Carlisle, um dort Königin Eomenburg, die Witwe des kurz zuvor im Krieg gefallenen Königs Ecgfrith von Northumbria zur Nonne zu weihen. Herbert traf Cuthbert deshalb in Carlisle. Cuthbert, der bereits in einer Vision den Tod des Königs korrekt vorhergesehen hatte, erklärte Herbert bei diesem Treffen in Carlisle, dies sei ihre letzte Begegnung, Herbert möge ihm alles sagen und ihn alles fragen, was er noch wollte, denn er, Cuthbert, würde sterben. Herbert bat daraufhin darum, dass sie beide gleichzeitig vor Gott erscheinen mögen. Cuthbert versicherte Herbert daraufhin nach einem Gebet, dass dieser Wunsch gewährt würde. Herbert verließ Cuthbert und erkrankte nach seiner Rückkehr in seine Einsiedelei schwer. Er starb am 20. März 687 am selben Tag wie Cuthbert. Sein Gedenktag fällt daher mit dem Cuthberts zusammen.

Thomas Appleby, der Bischof von Carlisle, ordnete 1374 an, dass der Vicar von Crosthwaite jedes Jahr am 13. April eine Messe in dessen Einsiedelei halten solle und gewährte jedem, der an dieser Messe teilnahm, einen Ablass von 40 Tagen. Heute wird von der Kirchengemeinde Our Lady of the Lakes and St Charles in Keswick alljährlich eine Wallfahrt zum hl. Herbert organisiert, die jedoch wegen des besseren Wetters im Sommer stattfindet.

Die Kirche St Herberts in Chadderton ist dem Patrozinium des hl. Herbert von Derwentwater unterstellt. Die Gemeinde unternimmt seit 1983 jährlich im März eines Jahres eine Wallfahrt zur Einsiedelei des Heiligen.
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Hl. Martin von Braga

Martin von Braga (https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_von_Braga) (auch Martin von Dumium (Dume), lateinisch Martinus Bracarensis; * um 515 in Pannonien; † um 580) war ein Bischof, der wesentlich zur Christianisierung der Sueben des Suebenreiches in Gallaecia im Nordwesten der Iberischen Halbinsel beitrug. Martin von Braga ist ein katholischer Heiliger, sein Festtag ist der 20. März.

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Martinfigur in Braga, Portugal
Er unternahm eine Pilgerreise ins Heilige Land und wurde dort Mönch. Hier traf er auf Pilger, die ihn überredeten, mit ihnen auf die Iberische Halbinsel zu gehen, um die dortigen Sueben zu missionieren, die entweder Heiden oder Arianer waren. Um 550 kam er nach Gallaecia, wo er in Dumium (dem heutigen Dume) bei Braga ein Kloster gründete, dessen Abt er wurde. Später war dieses Kloster eng mit der suebischen königlichen Familie verbunden. Martin organisierte es nach dem Vorbild Martins von Tours, den er verehrte. Als der Suebenkönig Chararich (550–559) zum Katholizismus übertrat, wurde Dumium Bischofssitz. Es hatte jedoch kein eigenes Territorium, sondern lag in der Diözese von Braga. Später gründete Martin zahlreiche weitere Klöster.

556 wurde Martin Bischof von Dumio, 562 Bischof von Braga. Er gilt als Apostel der Sueben, die er – allen voran König Ariamir[1] – vom arianischen Glauben zum Katholizismus bekehrte. Martin nahm am ersten Konzil von Braga (561) teil und leitete das zweite Konzil von Braga (572).

Gregor von Tours lobte ihn als den gelehrtesten seiner Zeitgenossen. Für missionarische Zwecke schrieb er für Bischof Polemius von Astorga die Predigt De correctione rusticorum. Er schrieb die Epistola de trina mersione, die ein wichtiges Zeugnis für die Geschichte der spanischen Taufliturgie bilden. Aus dem Griechischen übersetzte er für das Klosterleben eine Apophtegmata-Sammlung (Sententiae patrum Aegyptiorum). Eine ähnliche Sammlung ließ er durch den Mönch Paschasius von Dumium übertragen. Für das praktische kirchliche Leben stellte er die Capitula Martini zusammen, eine Sammlung von Kanones diverser Konzilien in Byzanz, Africa und Spanien. Dem Suebenkönig Miro, den er auch beriet, widmete er die Schrift Formulae vitae honestae.
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Albrecht (Preußen)

Albrecht von Preußen (https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_(Preu%C3%9Fen)) (* 17. Mai 1490 in Ansbach; † 20. März 1568 auf Burg Tapiau) war ein Prinz von Ansbach aus der fränkischen Linie der Hohenzollern und ab 1511 der letzte Hochmeister des Deutschen Ordens in Preußen. Er trat 1525 zur Reformation über, säkularisierte den Deutschen Orden in Preußen in seiner Eigenschaft als eine Ordensgemeinschaft und verwandelte als erster ,,Herzog in Preußen" die katholisch dominierte weltliche Herrschaft des Deutschordensstaates in Preußen in das erbliche lutherische Herzogtum Preußen, das er bis zu seinem Tod regierte.

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Bildnis von Markgraf Albrecht von Brandenburg-Ansbach, porträtiert von Lucas Cranach d. Ä., datiert 1528, im Besitz des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig.
Geboren wurde Albrecht am 17. Mai 1490 in Ansbach. Sein Vater war Friedrich V., Markgraf von Brandenburg-Ansbach. Seine Mutter Sofia Jagiellonka war eine Tochter des polnischen Königs Kasimir IV. Andreas und der Elisabeth von Habsburg, einer Tochter des deutschen Königs Albrecht II. und Enkelin Kaiser Sigismunds. Seine Eltern bestimmten Albrecht im Sinne der Dispositio Achillea zur geistlichen Laufbahn.

In seinem 21. Lebensjahr wählte ihn der Deutsche Orden 1511 zum 37. Hochmeister. Der Orden beabsichtigte, die 1466 im Zweiten Frieden von Thorn gegenüber dem König von Polen eingegangene Heeresfolge abzuschütteln. Voraussetzung war, dass der neu gewählte Hochmeister den Lehnseid gegenüber dem König Sigismund I. verweigert. Daher erschien Albrecht, der Sohn eines regierenden Fürsten des Heiligen Römischen Reichs und Neffe Sigismunds, dem Ordenskapitel für das Hochmeisteramt als besonders geeignet. Im Vertrauen auf die Beistandspflicht des Deutschmeisters und des Landmeisters von Livland verweigerte Albrecht dem polnischen König den Lehnseid. Sigismund erreichte jedoch 1513 eine Mahnung des Papstes an Albrecht und 1515 von Kaiser Maximilian die Anerkennung des Friedens von 1466, wofür er im Gegenzug dessen Königtum in Böhmen und Ungarn unterstützte.

Nachdem Maximilians Nachfolger Karl V. bei seiner Thronbesteigung 1519 Albrecht zum Lehnseid aufgefordert hatte und klar geworden war, dass weder aus dem Reich noch aus Livland Unterstützung für Albrecht zu erwarten war, fielen polnische Truppen im Verlauf des Reiterkriegs im Winter 1519/1520 in den Ordensstaat ein, um den Orden zu unterwerfen. Wider Erwarten kam es zu keiner Entscheidung. Dänische Unterstützung, ein Söldnerheer aus dem Reich und vor allem die Angst vor dem mit Albrecht verbündeten Russland veranlassten Sigismund, mit Albrecht, dessen Söldner immer aufsässiger wurden, im April 1521 durch Vermittlung des Papstes und des Kaisers einen vierjährigen Waffenstillstand zu schließen.
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Mondkalender:
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Sagen/Märchen:


Kelten | Germanen

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Anmerkungen:
  • Am 20. oder am 21. März findet das Frühlingsäquinoktium (https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quinoktium) (Tagundnachtgleiche) statt.
  • Im kurdischen und iranischen Kalender ist der 21. März in der Regel der Neujahrstag (manchmal aber auch der 20. oder der 22. März).
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