👎 40.000 Nazis von US-Truppen ausgehungert, geschlagen und getötet: Schwer mit anzusehen
Zur Geschichte: Im März 1945 genehmigte General Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa, eine Richtlinie, die gefangene deutsche Soldaten als ,,entwaffnete feindliche Streitkräfte" einstufte. Die Vereinigten Staaten errichteten entlang des Westrheins eine Reihe großer provisorischer Gefangenenlager, die später als Rheinwiesenlager bekannt wurden. Insgesamt wurden 19 Lager errichtet, in denen von April bis September 1945 zwischen einer und fast zwei Millionen kapitulierte Wehrmachtsangehörige festgehalten wurden.
Diese Lager befanden sich auf flachem, ungenutztem Ackerland in der Nähe von Eisenbahnlinien und bestehender Infrastruktur, was ihre Versorgung und Verwaltung erleichterte. Die Lager wurden mit Stacheldraht umzäunt und in Abschnitte unterteilt, die jeweils zwischen 5.000 und 10.000 Mann beherbergten. Feldwege dienten als provisorische Straßen, und nahe gelegene Gebäude wurden zu Küchen, Krankenstationen und Büros umgebaut. Im Mai 1945 wurde die 106. US-Infanteriedivision mit der Bewachung der Gefangenen beauftragt. Um den Anforderungen der Operation gerecht zu werden, wurde die Division auf 40.000 Mann aufgestockt und war damit die größte Division, die jemals in der US-Armee eingesetzt wurde. Aufgrund der enormen Zahl an Gefangenen übergaben die Amerikaner interne Verwaltungsaufgaben wie Lebensmittelverteilung, medizinische Versorgung und Arbeitseinsätze den Gefangenen selbst.
Quelle: World History (https://www.youtube.com/@WorldHistoryVideos)