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Kategorie => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Bild des Tages => Thema gestartet von: BenjaminHiller am 29. August 2025, 07:58:58

Title: ✨ 29. August: Bild, Heinrich der Natternberger, Kalenderblatt, Mondkalender, ...
Beitrag von: BenjaminHiller am 29. August 2025, 07:58:58
✨ 29. August: Bild, Heinrich der Natternberger, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Heinrich der Natternberger  Niederbayern

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Schloss Natternberg
Bild 2: Burgruine Natternberg

Heinrich der Natternberger (https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_XV._(Bayern)) (als Herzog von Bayern Heinrich XV., als Herzog von Niederbayern Heinrich III.; * 1312; † 18. Juni 1333 in Natternberg bei Deggendorf) war von 1312 bis 1333 Herzog von Niederbayern. Er erhielt den Beinamen ,,der Natternberger", da er sich vorzugsweise in Natternberg auf der gleichnamigen Burg aufhielt. Als niederbayerischer Herzog wurde er auch als Heinrich der Jüngere bezeichnet, in Abgrenzung zu seinem älteren Vetter Heinrich XIV.

Im Todesjahr seines Vaters Otto III. als einziger Sohn aus dessen zweiter Ehe mit Agnes von Glogau geboren, unterstand er bis 1319 der Vormundschaft Ludwigs des Bayern und dessen Bruders Rudolf, später der seines gleichnamigen Vetters Heinrich des Älteren.

Zwischen ihm und seinen Vettern Heinrich dem Älteren und Otto IV. kam es zu langwierigen Streitigkeiten um den Besitz Niederbayerns, die immer wieder durch Schiedsgerichte geschlichtet wurden. Die Landstände brachten im Juli 1329 die drei Herzöge zu der Verpflichtung, das Herzogtum Niederbayern zu ihren Lebzeiten nicht weiter aufzuteilen.

Dennoch verbanden sich im Jahr 1330 Heinrich und Otto und erreichten mit Hilfe des nunmehrigen Kaisers Ludwigs des Bayern im Vertrag von 1331 schließlich die Teilung. Allerdings wurde festgelegt, dass Niederbayern in jedem Erbfall als eine Einheit behandelt werden sollte. Unter Heinrich XV. war Deggendorf kurzzeitig Residenzstadt des selbstständigen Herzogtums Niederbayern-Deggendorf (1331–1332), das außer der Hauptstadt die Orte Cham, Dingolfing, Landau und Vilshofen umfasste. 1332 kam es zur gemeinsamen Regierung mit Heinrich dem Älteren. Im November 1332 empfahl Heinrich seinem Vetter Otto, Heinrich dem Älteren die Alleinherrschaft zu überlassen. Noch vor einer Entscheidung darüber verstarben 1333 sowohl Heinrich als auch im Folgejahr sein Vetter Otto, so dass Heinrich der Ältere dann Niederbayern alleine regierte.

Heinrich war mit Anna (* um 1318; † 1343), der Tochter Friedrichs des Schönen verheiratet. Er wurde im Zisterzienserinnenkloster Seligenthal bei Landshut bestattet.

Die Burgruine Natternberg (https://de.wikipedia.org/wiki/Burgruine_Natternberg), auch Schloss Natternberg genannt, ist die Ruine einer mittelalterlichen Gipfelburg auf dem 375 m ü. NN hohen Natternberg (Schlossbergweg) nördlich von Natternberg, einem Stadtteil von Deggendorf im Landkreis Deggendorf in Bayern. Sie ist unter der Aktennummer D-2-71-119-117 als Baudenkmal verzeichnet. Die Anlage wird ferner als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7143-0013 mit der Beschreibung ,,Höhensiedlung der Linearbandkeramik, der Urnenfelder-, Hallstatt- und Latènezeit sowie des frühen Mittelalters, untertägige Befunde und Funde im Bereich der Burgruine des Hoch- und Spätmittelalters" geführt.


Vermutlich bestand schon 1000 v. Chr. eine wallumwehrte Siedlung, die im Frühmittelalter zu einer Burg ausgebaut wurde.

Erstmals wird die Burg 1145 in einer Urkunde des Klosters Windberg als Edelsitz eines Hartwig von Natternberg ,,judex statutus praeses castro in Natherenberg" erwähnt, er war ein Dienstmann der Grafen von Bogen. Nachdem das Geschlecht der Bogener 1242 ausgestorben war, kam der Besitz an die Wittelsbacher (und zwar an Otto II.), welche die Burg zum Sitz eines Pflegers machten. Auf der Burg wuchs der bayerische Herzog Heinrich der Natternberger auf und verstarb 1333 im Alter von 21 Jahren an einer nicht richtig versorgten Wunde am Bein. Nun belehnten die Wittelsbacher Peter von Egg, Feldhauptmann Kaiser Ludwigs des Bayern, mit der Burg. Peter von Egg fiel jedoch in Ungnade und musste Natternberg 1357 nach einer einjährigen Belagerung an den Herzog zurückgeben.

m Zuge des Dreißigjährigen Krieges (1618/48) wurde die Burg stark beschädigt, blieb aber weiterhin Sitz eines Pflegers. Am 19. Mai 1743 wurde sie im Österreichischen Erbfolgekrieg zerstört. Anfang des 19. Jahrhunderts kam die Burg nach Aufgabe des Pflegersitzes an die Grafen von Preysing auf Schloss Moos, die sie 1836 an einen Baron Berger verkauften. Dieser überließ sie 1838 einem Nattenberger Wirt. Die Burg kam nach mehreren Besitzerwechseln (u. a. auch an den Spar- und Vorschußverein zu Passau) an die Preysinger Grafen zurück und wurde bis zum Zweiten Weltkrieg bewohnt.

Heute ist die Stelle als landschaftsprägendes Baudenkmal D-2-71-119-117 ,,Burgruine, Untergeschosse des Bergfrieds sowie Ringmauerreste, Anlage mittelalterlich, Turmabschluss und übrige Gebäudemauern wohl erst 19. Jahrhundert", sowie als Bodendenkmal D-2-7143-0013 ,,Höhensiedlung der Linearbandkeramik, der Urnenfelder-, Hallstatt- und Latènezeit sowie des frühen Mittelalters, untertägige Befunde und Funde im Bereich der Burgruine des Hoch- und Spätmittelalters" vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erfasst.

Von der mittelalterlichen, langgestreckten und durch eine Mauer geteilten Burganlage, die ursprünglich über zwei Türme verfügte, sind noch der in der Südostecke stehende Hauptturm (Bergfried oder Wartturm) auf einer quadratischen Grundfläche mit neun Metern Seitenlänge und einer Mauerstärke von drei Metern mit einem Tor sowie ein Ringmauerrest und Kellergewölbe erhalten. Der Bergfried ist mit einem Pyramidendach um 1900 gedeckt worden und er war noch Anfang des 20. Jahrhunderts bewohnt. Weiter finden sich hier die Grundmauern von mehreren Wohngebäuden aus neuerer Zeit. In der Nordostecke befinden sich die Reste des zweiten Turms (Wohn- oder Torturm) und weitere Reste des Mauerrings. Der hintere Teil der Burganlage war vermutlich die Kernburg. In der Südostecke befindet sich das sog. "Schlösschen" aus dem 18. Jahrhundert. Die ganze Anlage erstreckt sich auf die Länge von 230 m und eine Breite von 40 m. Auf einem Stich von Michael Wening sieht man eine Burgkapelle und Gebäude, die heute verschwunden sind. 1985 wurde die Anlage saniert. Bei Ausgrabungen wurden 1997/98 die Fundamente der Burgkirche ausgegraben. Die ursprünglich romanische Kirche mit einer Rundapsis war bündig an die südliche Ringmauer angebaut.

Die Burgruine ist frei zugänglich.

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Kalenderblatt:


Ereignisse (https://de.wikipedia.org/wiki/29._August)
















Sagen:


Astrokalender:
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Mondkalender:
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Kelten | Germanen
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Anmerkungen:

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