🏞 Regen - Weißer Regen - Lam
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Lam
Bild 2: Marktplatz in Lam
Lam (https://de.wikipedia.org/wiki/Lam) ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Cham in Bayern.
Der Markt Lam liegt in der Nähe zur tschechischen Grenze im Bayerischen Wald im engen Tal des Lamer Winkels zusammen mit den Gemeinden Arrach und Lohberg. Das Tal wird begrenzt von den Bergen Arber, Osser, Kaitersberg und Hoher Bogen. Durch den Lamer Winkel fließt der Weiße Regen, der aus dem Kleinen Arbersee am Fuße des Großen Arbers entspringt.
Der Ort wurde erstmals am 29. Mai 1279 in einer Urkunde von Bischof Heinrich von Regensburg erwähnt. Die ersten Siedler, die den Urwald am Fuße des Ossers urbar machten, stammten aus St. Ulrich am Pillersee in Tirol. Diese hatten das Land zwischen Osser, Arber und Zwercheck vom Kloster Rott am Inn gegen Zahlung des Neubruchzehnten geschenkt bekommen. Bis 1679 übte das Kloster die Grundherrschaft aus.
Ab 1463 setzte in der nächsten Umgebung von Lam ein reger Silber-, später auch Kupfererzbergbau ein. 1522 erhob Herzog Wilhelm IV. Lam ebenso wie Bodenmais zur gefreiten Bergstadt. 1732 wurde das Bergwerk wegen technischer Schwierigkeiten geschlossen. Im Jahr 1961 wurde Lam verwaltungstechnisch ein Markt.
Seit dem 12. Januar 1998 wird die Fürstenzeche als Besucherbergwerk sowie Heil- und Therapiestollen betrieben.
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