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Kategorie => Donau => Bild des Tages => Länder & Reise & Urlaub & Fotos => Regen => Thema gestartet von: LucaBauer am 08. November 2025, 10:49:33

Title: 🏞  Regen - Lappersdorf
Beitrag von: LucaBauer am 08. November 2025, 10:49:33
🏞  Regen - Lappersdorf

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Ortsschild
Bild 2: Regen bei Lappersdorf Panoramabild

Lappersdorf (https://de.wikipedia.org/wiki/Lappersdorf) ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg in Bayern. Der Markt grenzt unmittelbar nordwestlich an die Stadt Regensburg. Überregional ist Lappersdorf vor allem durch die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg bekannt.

Lappersdorf liegt gut 3 km nördlich der Mündung des Flusses Regen in die Donau. Vom Regen trennt den Ortskern die Bundesautobahn 93 (Ausfahrt Regensburg-Nord). Lappersdorf grenzt im Nordwesten unmittelbar an die oberpfälzische Bezirkshauptstadt und ist für Auswärtige, die das Ortsschild übersehen, oft nur schwerlich als eigenständige Gemeinde auszumachen. Den Namen Lappersdorf trägt die Gemeinde offiziell erst seit 1958 (vorher Oppersdorf).

Lappersdorf wurde 1185 zum ersten Mal als Leutfridestorf urkundlich erwähnt. Später wurde es Amtssitz und gehörte zum Herzogtum Neuburg-Sulzbach und dessen Gericht Hainsacker; seit 1777 war das Gebiet Teil des Kurfürstentums Bayern. Im Jahr 1818 entstand die heutige politische Gemeinde, die allerdings noch nach dem Ort Oppersdorf benannt war.

Kareth, ein altes Weinanbaugebiet, wird erstmals um 1070 in den Traditionen des Klosters Mittelmünster erwähnt. Hainsacker taucht um 1140 in den Traditionen des Klosters Prüfening auf und wird in der ersten urkundlichen Erwähnung 1224 als ,,Pfarre" ausgewiesen. Auch die Kirche in Oppersdorf (als Nebenkirche von Hainsacker) ist bereits im 13. Jahrhundert (viermal) urkundlich bezeugt, erstmals 1224.

Die Gemeinde Oppersdorf wurde am 19. März 1958 in Gemeinde Lappersdorf umbenannt. Im Rahmen der Gemeindegebietsreform schlossen sich am 1. Mai 1978 die Gemeinden Hainsacker, Kareth und Lappersdorf freiwillig zur heutigen Kommune zusammen. Lappersdorf wurde am 20. September 1997 zum Markt erhoben. Zum 1. Oktober 2009 wurde eine 2.849.332 Quadratmeter große Teilfläche des aufgelösten gemeindefreien Gebiets Schwaighauser Forst eingegliedert.
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