⛄ 29. November: Bild des Tages, Bayerischer Wald, ,,Sonnenuntergang!"
Bild des Tages:
Bayerischer Wald ,,Sonnenuntergang" (http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/29-11-BY-BW-Sonnenuntergang.jpg) (http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/29-11-BY-BW-Sonnenuntergang.jpg)
WUNDERSCHÖNE WINTERMOMENTE. ❄️❤️
BEAUTIFUL WINTER MOMENTS. ❄️❤️
📷 Fotos: Rapha (https://www.pixnoy.com/profile/rapha.pixx/)
Der
Bayerische Wald (https://de.wikipedia.org/wiki/Bayerischer_Wald) oder Bayerwald (boarisch
Boarischa Woid (https://bar.wikipedia.org/wiki/Boarischa_Woid)]ist ein etwa 100 km langes und bis 1456 m ü. NHN hohes Mittelgebirge in Bayern an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. Der größte Teil davon liegt im Regierungsbezirk Niederbayern. Der Nordteil gehört zur Oberpfalz, im Süden reicht der Bayerwald bis zur Grenze Oberösterreichs.
Geologisch und geomorphologisch gehört er zum Böhmerwald – dem höchsten Rumpfgebirge des Böhmischen Massivs – und wird von diesem namentlich seit etwa 1830 unterschieden, als das Gebiet nach Einverleibung der Hochstifte Regensburg und Passau durchgehend bayerisch geworden war.
Entlang der tschechischen Grenze wurde das Gebirge zum Nationalpark Bayerischer Wald umgewidmet, dessen dichter Bewuchs sich langsam zu einem bodenständigen Urwald entwickelt. Das Schutzgebiet weist mehrere Informationszentren und ein Netz von Wanderwegen auf und setzt sich jenseits der Grenze im größeren Nationalpark Böhmerwald (Šumava) fort.
Der Bayerische Wald bildet zusammen mit dem sich nordwestlich, jenseits der Cham-Further Senke anschließenden Oberpfälzer Wald sowie dem südlich von Passau und jenseits der Donau gelegenen Neuburger Wald das größte zusammenhängende Waldgebiet Bayerns und dieses zusammen mit dem Böhmerwald (tschechisch Šumava) und dem Sauwald (südöstliche Fortsetzung nach Oberösterreich) eines der größten Europas.
Der Bayerische Wald wird hauptsächlich vom Regen und der Ilz zur Donau entwässert, ein kleiner Teil in Grenznähe zu Tschechien wird über die Moldau zur Elbe entwässert.
Die höchsten Berge des Bayerischen Waldes sind der Große Arber mit 1456 m und der Große Rachel (1453 m). Im Ostteil des Gebirges entstand 1970 Deutschlands erster Nationalpark, der Nationalpark Bayerischer Wald. Er wurde 1997 erweitert und bildet zusammen mit Tschechiens Nationalpark Šumava eines der größten Schutzgebiete Europas.
In älteren kartografischen und lexikalischen Werken umfasst der Begriff ,,Bayerischer Wald" nur die Gebirgsregion des Vorderen Waldes zwischen Donau und Regen, der seine höchste Erhebung im Einödriegel hat. Der Hintere Wald (zwischen Regen und böhmischer Grenze) mit den Bergen Arber, Rachel, Lusen u. a. galt früher als Teil des Böhmerwaldes. Der Sprachgebrauch der deutsch-bayerischen Behörden, der Fremdenverkehr, aber auch der frühere Eiserne Vorhang trugen dazu bei, dass der Begriff ,,Bayerischer Wald" zunehmend auf die gesamte Mittelgebirgsregion diesseits der Grenze zwischen Bayern und Böhmen ausgedehnt wurde. Infolge der politischen Entwicklungen nach 1989, zuletzt mit dem Beitritt Tschechiens zum Schengenraum, ist aber der Trend erkennbar, das Mittelgebirge an der deutsch-tschechischen Grenze gerade auch in touristischer Hinsicht wieder als eine Einheit aufzufassen.
Der Tourismus hat im Bayerischen Wald einen hohen Stellenwert. Zwischen Natur, Wandern und Forstkultur gibt es auch mehrere Skigebiete. Ferner ist der Bayerische Wald bekannt für seine Glasbläserkunst im Raum Zwiesel sowie in den Geowissenschaften durch die Fundamentalstation Wettzell bei Bad Kötzting.
Die Einheimischen bezeichnen den Bayerischen Wald schlicht als ,,Woid" und nennen sich selbst ,,Waidler".
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