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Kategorie => Der kritische Blick => Medien => Thema gestartet von: Bastian am 07. März 2026, 09:13:23

Title: 📺 Der Mythos vom "guten Westen" zerfällt (Re- Reupload nach Doppelsperrung)
Beitrag von: Bastian am 07. März 2026, 09:13:23
📺 Der Mythos vom "guten Westen" zerfällt (Re- Reupload nach Doppelsperrung)


Wie unterscheidet sich das Handeln westlicher Demokratien und Diktaturen, wenn es um die Durchsetzung von Interessen im Ausland geht?
Überhaupt nicht. Nationalstaaten aller Himmelsrichtungen verfolgen ihre strategischen, wirtschaftlichen und machtpolitischen Ziele mit brutaler Gewalt, wenn sie glauben, dass sie ihnen nützt. Die Staatsform ändert wenig daran, Interessen zählen, nicht Werte. Im Inneren stellt sich das Ganze etwas differenzierter dar. Demokratien können die eigene Bevölkerung nur mit einer bestimmten Härte konfrontieren.
Regierungen sind darauf angewiesen, Mehrheiten zu sichern, um regieren zu können. Wer zu viele oder zu breite Teile der Gesellschaft mit Repressionen überzieht, verliert die Zustimmung, die zur Machterhaltung nötig ist. Deshalb richtet sich maximale Härte, wenn überhaupt, gegen kleinere Gruppen. Diktaturen hingegen sind in dieser Hinsicht weniger gebunden: Sie müssen keine Mehrheiten gewinnen – nur Kontrolle behalten. Doch an der amerikanischen Geschichte wird ersichtlich, dass Regierungen auch in Demokratien Zustimmung gewinnen können, wenn sie gegen Teile der eigenen Bevölkerung brutale Gewalt anwenden.

Quelle:  Medienindustrie (https://www.youtube.com/@Medienindustrie)