👍 Die ECOWAS verliert Westafrika – und Togo hat es gerade bewiesen.
Am 18. April 2026 empfing Togo die Außenminister der drei Sahel-Staaten in Lomé und stellte eine dreijährige nationale Strategie vor, die vollständig auf der Zusammenarbeit mit der Sahelzone basiert – politischer Dialog, Sicherheitskoordination, wirtschaftliche Integration und Handelskorridore über den Hafen von Lomé. Der Präsident der ECOWAS-Kommission nahm teil und lobte die Veranstaltung. Der Sonderbeauftragte der Afrikanischen Union (AU) erkannte die Sahelzone als Realität und nicht als Störung an. Und der Afrika-Direktor Russlands traf sich am Rande der Veranstaltung direkt mit Vertretern der Sahelzone.
Offiziell bezeichnet Lomé die Strategie als Brücke. Liest man das Dokument, geht es jedoch um Angleichung.
In dieser Folge analysiert Ezekiel Enejeta die Beweggründe Togos für diesen Schritt, die Bedeutung des Hafens von Lomé für die Zukunft des westafrikanischen Handels, warum der Vormarsch der JNIM in die Savannenregion diese Entscheidung unausweichlich machte und was es bedeutet, dass die ECOWAS keine operative Antwort darauf hat. Er stellt auch die Frage, die in der westlichen Presse niemand stellt: Tut Faure Gnassingbé das für Westafrika – oder für sich selbst?
Qeulle: Frontline Africa (https://www.youtube.com/@Frontline_Africa)