🏞 Raab - St. Gotthard
🏞 Rába – Szentgotthárd
(http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/Raab/Raab-HU-Gotthard.jpg) (http://sputnik-magazin.de/images/Sputnik2/tag/Raab/Raab-HU-Gotthard_von_S%C3%BCden_Panorama.jpg)
📸 Luftbild Szentgotthárds mit Zisterzienserabtei
📸 2: Teilansicht von Szentgotthárd von Süden
Foto's 📸
Wikimedia (https://de.wikipedia.org/)|Creative-Commons (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de)
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Szentgotthárd (https://hu.wikipedia.org/wiki/Szentgotth%C3%A1rd) [ˈsɛntɡotːhaːrd] (slowenisch Monošter, deutsch
St. Gotthard (https://de.wikipedia.org/wiki/Szentgotth%C3%A1rd)) ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Vas.
Ursprung der Stadt ist das von König Béla III. 1183 gegründete
Kloster Szentgotthárd (https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Szentgotth%C3%A1rd), das von französischen Zisterziensermönchen besiedelt wurde und nach dem heiligen Godehard von Hildesheim benannt wurde.
1664 errang Graf Montecúccoli zu Beginn der Herrschaft Leopolds I. einen bedeutenden Sieg gegen die Türken in der Schlacht bei St. Gotthard/Mogersdorf. Die osmanische Hauptstreitmacht unter Ahmed Köprülü, welche auf dem Weg war, Wien zu belagern, wurde beim Überschreiten der Hochwasser führenden Raab gestellt und vernichtend geschlagen.
Nach Eröffnung einer Eisenbahnlinie, die ab 1873 eine Verbindung zur österreichischen Stadt Graz herstellte, siedelten sich in Szentgotthárd mehrere Betriebe an, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und damit auch einer Verbesserung der Infrastruktur beitrug. Diese positive Entwicklung hielt bis zum Ersten Weltkrieg an. Bis etwa 1880 war St. Gotthard einer der südöstlichsten Orte des geschlossenen deutschen Sprachraumes. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 263 Häuser und 2624 Einwohner auf einer Fläche von 927 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szentgotthárd im Komitat Vas. Aufgrund der Magyarisierung wurde der Ort aber zunehmend ungarisch, weswegen er nach dem Ersten Weltkrieg auch bei Ungarn blieb. Wegen der neuen Grenzlage und nach der Errichtung des ,,Eisernen Vorhangs" 1945 versank Szentgotthárd in Bedeutungslosigkeit. Zum 800-jährigen Gründungsjubiläum wurde Szentgotthárd zur Stadt erhoben. Nach der Öffnung der Grenzen 1989, vor allem aber nach dem Beitritt Ungarns zur Europäischen Union erlebt die Stadt wieder einen Aufschwung, der sich auch in grenzüberschreitenden Projekten äußert.
Das Unternehmen Opel Szentgotthárd aus dieser Stadt stellt Motoren für Opel her. Die Stadt ist mit der M80-Schnellstraße seit 3. Juni 2021 und ab 20. September 2025 über die Fürstenfelder Schnellstraße S7 erreichbar.
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