Sputnik Magazin

Kategorie => Jugendproteste ab 2026 => Europa => Demonstrationen => Nachrichten & Krieg & Thema => Meinungen => Thema gestartet von: Adonis am 27. Oktober 2026, 06:07:02

Title: 👍 Gäbe es eine Demokratie, gäbe es keine Demonstrationen
Beitrag von: Adonis am 27. Oktober 2026, 06:07:02
👍 Gäbe es eine Demokratie, gäbe es keine Demonstrationen. Wenn das Volk die Macht hätte, würde es nicht auf die Straße gehen, um dagegen zu protestieren.
😂 Er würde zur Volkskirche gehen und eine Volksversammlung abhalten, bis eine Lösung für seine Probleme gefunden wäre.
👍 Αν υπηρχε δημοκρατια δεν θα γινοταν διαδηλωσεις αν ο λαος ειχε την εξουσία δεν θα κατεβαινε στους δρομους να διαδηλωσει εναντιων του
😂 Θα πηγαινε στην Εκκλησια του Δημου και θα έκανε λαικη συνελευση μεχρι να βρεθει η λυση στα προβληματα του

Dieser Satz bringt eine klassische, radikaldemokratische Überlegung auf den Punkt – erinnert stark an die Idee der direkten Demokratie oder antiker Volksversammlungen (wie im alten Athen oder der Landsgemeinde in manchen Schweizer Kantonen).
Man kann die Logik dieses Zitats aus zwei verschiedenen Blickwinkeln betrachten:


Die Vorstellung, sich so lange in einer ,,Volksversammlung" zu beraten, bis ein Konsens gefunden ist, hat etwas sehr Ur-Demokratisches – auch wenn es bei Millionen von Bürgern organisatorisch eine riesige Herausforderung ist.

Das passt historisch und philosophisch perfekt zusammen. Das antike Griechenland, insbesondere das Athen des 5. Jahrhunderts v. Chr., gilt als die Wiege der Demokratie.
Der Begriff selbst leitet sich von den griechischen Wörtern demos (Volk) und kratos (Herrschaft) ab. Die Vorstellung, dass das Volk physisch zusammenkommt, um so lange zu debattieren, bis eine Lösung gefunden ist, beschreibt exakt das Prinzip der damaligen attischen Demokratie.