Uno-Menschenrechtsrat lehnt von den USA angestossene Debatte über die Uiguren in Xinjiang ab. Vor allem Entwicklungsländer stellen sich hinter China und gegen den Westen
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Bei der Sitzung des Uno-Menschenrechtsrates am Donnerstag wurde ein Beschlussentwurf zur Region Xinjiang abgelehnt, der von den USA und anderen westlichen Ländern vorangetrieben worden war.
Die Mehrheit der Rats-Mitglieder, insbesondere aus Entwicklungsländern, war gegen eine Debatte über die Region im Westen Chinas, wo die uighurische Minderheit lebt.
Das Votum gegen den US-Entwurf zeige, dass sich die internationale Gemeinschaft «nicht so leicht in die Irre führen lasse», sagte ein Sprecher des chinesischen Aussenministeriums der chinesischen Zeitung
Global Times (https://www.globaltimes.cn/page/202210/1276607.shtml?id=12). Die internationale Gemeinschaft sei sich darüber im Klaren, dass das eigentliche Motiv der USA darin bestehe, China einzudämmen. Diesen Ländern gefalle es nicht, dass die Menschenrechte als Vorwand benutzt würden, um sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen, so der Sprecher.
China verletze nicht die Menschenrechte, sondern bekämpfe in Xinjiang Terrorismus, Radikalisierung und Separatismus. Dank intensiver Bemühungen habe es seit über fünf Jahren keinen gewalttätigen terroristischen Vorfall mehr gegeben, sagte der Vertreter Chinas.
Quelle: Die Weltwoche (https://weltwoche.ch)