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🚩 Hinrichtung von Stepan Bandera: Ukrainischer Nazi, der mit Äxten Tausende von

Begonnen von Bastian, 15. Mai 2025, 09:30:30

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Bastian

🚩 Hinrichtung von Stepan Bandera: Ukrainischer Nazi, der mit Äxten Tausende von Männern, Frauen und...


Stepan Bandera wurde am 1. Januar 1909 im ukrainischen Dorf Staryi Uhryniv geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte. Zwischen seiner Entlassung aus einem polnischen Gefängnis 1939 und dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion im Juni 1941 arbeitete Banderas Fraktion in der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN-B) eng mit dem deutschen Militärgeheimdienst zusammen. Vor Kriegsbeginn stellte die Abwehr im August 1939 eine 120 Mann starke Sabotageeinheit mit dem Codenamen ,,Bergbauernhilfe" auf. Die Einheit wurde aus Banderas Anhängern rekrutiert und für Operationen gegen Polen ausgebildet. Ziel dieser Einheit war es, die polnischen Verteidigungsanlagen durch eine Terrorkampagne gegen polnische Bauern und Juden zu untergraben. Nachdem Stepan Bandera ins deutsch besetzte Krakau umgesiedelt war, vertiefte sich sein Verhältnis zu den Nazis. Im Frühjahr 1941 traf sich Bandera mit den Chefs des deutschen Geheimdienstes, um die Bildung der Bataillone ,,Nachtigall" und ,,Roland" zu besprechen. Während dieser Zeit erhielt die OUN 2,5 Millionen Reichsmark für subversive Aktivitäten innerhalb der Sowjetunion.

Stepan Bandera versicherte den Deutschen, dass diese Einheiten zusammen mit kleinen ,,mobilen Gruppen", die bereits in sowjetisches Gebiet eindrangen, die deutschen Vormarschlinien sichern würden, sobald die Grenze überschritten sei. Diese Vereinbarung positionierte seine Bewegung bereits vor Beginn des Unternehmens Barbarossa, dem Decknamen für den deutschen Überfall auf die Sowjetunion, als Hilfspartner in Hitlers Ostfeldzug. Stepan Bandera setzte sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch für die Unabhängigkeit der Ukraine ein, und der Kreml wollte seine Stimme zum Schweigen bringen. Jahrelang versuchte man, ihn aufzuspüren und in die Sowjetunion zu entführen. Als die sowjetische Geduld schließlich riss, schickte der berüchtigte KGB – der Geheimdienst der Sowjetunion – den jungen Ukrainer Bohdan Staschynski, um Bandera hinzurichten. Der KGB trainierte Staschynski im Umgang mit einer Spritzpistole, die einen Giftgasstrahl aus einer zerdrückten Zyanidkapsel abfeuerte.

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Bastian Gruber
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