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🕊 Hand in Hand für den Frieden & Ger... von Hamzah

  • ✨ 9. Februar: Bild, Sutri, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige 10 0 10 7

✨ 9. Februar: Bild, Sutri, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige

Begonnen von KostaDangelo, 09. Februar 2025, 07:18:09

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KostaDangelo

✨ 9. Februar: Bild, Sutri, Kalenderblatt, Mondkalender, Bauernregeln, Heilige, Sagen

Bild des Tages: Sutri  Italien


Sutri

Sutri (das antike Sutrium, Italiano Sutri) ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Viterbo in der Region Latium mit 6597 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2022).

Sutri liegt 51 km nordwestlich von Rom und 27 km südöstlich von Viterbo zwischen den Ausläufern der sich nordöstlich erstreckenden Monti Cimini und der südlich angrenzenden Monti Sabatini, die beide vulkanischen Ursprungs sind. Die Altstadt liegt malerisch auf einem von tiefen Tälern umgebenen Tuffsteinhügel, wobei lediglich ein schmaler Vorsprung im Westen die Stadt mit ihrer Umgebung verbindet. Zur Stadt gehören die modernen Wohngebiete Colle Diana, Fonte Vivola und Muracce. Das Gemeindegebiet erstreckt sich von 236 bis 612 m s.l.m.

Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 3 (wenig gefährdet).

Einige Keramikfunde legen nach Form und Ornament nahe, dass der Tuffsteinhügel bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. besiedelt gewesen sein könnte. Über diese protohistorische Kultur der späten Bronzezeit ist jedoch noch nichts Näheres erforscht.

In der Nähe der Via Cassia wurden eisenzeitliche Grabbeigaben (um 700 v. Chr.) gefunden, doch erst für das 5. Jahrhundert v. Chr. ist im Zusammenhang mit der römischen Geschichtsschreibung eine definitive Zugehörigkeit zur etruskischen Zwölfstädtebund-Stadt Veji unter dem Namen Suthri nachweisbar.

Die Römer gelangten nach der Eroberung Vejis 396 v. Chr. in den Besitz der Stadt, die in erster Linie als militärischer Stützpunkt der von ihnen gegründeten latinischen Kolonie dienen sollte. Nach der Einnahme Roms durch die Kelten 390 v. Chr. gelang den Etruskern eine kurzzeitige Wiedereroberung der Stadt. Nach Titus Livius soll Marcus Furius Camillus Sutri jedoch noch am selben Tag endgültig für Rom zurückerobert haben. Er soll durch die nach ihm benannte Porta Furia in die Stadt eingedrungen sein. In der Folgezeit kam es immer wieder zu Erhebungen der Bevölkerung gegen die Kolonialherren. Während des Zweiten Samnitenkrieges belagerten die mit den Samniten verbündeten Etrusker Sutri in den Jahren 311-310 v. Chr., ohne die Stadt einnehmen zu können. Gegen Ende des 3. Jahrhunderts v. Chr. wandelte sich Sutri nach Beruhigung der Kampfhandlungen allmählich von einem Militärstandort in eine Landstadt.

Gegen Ende der Römischen Republik wurde in Sutri eine Veteranensiedlung (Colonia coniuncta Iuliae Sutrinae) angelegt. Es kam zu einer wirtschaftlichen Erholung, und die heute noch erhaltene römische Bausubstanz in Sutri wie das Amphitheater stammt mutmaßlich aus dieser Zeit.

Südöstlich der Stadt an der Via Cassia wurden im 19. Jahrhundert die Reste von Katakomben ausgegraben. Sutri gehörte zur Kernzone des Patrimonium Petri, wurde 568 wie ganz Latium von den Langobarden erobert und war seit dem 8. Jahrhundert Teil des Kirchenstaats. 1046 fand hier die bedeutende Synode von Sutri statt.

Wie alle Gemeinden der Umgebung geriet Sutri im Mittelalter in das Tauziehen von Adelsfamilien als päpstliche Lehensträger (Guelfen) um die Kontrolle einerseits und die Bemühungen um kommunale Autonomie andererseits (unterstützt durch die kaisertreuen Ghibellinen). Im 11. und 12. Jahrhundert setzte die päpstliche Fraktion sich durch, und Sutri diente mehreren Päpsten als Refugium im Investiturstreit. Im 13. Jahrhundert schlugen die Ghibellinen Manfreds zurück, und Sutri erhielt 1358 Stadtrecht. 1433 eroberten papsttreue Truppen es zurück. Es kam zu einem Stadtbrand, bei dem der gesamte Borgo zerstört wurde. Sutri fiel unter die unmittelbare Kontrolle der päpstlichen Zentralmacht und verlor im 16. und 17. Jahrhundert, von Kardinälen als päpstlichen Verwaltungsbeamten regiert, an strategischer Bedeutung.

Seit 1870 gehört Sutri wie der gesamte ehemalige Kirchenstaat zum italienischen Nationalstaat.

Nach einer Legende schickte Petrus selbst Romulus als Bischof nach Sutri. Die erste urkundliche Erwähnung eines Bischofs, Eusebius, datiert aus dem Jahr 405. 1435 wurden die Bistümer Sutri und Nepi vereinigt. 1556 bis 1560 war Antonio Ghislieri, der spätere Papst Pius V., Bischof von Sutri und Nepi. 1986 wurden die Bistümer Sutri und Nepi, sowie Orte und Gallese mit dem Bistum Civita Castellana vereinigt. Seit 1991 ist Sutri ein Titularbistum. Titelinhaber ist seit 2011 Antonio Guido Filipazzi. Davor war es Paolo Sardi und von 1991 bis 1996 Christoph Schönborn.
[...]

Kalenderblatt:

  • Hl. Apollonia von Alexandria
  • John Hooper
  • Hl. Alto
  • Hl. Ansbert von Rouen
  • Hl. Julian von Speyer
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  • 4. Sonntag vor der Passionszeit
  • 5. Sonntag im Jahreskreis
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  • Tag im Jahr: 40 von 365
  • Kalenderwoche: 7 / 2025
  • Tierkreiszeichen: Wassermann
  • Element: Luft
  • Meteorologisch: Winter


Ereignisse

  • Politik und Weltgeschehen
  • 1111: In Sutri führen König Heinrich V. und Papst Paschalis II. geheime Verhandlungen zur Beendigung des Investiturstreits. Sie einigen sich im Vergleich von Sutri auf die iuramentum Sutrinum genannte radikale Lösung. Ihre Bekanntgabe bei der Kaiserkrönung in Rom am 12. Februar löst schwere Tumulte und Gewaltausbrüche aus, die zum Abbruch der Krönung führen.
  • 1848: Wegen Handgreiflichkeiten zwischen der Bevölkerung und der studentischen Leibgarde seiner Geliebten Lola Montez verfügt der bayerische König Ludwig I. die sofortige Schließung der Universität München und fordert alle Studenten zum Verlassen der Stadt auf. Dies löst tags darauf starke Proteste in der Stadt aus.
  • 1943: Nach der verlorenen Schlacht um Guadalcanal im Pazifikkrieg ziehen die Japaner ihre letzten Truppen von der Pazifikinsel ab, die in der Folge zu einem alliierten Stützpunkt ausgebaut wird.
  • 1991: Der am 11. Dezember 1989 zwischen Indonesien und Australien ausgehandelte Timor Gap Treaty tritt in Kraft. Im Timorgraben liegen große Erdöl- und Erdgasvorkommen. Osttimor wird Jahre später auf die Einhaltung des Vertragswerks pochen.

  • Wirtschaft
  • 1827: Die von Friedrich Weinbrenner und dessen Schüler Friedrich Theodor Fischer erbaute Münzstätte in Karlsruhe nimmt im Beisein des Großherzogs Ludwig von Baden ihren Betrieb auf.
  • 1955: Die US-Gewerkschaften AFL und CIO schließen sich zur Einheitsgewerkschaft AFL-CIO zusammen.
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  • Wissenschaft und Technik
  • 1827: Erstmals erscheint in London eine Ausgabe der Monthly Notices of the Royal Astronomical Society, einer Fachzeitschrift für Astronomie und Astrophysik.
  • 1926: Der norwegische Ingenieur Erik Rotheim erfindet die Sprühdose.
  • 2006: Die ägyptische Altertümerbehörde teilt offiziell mit, dass im Tal der Könige ein weiteres Grabmal entdeckt worden ist. Es erhält in der Folge die Bezeichnung KV63 und wird unter wissenschaftlicher Begleitung ausgegraben

  • Kultur
  • 1784: Wolfgang Amadeus Mozart vollendet sein 14. Klavierkonzert in Es-Dur (KV 449)
  • 1964: Die Beatles haben ihren ersten Auftritt im US-Fernsehen. Mit fünf Liedern (All My Loving, Till There Was You, She Loves You, I Saw Her Standing There und I Want to Hold Your Hand) in der Ed Sullivan Show werden sie einem Millionenpublikum bekannt.
  • 1972: Paul und Linda McCartney haben ihren ersten Auftritt mit ihrer Band Wings an der University of Nottingham.

  • Katastrophen
  • 1971: Der Eisenbahnunfall von Aitrang erweist sich als größtes Desaster in der Geschichte der Trans-Europ-Express-Züge. Das Entgleisen des TEE 56 verbunden mit der Kollision eines ihm entgegenkommenden Nahverkehrszuges verursacht 28 Tote und 42 Schwerverletzte.
  • 2001: Bei einem Notauftauchmanöver in der Nähe von Oʻahu, Hawaii, rammt das US-amerikanische Atom-U-Boot der Los-Angeles-Klasse USS Greeneville (SSN-772) das japanische Fischereischulschiff Ehime Maru, das innerhalb weniger Minuten sinkt. Dabei kommen 9 Besatzungsmitglieder ums Leben.
  • 2016: Beim Eisenbahnunfall von Bad Aibling kollidieren auf der Mangfalltalbahn bei Bad Aibling zwei Meridian-Züge der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) auf eingleisiger Strecke. 11 Menschen kamen ums Leben, und es gab 18 Schwer- und 63 Leichtverletzte.

  • Gesellschaft
  • 1855: Am Morgen ängstigen im Süden der englischen Grafschaft Devon mysteriöse Spuren im Schnee die Bevölkerung. Man vermutet ,,Fußspuren des Teufels".
  • 1956: Erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wird in Wien wieder der Opernball veranstaltet.
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  • Religion
  • 1119: Der am 2. Februar zum Papst gewählte Calixt II. wird im französischen Vienne inthronisiert.
  • 1555: John Hooper, der reformierte Bischof von Gloucester, fällt der Rekatholisierung unter Maria I. zum Opfer und stirbt auf dem Scheiterhaufen.
  • 1621: Alessandro Ludovisi wird zum Papst gewählt und gibt sich den Namen Gregor XV. Er ist das letzte durch Akklamation gewählte Kirchenoberhaupt.

  • Natur und Umwelt
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  • Sport
  • 1901: In Stockholm werden die ersten Nordischen Spiele, die Vorläufer der Olympischen Winterspiele, eröffnet.
  • 1964: Mit der Schlussfeier enden die IX. Olympischen Winterspiele in Innsbruck. Erfolgreichste Nation ist die Sowjetunion mit 25 Medaillen.
  • 2018: In Pyeongchang werden die XXIII. Olympischen Winterspiele eröffnet.

  • Geboren
  • 1269: Ludwig III., Herzog von Niederbayern
  • 1811: Pankratius von Dinkel, Bischof von Augsburg
  • 1997: Ruben Katoatau, kiribatischer Gewichtheber
  • 2006: Xari Wimbauer, deutscher Schauspieler


  • Gestorben
  • 967: Saif ad-Daula, Emir von Aleppo
  • 1749: Anselm Franz von Ingelheim, Fürstbischof von Würzburg
  • 1978: Hans Stuck, deutsch-österreichischer Automobilrennfahrer
  • 2009: Orlando López, kubanischer Musiker

  • Kirchliche Gedenktage
  • Hl. Apollonia von Alexandria, ägyptische Jungfrau und Märtyrerin (katholisch, orthodox)
  • John Hooper, Bischof von Gloucester und Märtyrer (evangelisch)
  • Hl. Alto, Einsiedler (katholisch)
  • Hl. Ansbert von Rouen, fränkischer Adeliger, Abt und Bischof (katholisch)
  • Hl. Julian von Speyer, französischer Chormeister, Komponist und Dichter (katholisch)

  • Namenstag
  • Apollonia, Julian, Katharina

  • Feier- und Gedenktage
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    • Staatliche Feier- und Gedenktage
    • Namibia: Constitution Day
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  • Losttag
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  • Brauchtum
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  • Bauernregel
  • Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da.
  • Ist's an Apollonia feucht, der Winter oft sehr spät entfleucht.
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Heilige:

Hl. Apollonia von Alexandria


Apollonia von Alexandria, lebte im 3. Jahrhundert in Alexandria in Ägypten. Sie starb wahrscheinlich um 249 als Jungfrau und Märtyrin. Ihr Gedenktag in der katholischen und den orthodoxen Kirchen ist der 9. Februar.


Die heilige Apollonia, Gemälde von Francisco de Zurbarán (ca. 1631)
Aus einem dem Bischof Dionysius von Alexandria zugeschriebenen Brief an seinen Amtsbruder Fabius von Antiochia geht hervor, dass die geweihte Jungfrau Apollonia während der Christenverfolgungen unter Decius verschleppt wurde. Man schlug ihr die Zähne aus und drohte, sie lebendig zu verbrennen, falls sie ihren Glauben nicht verleugne. Darauf sei sie in einen von ihr selbst aufgeschichteten und entzündeten Scheiterhaufen gesprungen. Die Kirchenväter Ambrosius und Augustinus beschäftigten sich später mit der Frage, ob dies als Martyrium oder aber als Selbstmord gelte.

Nach einer anderen Überlieferung sei Apollonia eine Königstochter gewesen, die auf Befehl ihres Vaters gemartert wurde. Eine dritte Tradition sieht Apollonia als Schwester des heiligen Diakons Laurentius. Sie zog nach Ägypten, wo sie unter Decius das Martyrium erlitt. Ihr Grab wird auf dem Berg Tabor oder auch dem Sinai vermutet.

Die Anfänge der Verehrung der heiligen Apollonia liegen im Dunkeln. Ihr Name taucht im 9. Jahrhundert in verschiedenen Martyrologien auf. Sie ist in den Erweiterungen des Florus zum Martyrologium Bedas des Ehrwürdigen am 20. Februar verzeichnet und im Martyrologium Ados von Vienne am 9. Februar. Dieser ging als Gedenktag ins Martyrologium Romanum ein. Der Überlieferung, die sie als Schwester des hl. Laurentius sieht zufolge, wurde die hl. Apollonia in manchen Stundenbüchern gemeinsam mit diesem aufgeführt.
[...]

John Hooper

John Hooper (* um 1495 in Somerset; † 9. Februar 1555 in Gloucester) war ein englischer reformierter Theologe und Reformator.


John Hooper (1495–1555)
Hooper studierte in Oxford. Während dieser Zeit haben ihn Ulrich Zwinglis Schriften stark beeindruckt. Als in England die Verfolgungen einsetzten, entkam er 1539 nach Frankreich. Martin Bucer nahm sich seiner an. In Zürich schloss er sich 1547–1549 besonders an Heinrich Bullinger an. Nach dem Tode Heinrichs VIII. kehrte er nach England zurück, wurde Kaplan des Herzogs Edward Seymour von Somerset und einer der beliebtesten Prediger des Landes.

Als er aber Bischof von Gloucester werden sollte, gab es Schwierigkeiten, da er keine kirchlichen Gewänder anlegen und dem Metropolitan keinen Eid leisten wollte. Thomas Cranmer forderte Bucer und Peter Martyr Vermigli zu Gutachten auf, die für die Anerkennung der kirchlichen Ordnung plädierten.

Hooper ließ sich aber nicht beschwichtigen und sprach sich in seinen Predigten gegen Ordination und bischöfliche Kleidung aus. Daraufhin wurde er gefangen gesetzt. Nun änderte er seinen Sinn, leistete den Eid und predigte vor dem König Eduard VI. im bischöflichen Ornat. 1551 wurde er geweiht. Seitdem verwaltete er außer dem Bistum Gloucester auch das von Worcester. Mit großem Eifer widmete er sich der Seelsorge und hielt streng auf Kirchenzucht. 1555 wurde er eines der Opfer der Rekatholisierung Englands. Er starb auf dem Scheiterhaufen.
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Hl. Alto

Der heilige Alto († um 760) war ein Einsiedlermönch irischer Abstammung, der im Gebiet des heutigen Altomünster in Bayern wirkte; er ist auf dem örtlichen Wappen dargestellt. Gemäß der Überlieferung soll Alto das Kloster Altomünster gegründet haben. Sein Gedenktag ist der 9. Februar. Der Name Alto bedeutet im Lateinischen ,,der hoch Gewachsene".


Der heilige Alto entdeckt die Altoquelle. Deckenfresko-Ausschnitt von Joseph Mages um 1770 in der Kirche St. Alto und St. Birgitta in Altomünster
Als Beleg seiner Existenz gilt eine undatierte Schenkungsurkunde, auf der die Unterschrift ,,Signum Altoni reclausi" (lateinisch in etwa für ,Unterschrift des Reklusen Alto') zu finden ist. In einem Freisinger Missale aus dem 10. Jahrhundert wird sein Fest zum ersten Mal erwähnt.

Aus dem 11. Jahrhundert ist eine Vita des Heiligen überliefert, die Vita Sancti Altonis des St. Emmeramer Mönches Otloh, die dieser im Auftrag der neu gegründeten Benediktinerinnenabtei Altomünster verfasste. Otloh betont darin, dass ihm keine schriftlichen Dokumente zur Verfügung standen.

Nach dieser Vita war Alto ein Ire, der in einer Vision den Auftrag erhielt, seine Heimat zu verlassen und sich in einer peregrinatio propter Christum (lateinisch für ,Pilgerschaft um Christi willen') auf Missionsreise zu begeben. Auf diese Weise kam Alto nach Bayern, wo ihm König Pippin der Jüngere einen Wald schenkte (heute noch Altowald genannt) und Alto ein Kloster, das monasterium altonis, gründete, das durch den heiligen Bonifatius geweiht wurde.

Hier führte Alto ein heiligmäßiges Leben, was Otloh durch drei Wundererzählungen ausführt. Legenden erzählen, wie Alto die Bäume, die gerodet werden mussten, mit seinem Messer kennzeichnete und diese dann von selbst umfielen. Vögel hätten die Äste und Zweige weggetragen und so beim Kirchenbau geholfen. Als es beim Klosterbau an Wasser mangelte, ließ Alto mit seinem Stab eine Quelle entspringen, die bald als Heilquelle besucht wurde.

Für die Tradition, dass Alto das Kloster gegründet habe, gibt es keine Belege. Sie scheint aus einer späteren Zeit zu stammen. Eine Klostergründung lässt sich in Altomünster erst für das 10. Jahrhundert nachweisen.

Neuere Forschungen lassen aber den Schluss zu, dass Alto ein Bajuware war und dem Adelsgeschlecht der im westoberbayerischen Raum sitzenden Huosi angehörte.

Der heilige Alto wird dargestellt als Abt oder als Bischof, meist mit Stab. Oft hält er auch ein Messer in der Hand oder einen Kelch, aus dem das Jesuskind hervorschaut – beides Anspielungen auf von Otloh überlieferte Wunder.

Am Gedenktag Altos wird in Altomünster den Gläubigen bei einem Hochamt die Hirnschale (das Schädeldach) des Heiligen mit Bitte um Fürsprache für deren Familien beziehungsweise als ,,Einzelsegen gegen alle Kopfleiden und Krankheiten" aufgelegt.
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Hl. Ansbert von Rouen

Ansbert von Rouen (* um 630 in der Normandie; † vermutlich 9. Februar 693 in Hautmont) war Abt von Fontenelle, Bischof von Rouen und Kanzler des westfränkischen Reiches.

Ansbert war der Sohn einer mächtigen Adelsfamilie und zunächst Referendar, später Verwalter des Siegels am Hofe von König Chlothar III., ehe er in die Abtei in Fontenelle eintrat. Zu der Zeit am Hofe war er mit Angadrisma verheiratet, die bereits vor ihm den Wunsch verspürte, ein religiöses Leben zu führen, und sich durch göttliches Eingreifen (so berichtet die Vita) aus der Ehe mit Ansbert lösen konnte. Später wurde sie die Äbtissin des Nonnenklosters von Oroër-des-Vierges.

Nach der Priesterweihe wurde Ansbert 678 der dritte Abt dieses Klosters und ab 684 als Nachfolger des Audoenus Erzbischof von Rouen. Auf Grund der Rolle des Bischofssitzes von Rouen als wichtige Machtbasis der westfränkischen Merowinger dürfte er sich in Opposition zu den aufsteigenden Karolingern befunden haben. Nach der feierlichen Erhebung seines Vorgängers, der ein politischer Gegner der Karolinger war, zum Heiligen im Jahre 688 wurde er von Pippin dem Mittleren in das Kloster Hautmont verbannt, wo er wahrscheinlich 693 starb. Seine Lebensbeschreibung und zwei erhaltene, lateinische Gedichte zu seinen Ehren berichten allerdings, dass er auf Grund einer Intrige verbannt wurde.

Seine Gebeine wurden in das Kloster Saint Wandrille überführt und später über Umwege nach Gent verbracht, wo sie bis 1578 blieben und erst im Zuge der Reformation verschwanden.

Der Name Ansbert bedeutet Der durch Gott glänzende.

Gedenktag (katholisch): 9. Februar.
[...]

Hl. Julian von Speyer

Julian von Speyer, lat. Julianus Teutonicus oder auch Alemannus, frz. Julien de Spire, (* in Speyer in der Pfalz; † um 1250 in Paris in Frankreich) war ein mittelalterlicher Chormeister, Komponist und Dichter aus dem Orden der Franziskaner. In der katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt.

Über Julians Leben ist insgesamt wenig, über seine frühen Jahre außer seinem Geburtsort nichts bekannt. Julian studierte an der Universität von Paris und wurde Kapellmeister am Hof der französischen Könige Philipp II. und Ludwig VIII.

Um 1225 trat Julian in den erst seit kurzem bestehenden Franziskanerorden (damals auch als Minoriten bezeichnet) ein und lebte in deren Konvent in Paris. 1227 begleitete er seinen Ordensbruder Simon Angelicus nach Deutschland, da dieser dort zum Provinzial ernannt worden war. Es gilt als wahrscheinlich, dass Julian auch 1230 bei der Grablegung des Franz von Assisi in der Basilika San Francesco anwesend war.

Im Konvent in Paris wurde Julian Chormeister und corrector mensae. Hier verfasste er mehrere geistliche Werke, die zu den bedeutendsten seiner Zeit zählen und später zu seiner Heiligsprechung führten.

Vermutlich zwischen 1232 und 1235 entstand eine Vita des Franz von Assisi (Legenda S. Francisci), eine Darstellung des Lebens des heiligen Ordensgründers. Zwischen 1235 und 1240 entstand eine Vita des Antonius von Padua (Vita ab auctore anonymo), deren Urheberschaft nicht eindeutig ist, aber mit großer Wahrscheinlichkeit Julian zugeordnet wird.

Des Weiteren schuf er zwei Reimoffizien; dabei handelt es sich um Gesänge für das Stundengebet mit strengem Formgesetz und zum Teil gereimten Versen: Zwischen 1229 und 1235 entstand das Officium S. Francisci; Julian lehnte sich dafür an das Werk des Thomas von Celano an und verwendete einige Hymnen des Papstes Gregor IX. sowie der Kardinäle Rainer von Viterbo und Thomas von Capua. Das zweite Reimoffizium Officium S. Antonii verfasste er zwischen 1241 und 1246. Die Kunst der Reimoffizien fand mit Julian ihren Höhepunkt.

Um 1250 starb Julian in Paris (lange Zeit wurde fälschlich 1285 als Todesdatum angenommen). Sein Gedenktag ist der 9. Februar.
[...]


Mondkalender:

  • Zunehmender Mond
    Beleuchtete Mondscheibe: ca. 89%
  • Vollmond: am 12.02.2025 um 14:54 Uhr
  • Letztes Viertel: am 20.02.2025 um 18:33 Uhr
  • Neumond: am 28.02.2025 um 01:45 Uhr
  • Erstes Viertel: am 05.02.2025 um 09:03 Uhr
  • Totale Mondfinsternis am 14.03.2025
  • Partielle Mondfinsternis am 28.08.2026

Sagen:

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Kelten | Germanen

  • Kelten
  • Fest- Feiertage
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  • Ostara (21. März)
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  • Germanen
  • Fest- Feiertage
  • ---
  • Funkensonntag (9. März)
  • ---
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Konstantín (Kosta) D'angelo


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