Welcome to Sputnik Magazin. Please login or sign up.

21. Februar 2024, 18:48:40

Login with username, password and session length

Shoutbox

LIVE | EN DIRECT


Sputnik Magazin

Heute um 13:38:19

Recent

Mitglieder
  • Mitglieder insgesamt: 74
  • Latest: Samuel
Stats
  • Beiträge insgesamt: 17.036
  • Themen insgesamt: 13.498
  • Online today: 98
  • Online ever: 339 (21. September 2023, 08:20:44)
Benutzer online
  • Users: 0
  • Guests: 76
  • Total: 76
76 Gäste, 0 Benutzer

📑 Arabischen Emirate laden zum Medien-Gipfel

Begonnen von Urs, 23. November 2022, 07:02:54

« vorheriges - nächstes »

Urs

📑 «Ich stelle eine zunehmende Arabophobie fest»: Die Arabischen Emirate laden zum Medien-Gipfel der friedlichen Koexistenz. Europa reagierte mit nichts als Ignoranz


Vergangene Woche in Abu Dhabi: Die aufstrebende Nachrichtenagentur WAM der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate hatte zum World Media Kongress geladen. WAM ist Wettbewerber von Al Jazeera, dem weltweiten Nachrichtennetzwerk, das der Nachbarstaat Katar unterhält.

10.000 Journalisten, Medienschaffende und PR-Spezialisten aus aller Welt waren eingeladen, darunter die Deutsche Welle, Euronews, BBC, France 24.
Das Ziel: Der Norden sollte sich hier in Abu Dhabi – etwa auf der Hälfte – mit dem Süden vernetzen.

Von friedlicher Koexistenz und Toleranz war die Rede. Gekommen waren indische, chinesische, afrikanische und südamerikanische Sender, Medien und ihre Macherinnen und Macher. Aus Europa waren da: Russia Today, Sputnik und eine russische Filmproduktionsfirma.

Sonst niemand.

Der Sicherheits- und Kommunikationsexperte Oliver Rolofs war Kommunikationschef der Münchner Sicherheitskonferenz und gehörte zu den wenigen europäischen Vortragenden auf diesem Weltmediengipfel. Wieder zu Hause, ist seine Bilanz ernüchternd:

«Europa überlässt das Narrativ den Russen. Weil wir durch Abwesenheit glänzen, haben andere es einfacher, ihre Sicht der Dinge zu verbreiten. Wir, die EU und Deutschland, sind zu borniert, um unter unserer europäischen Käseglocke hervorzukriechen und in dieser wichtigen Region Präsenz zu zeigen. Wir machen einen strategischen Fehler, wenn wir unsere Haltung gegen das WM-Gastgeberland Katar auf die ganze Region ausdehnen.

Wir müssen geduldiger sein mit diesen Ländern. Die Araber hätten uns gerne als Partner auf Augenhöhe. Und wir brauchen sie, um fossile Energie und künftig auch regenerative Energie, die sie im grossen Stil produzieren, zu bekommen. Stattdessen stelle ich eine zunehmende Arabophobie fest. Mit unserer Ignoranz gegenüber dem arabischen Raum beschleunigen wir nur noch unsere zunehmende globale Irrelevanz.»

~~~~~~~~~~~~~~~~
  Matteo "Urs"  Markutt



Schnellantwort

Achtung: In diesem Thema wurde seit 120 Tagen nichts mehr geschrieben.
Solltest du deiner Antwort nicht sicher sein, starte ein neues Thema.

Achtung: Dieser Beitrag wird erst angezeigt, wenn er von einem Moderator genehmigt wurde.

Name:
E-Mail:
Shortcuts: mit Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau